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	<title>Arnold Horsch e.K Wissensdatenbank - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-30T20:07:13Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=8001</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=8001"/>
		<updated>2026-03-11T17:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Gefügezustand */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Wie bei allen Normen gelten auch bei der DIN ISO 15787 weitere Normen mit, die Sie sich beschaffen müssen um die Norm korrekt anwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|450px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zu Festigkeit, Gefügezustand, Verbindungsschichtdicke (CLT) und Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Allen Festigkeits, Gefügeausbildungen, Verbindungsschichtdicken und Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Oft ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=8000</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=8000"/>
		<updated>2026-03-11T17:08:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Angaben zur Festigkeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Wie bei allen Normen gelten auch bei der DIN ISO 15787 weitere Normen mit, die Sie sich beschaffen müssen um die Norm korrekt anwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|450px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zu Festigkeit, Gefügezustand, Verbindungsschichtdicke (CLT) und Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Allen Festigkeits, Gefügeausbildungen, Verbindungsschichtdicken und Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Oft ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7999</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7999"/>
		<updated>2026-03-11T17:08:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Angaben zu Festigkeit, Gefügezustand, Verbindungsschichtdicke (CLT) und Härtetiefe, (SHD, CHD, FHD, NHD) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:HP-1.jpg|200px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]] &amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Inte-1.jpg|210px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Wie bei allen Normen gelten auch bei der DIN ISO 15787 weitere Normen mit, die Sie sich beschaffen müssen um die Norm korrekt anwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|450px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zu Festigkeit, Gefügezustand, Verbindungsschichtdicke (CLT) und Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Allen Festigkeits, Gefügeausbildungen, Verbindungsschichtdicken und Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Oft ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7998</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7998"/>
		<updated>2026-03-11T17:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Verbindungsschichtdicke (CLT) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:HP-1.jpg|200px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]] &amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Inte-1.jpg|210px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Wie bei allen Normen gelten auch bei der DIN ISO 15787 weitere Normen mit, die Sie sich beschaffen müssen um die Norm korrekt anwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|450px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zu Festigkeit, Gefügezustand, Verbindungsschichtdicke (CLT) und Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Allen Festigkeits, Gefügeausbildungen, Verbindungsschichtdicken und Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7997</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7997"/>
		<updated>2026-03-11T17:06:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Angaben zu Festigkeit, Gefügezustand und Härtetiefe, (SHD, CHD, FHD, NHD) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:HP-1.jpg|200px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]] &amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Inte-1.jpg|210px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Wie bei allen Normen gelten auch bei der DIN ISO 15787 weitere Normen mit, die Sie sich beschaffen müssen um die Norm korrekt anwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|450px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zu Festigkeit, Gefügezustand, Verbindungsschichtdicke (CLT) und Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Allen Festigkeits, Gefügeausbildungen, Verbindungsschichtdicken und Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7996</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7996"/>
		<updated>2026-03-11T17:06:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Angaben zu Festigkeit, Härtetiefe, (SHD, CHD, FHD, NHD) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Wie bei allen Normen gelten auch bei der DIN ISO 15787 weitere Normen mit, die Sie sich beschaffen müssen um die Norm korrekt anwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|450px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zu Festigkeit, Gefügezustand und Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Allen Festigkeits, Gefügeausbildungen und Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7995</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7995"/>
		<updated>2026-03-11T17:05:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Härtetiefe, (SHD, CHD, FHD, NHD) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:HP-1.jpg|200px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]] &amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Inte-1.jpg|210px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Wie bei allen Normen gelten auch bei der DIN ISO 15787 weitere Normen mit, die Sie sich beschaffen müssen um die Norm korrekt anwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|450px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zu Festigkeit, Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7994</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7994"/>
		<updated>2026-03-11T17:04:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Aufkohlungstiefe (CD) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Wie bei allen Normen gelten auch bei der DIN ISO 15787 weitere Normen mit, die Sie sich beschaffen müssen um die Norm korrekt anwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|450px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7993</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7993"/>
		<updated>2026-03-11T17:04:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Härtetiefe, (SHD, CHD, FHD, NHD) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:HP-1.jpg|200px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]] &amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Inte-1.jpg|210px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Wie bei allen Normen gelten auch bei der DIN ISO 15787 weitere Normen mit, die Sie sich beschaffen müssen um die Norm korrekt anwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|450px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7992</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7992"/>
		<updated>2026-03-11T17:03:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Kennzeichnung der Messstellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
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[[File:Inte-1.jpg|210px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Wie bei allen Normen gelten auch bei der DIN ISO 15787 weitere Normen mit, die Sie sich beschaffen müssen um die Norm korrekt anwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|450px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden. Zweckmäßige Stufung der Werte und zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabellen A.5, A.6, A.7 und A.8, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7991</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7991"/>
		<updated>2026-03-11T17:01:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Normative Verweisungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:HP-1.jpg|200px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]] &amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Inte-1.jpg|210px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Wie bei allen Normen gelten auch bei der DIN ISO 15787 weitere Normen mit, die Sie sich beschaffen müssen um die Norm korrekt anwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|500px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|650px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden. Zweckmäßige Stufung der Werte und zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabellen A.5, A.6, A.7 und A.8, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7990</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7990"/>
		<updated>2026-03-11T17:00:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787[2] dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787[2], nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung der DIN ISO 15787 erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen). Bei deutschen Ausgaben der Normen sind diese anzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 128-1, Technical product documentation (TPD) - General principles of representation - Part 1: Introduction and fundamental requirements&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-128-1/320738895 DIN EN ISO 128] , Technical drawings — General principles of presentation — Part 24: Lines on mechanical engineering drawings&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 18203, Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-18203/352818360 ISO 18203], Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 4885, Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6506-1, Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6506-1/224493911 ISO 6506-1], Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6507-1, Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-en-iso-6507-1/255191866 ISO 6507-1], Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6508-1, Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6508-1/259392662 ISO 6508-1], Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6892-1, Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/iso-6892-1/257603897 ISO 6892-1], Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|500px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|650px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden. Zweckmäßige Stufung der Werte und zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabellen A.5, A.6, A.7 und A.8, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7989</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7989"/>
		<updated>2026-03-11T16:59:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus Urheberschutzgründen kann hier nur sehr verkürzt auf die DIN ISO 15787 eingegangen werden. Beschaffen Sie sich unbedingt die Norm und führen Sie die Handhabung in Ihrem Unternehmen ein. Dies vermeidet viele Diskussionen und unnötigen Ausschuss = Kosten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung der DIN ISO 15787 erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen). Bei deutschen Ausgaben der Normen sind diese anzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 128-1, Technical product documentation (TPD) - General principles of representation - Part 1: Introduction and fundamental requirements&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-128-1/320738895 DIN EN ISO 128] , Technical drawings — General principles of presentation — Part 24: Lines on mechanical engineering drawings&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 18203, Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-18203/352818360 ISO 18203], Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 4885, Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6506-1, Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6506-1/224493911 ISO 6506-1], Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6507-1, Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-en-iso-6507-1/255191866 ISO 6507-1], Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6508-1, Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6508-1/259392662 ISO 6508-1], Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6892-1, Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/iso-6892-1/257603897 ISO 6892-1], Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|500px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|650px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden. Zweckmäßige Stufung der Werte und zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabellen A.5, A.6, A.7 und A.8, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7988</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7988"/>
		<updated>2026-03-11T16:57:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Anwendungsbereich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:HP-1.jpg|200px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]] &amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Inte-1.jpg|210px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung der DIN ISO 15787 erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen). Bei deutschen Ausgaben der Normen sind diese anzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 128-1, Technical product documentation (TPD) - General principles of representation - Part 1: Introduction and fundamental requirements&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-128-1/320738895 DIN EN ISO 128] , Technical drawings — General principles of presentation — Part 24: Lines on mechanical engineering drawings&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 18203, Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-18203/352818360 ISO 18203], Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 4885, Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6506-1, Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6506-1/224493911 ISO 6506-1], Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6507-1, Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-en-iso-6507-1/255191866 ISO 6507-1], Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6508-1, Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6508-1/259392662 ISO 6508-1], Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6892-1, Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/iso-6892-1/257603897 ISO 6892-1], Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|500px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|650px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden. Zweckmäßige Stufung der Werte und zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabellen A.5, A.6, A.7 und A.8, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7987</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7987"/>
		<updated>2026-03-11T16:55:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Härteangaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung der DIN ISO 15787 erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen). Bei deutschen Ausgaben der Normen sind diese anzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 128-1, Technical product documentation (TPD) - General principles of representation - Part 1: Introduction and fundamental requirements&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-128-1/320738895 DIN EN ISO 128] , Technical drawings — General principles of presentation — Part 24: Lines on mechanical engineering drawings&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 18203, Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-18203/352818360 ISO 18203], Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 4885, Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6506-1, Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6506-1/224493911 ISO 6506-1], Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6507-1, Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-en-iso-6507-1/255191866 ISO 6507-1], Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6508-1, Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6508-1/259392662 ISO 6508-1], Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6892-1, Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/iso-6892-1/257603897 ISO 6892-1], Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächen- und Kernhärtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|500px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|650px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden. Zweckmäßige Stufung der Werte und zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabellen A.5, A.6, A.7 und A.8, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Pr%C3%BCfung_der_Karbidverteilung&amp;diff=7986</id>
		<title>Prüfung der Karbidverteilung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Pr%C3%BCfung_der_Karbidverteilung&amp;diff=7986"/>
		<updated>2026-03-11T16:51:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung der Karbidverteilung SEP 1520 + 1615&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1520 + 1615 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Karbidverteilung in Stählen wird üblicherweise nach SEP 1520 + SEP 1615 ermittelt.&lt;br /&gt;
*SEP 1520 Deutsch/Englisch, Mikroskopische Prüfung der Carbidausbildung in Stählen mit Bildreihen  (Ausg. 09.98)&lt;br /&gt;
*SEP 1615 Mikroskopische und makroskopische Prüfung von Schnellarbeitsstählen auf ihre Carbidverteilung mit Bildreihen (Ausg. 01.75)&lt;br /&gt;
*Es gibt auch noch spezielle Firmenrichtreihen, auf die hier nicht spezifisch eingegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung der Karbidverteilung nach SEP 1520&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Beschreibung ist nicht der Text der Originalnorm oder Prüfanweisung sondern eine Zusammenfassung des Prüfverfahrens im allgemeinen, mit den wichtigsten Merkmalen wie Einsatzgebiet und Anwendungsweise mit zum Teil eigenen Interpretationen. Die genormten Hinweise und Daten zu diesem Thema entnehmen sie bitte dem Stahl-Eisen-Prüfblatt SEP 1520.&amp;lt;ref name=&amp;quot;metallograf-1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stahleisenprüfblatt 1520 hat Gültigkeit für Stähle deren Legierungsanteil nicht über 5 % liegt und die in einem Kohlenstoffbereich zwischen 0,1 und 1,2 % angesiedelt sind. Entgegen älterer Ausgaben gilt es somit nicht nur für Wälzlagerstähle sondern auch für Bau- und Werkzeugstähle. Bei der Beurteilung wird auf die Größe, Form, Anordnung und die Mengenverteilung von Karbiden eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Im Allgemeinen werden für die Beurteilung:&lt;br /&gt;
* der Reihen 1 bis 5 Querschliffe (oder auch Längsschliffe) &lt;br /&gt;
* für die Reihen 6 und 7 müssen zwingend Längsschliffe hergestellt werden&lt;br /&gt;
* die Proben werden geschliffen und poliert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Für die Ätzung wird:&lt;br /&gt;
* alkoholische Salpetersäure oder alkoholische Pikrinsäure (für die Reihen 1 - 4) benutzt&lt;br /&gt;
* für die Bestimmung der Reihen 5 bis 7 werden die Proben im Regelfall zuvor gehärtet&lt;br /&gt;
* die Schliffe für die Beurteilung der Reihen 5 bis 7 werden mit 10 prozentiger Salpetersäure geätzt (Tiefätzung).&lt;br /&gt;
Die Angabe von Kennwerten erfolgt nach dem Schema Merkmalsart. Merkmalsstufe z. B. 2.2 oder 3.4. Die Benutzung eines Meßkreises im Okular (d = 0,8 mm) vereinfacht die Beurteilung, da dann die Bewertungsausschnitte direkt mit den Richtreihenbildern vergleichbar sind. Die Schliffe werden unter dem Mikroskop bei verschiedenen Vergrößerungen beurteilt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Beurteilung der &lt;br /&gt;
* Reihen 1 , 6 und 7 erfolgt bei einer Vergrößerung von 100:1 . &lt;br /&gt;
* Reihen 2 , 3 und 4 erfolgt bei einer Vergrößerung von 1000:1. &lt;br /&gt;
* Reihe 5 wird bei 200:1 ausgewertet. &lt;br /&gt;
Die Bildtafel ist in 7 Reihen aufgeteilt, die in 10 Zeilen unterteilt sind (Reihe 2 nur 6 Zeilen).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Bei der Bewertung des Einformungsgrades bzw. des Perlitanteils wird der Flächenanteil des Umwandlungsgefüges (bspw. des Perlit) auf den Grad des Strukturzerfalls hin überprüft. Perlitlamellen die noch als solche zu erkennen sind gelten als nicht eingeformt. Karbide die nahezu rundlich sind (bspw. besser als Länge/Breite Verhältnis von 3:1) gelten als eingeformt. Das Verhältnis von eingeformtem Zementit zum Anteil an Restlamellen ergibt den Einformungsgrad. Körner mit freiem Ferrit (karbidfreie Bereiche) werden bei der Anteilsberechnung nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problematik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; :&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Norm ist in der Anwendung der Vergleichsbilder nicht eindeutig beschrieben und läßt gelegentlich einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Die Vergleichsbilder passen nicht immer zu den zu untersuchenden und zu bewertenden Schliffbildern, was zum Teil auch auf werkstoffbedingte Variationen im Gefüge, des Erschmelzungsverfahrens und der Umformung zurückzuführen ist. Insbesondere ergeben sich oft Bewertungsschwierigkeiten hinsichtlich der Bildreihen 5 und 7 da diese beiden Reihen zwei Merkmale in sich vereinen. Bei Reihe 5 steigt neben dem Grad der Geschlossenheit gleichzeitig auch die Dicke des Netzwerks. In Fällen in denen nicht gleichzeitig beide Merkmale einem Vergleich standhalten ist ein Kompromiss zu suchen. Die Reihe 7 zeigt aufsteigende Zeilenbreiten wobei aber die dargestellte Dichte der Karbide innerhalb der Zeilen nur sehr selten so stark vorkommt. Seigerungsbereiche in echten Schliffen setzen sich vereinzelt aus nahe beieinanderliegenden Einzelzeilen zusammen. In Fällen in denen die Bewertungskriterien nicht voll zutreffen ist ein angemessener Kompromiss einzugehen. Eine kräftigere Ausbildung beim Netzwerk sowie eine höhere Dichte innerhalb von Zeilen hat sicherlich einen größeren negativen Einfluss als ein gut ausgebildetes aber feines Netzwerk oder eine breitere Zeile die aber nur eine geringe Karbiddichte aufweist. Locker angeordnete Karbide oder ein dünnes Netzwerk sind gütemäßig sicherlich günstiger einzustufen als dicht angeordnete Karbide oder eine dicke Belegung der Korngrenzen. Bei der Beurteilung und Zuweisung der Kenngrößen sollte diesem Umstand Rechnung getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die Originaltafel beim Shop Stahldaten&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/product/sep-1520-series-of-diagramms-digital?lang=en&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung der Karbidverteilung von Schnellarbeitsstählen nach SEP 1615&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1520 + 1615 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Beschreibung ist nicht der Text der Originalnorm oder Prüfanweisung sondern eine Zusammenfassung des Prüfverfahrens im allgemeinen, mit den wichtigsten Merkmalen wie Einsatzgebiet und Anwendungsweise mit zum Teil eigenen Interpretationen. Die genormten Hinweise und Daten zu diesem Thema entnehmen sie bitte der oben genannten Norm oder dem Stahl-Eisen-Prüfblatt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;metallograf-1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Beurteilung der Karbidverteilung gibt es je eine Richtreihe für die makroskopische und die mikroskopische Bewertung von Schliffen. Mit der makroskopischen Bildreihe kann man sich einen Überblick über die Seigerungsverteilung im Querschliff verschaffen. Die Richtreihe für die mikroskopische Beurteilung zeigt Vergleichsbilder des netzartig ausgebildeten und in Längsrichtung verformten Carbideutektikums, bei 100 facher Vergrößerung im Längsschliff. Die Richtreihe für die mikroskopische Beurteilung ist in 3 Zeilen und 9 Spalten aufgeteilt. Die Spalten sind verschiedenen Abmessungsbereichen, entsprechend den Verformungsgraden, zugeordnet und die Zeilen der Netzwerksdichte bzw. der Zeiligkeitsbreite. Die makroskopischen Vergleichsbilder zeigen Bilder für 3 Seigerungsstärken und für 3 verschiedene Abmessungsbereiche.&lt;br /&gt;
Die Schliffe für die makroskopische Beurteilung werden feingeschliffen und danach mit 10 prozentiger Salpetersäure so stark geätzt dass die Karbide sich hell von der Grundmasse des Stahl abzeichnen. Die geätzten Proben werden dann den Bildern aus der Richtreihe zugeordnet.&lt;br /&gt;
Für die mikroskopische Bewertung der Karbidverteilung sind Längsschliffe herzustellen. Die Schlifffläche wird geschliffen und poliert. Die Ätzung erfolgt wie bei der makroskopischen Prüfung mit 10 prozentiger Salpetersäure. Aus eigener Erfahrung kann auch eine Tiefätzung mit schwefliger Säure durchgeführt werden, dies führt zu gleich guten optischen Ergebnissen. Bei 100 facher Vergrößerung wird unter dem Mikroskop ein Vergleich der Gefügestellen mit der Richtreihe vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;metallograf-1&amp;quot;&amp;gt;http://www.metallograf.de/start.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Metallographie&amp;diff=7985</id>
		<title>Metallographie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Metallographie&amp;diff=7985"/>
		<updated>2026-03-11T16:50:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Prüfung der Karbidverteilung in Stählen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|320px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angegebene Normen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Alle angegebenen Normen waren zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Wikis gültig, ich bemühe mich sich ändernde Normen regelmäßig einzupflegen. Im Zweifelsfall muss sich der Leser davon überzeugen welche Normen aktuell in welcher Ausgabe gerade gültig und anzuwenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was ist Metallographie/Metallografie?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*die Metallographie/Metallografie ist eine metallkundliche Untersuchungsmethode. &lt;br /&gt;
*die Metallographie/Metallografie ist ein Zweig der Metallkunde, der sich mit dem Sichtbarmachen, Messen und beschreiben der insbesondere bei optischen Verfahren der Gefügeprüfung vorkommenden Werkstoffmerkmale befasst.&lt;br /&gt;
*sie umfasst die optische Untersuchung einer Metallprobe mit dem Ziel einer qualitativen und quantitativen Beschreibung des Gefüges.&lt;br /&gt;
*es sind dabei makroskopische, mikroskopische und elektronenmikroskopische Gefügebetrachtungen zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Henry Clifton Sorby 1886 mit seiner Schrift über &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikroskopische Studien an Meteoriten und Eisen und Stahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die erste metallographische Veröffentlichung herausbrachte, ist die Metallographie/Metallografie ein allgemein anerkanntes Wissensgebiet geworden, das heute aus Wissenschaft und Technik nicht mehr wegzudenken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider herrscht oft die Meinung, daß für metallographische Untersuchungen ein umfangreiches Speziallaboratorium nötig ist, dies trifft nur teilweise zu. Es kann eine ganze Anzahl vor allem makroskopischer Untersuchungen mit einfachen Mitteln durchgeführt werden. Auch für mikroskopische Untersuchungen ist nicht immer ein großes Metallmikroskop nötig. So sind z.B. Geräte für Härteprüfungen nach Vickers meist mit Auﬂichtoptiken ausgestattet, die sich auch für metallographische Betrachtungen eignen. Für die richtige Probennahme aus den Objekten und die Schliffvorbereitung sind einige Erfahrungen erforderlich. Wird die Probe entnommen oder das Gefüge durch Entnahme oder Schliffherstellung verändert, so kann das zu Fehldeutungen führen. Wichtig ist natürlich, dass man das, was man sichtbar gemacht hat, auch deuten kann. Eine Härterei, der vorgeworfen wird, dass von ihr behandelte Fräser aus Schnellarbeitsstahl an den Schneiden ausbrechen, kann Mikroschliffe aus den beschädigten Fräsern an einem Härteprüfgerät mit optischer Messeinrichtung metallographisch untersuchen und damit vielleicht schon die Schadensursache aufklären&amp;lt;ref&amp;gt;Metallographie in der Schadenuntersuchung, Egon Kauczor, Springer Verlag Berlin Heidelberg 1979, Seite 1&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschaffenheit, d.h. die Anordnung von homogenen Bereichen mit dazwischen befindlichen Grenzflächen von der mikroskopischen bis zur mesoskopischen Größenskala, nennt man das Gefüge eines Werkstoffes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Zum Gefüge gehören insbesondere die Phasen mit dazwischen befindlichen Phasengrenzen, Seigerungen bzw. Dendriten, die Körner mit dazwischen befindlichen Korngrenzen, Poren, Lunker, Einschlüsse etc..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was ist die Materialographie?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff der Materialographie werden alle Methoden zur Gefüge- und Strukturuntersuchung von Werkstoffen, auch Nichtmetallen z.B. Kunststoffe, Verbundwerkstoffe usw., zusammengefasst. Das beinhaltet die Probenpräparationsverfahren, die verschiedensten mikroskopischen Methoden einschließlich der Elektronenmikroskopie und der hoch auflösenden Röntgen-Computertomographie sowie die Analyse, Bewertung und Dokumentation der mikroskopischen Untersuchungsergebnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;Homepage Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V., 2017.01.24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hierbei handelt es sich um eine im deutschen Sprachgebrauch eingeführte neue Definition, die den Begriff der Metallographie nicht ersetzen kann, in diesem WIKI wird der Begriff ausdrücklich nicht benutzt. &lt;br /&gt;
* Metallographie beschäftigt sich ausdrücklich nur mit der Strukturuntersuchung von Metallen und keinen anderen Werkstoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wie wird Metallographie/Metallografie richtig geschrieben?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Wie wird jetzt das Wort Metallographie / Metallografie geschrieben, der Duden lässt beide Schreibweisen zu, ich persönlich bin der Meinung das nicht jede Rechtschreibreform auch immer den Sinn des reformierten Wortes verbessert (man kann auch verschlimmbessern), das Wort setzt sich aus zwei Teilen zusammen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metallo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; = ist aus dem griechischen μέταλλο = Metallo&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;graphie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; = das Suffix-graphie (-γραφή -graphē oder -γραφία -graphía) stammt von dem griechischen Verb γράφειν gráphein „schreiben, zeichnen“. Hier wird immer etwas geschrieben, beschrieben, aufgezeichnet oder verzeichnet. &lt;br /&gt;
historisch stammt die Wortbildung also aus dem griechischen, daher wird Metallographie also eindeutig mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;ph&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben. Im Englischen wird es &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metallography&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Französischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Métallographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, auch mit &amp;quot;ph&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Daher bitte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;METALLOGRAPHIE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Seit  ca. 150 Jahren ist die Metallographie in der Metallkunde ein nicht mehr weg zu denkendes Verfahren der Gefügebeschreibung. Viele Nutzer der Metallographie wissen nicht das bereits die frühen Forscher wie Sorby, Howe, Osmond, Heyn, Bain, Stead, Martens uva. zwischen 1860 und 1930, fast alle heute bekannten Gefüge definiert und beschrieben haben. Um diese bedeutenden Wissenschaftlern vorzustellen, sind in der nachfolgenden Tabelle die wichtigsten Wissenschaftler und die nach Ihnen benannten Gefüge aufgeführt.&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Jahr  !! style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Wer !! style=&amp;quot;width:14%&amp;quot;|Benannter Gefügebestandteil - im Englischen mit Endung (e) !! style=width:63%&amp;quot;|Was &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1826-1908&lt;br /&gt;
|Sir Henry Clifton Sorby&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sorbit(e)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Mikroskopische Studien an Meteoriten und Eisen und Stahl, 1863&lt;br /&gt;
1863, er benutzte als erster Säuren um die mikroskopische Struktur von Eisen und Stahl zu studieren. Mit dieser Technik war er der erste in England dem es gelang zu verstehen, dass eine kleine, aber präzise Menge an Kohlenstoff Stahl seine Stärke gibt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1843-1902&lt;br /&gt;
|Sir William Chandler Roberts-Austen&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Austenit(e)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Er wurde zum Assistenten des Meisters der Münzstätte und dann Apotheker der Königlichen Münze (1869), Professor für Metallurgie an der Minenschule (1880) und Chemiker und Prüfer zur Königlichen Münze (1882-1902) ernannt. Er entwickelte Verfahren für die Analyse von Legierungsbestandteilen und ein automatisches Aufzeichnungspyrometer, das verwendet wird, um Temperaturänderungen in Öfen und geschmolzenen Materialien aufzuzeichnen. Er wurde eine Autorität über die technischen Aspekte der Münzprägung. Seine Arbeit hatte viele praktische und industrielle Anwendungen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1867-1922&lt;br /&gt;
|Friedrich Emil Heyn&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Friedrich Emil Heyn war Eisenhütteningenieur und gilt als deutscher Nestor der Metallkunde und Metallographie. Er war der Begründer neuer mikroskopischer Untersuchungsverfahren für Metalle und Legierungen. Leider ist seine Bedeutung und seine Werke nicht so bekannt, dass ist schade, insbesondere dahingehend, dass viele der von Ihm entwickelten Methoden/Verfahren (z.B. das Linienschnittverfahren zur Korngrößenbestimmung) heute noch angewendet werden.&lt;br /&gt;
* E. Heyn ; O. Bauer, Metallographie : Kurze, gemeinfassl. Darstellung d. Lehre v. d. Metallen u. ihren Legierungen unter bes. Berücksichtigung d. Metallmikroskopie, 1913,Sammlung Göschen&lt;br /&gt;
* E. Heyn: Handbuch der Materialienkunde für den Maschinenbau. Zweiter Teil: Die technisch wichtigen Eigenschaften der Metalle und Legierungen. Hälfte A: Die wissenschaftlichen Grundlagen für das Studium der Metalle und Legierungen. Metallographie. (Berlin: 1922; Springer-Verlag)&lt;br /&gt;
* Heyn, E., “Short Reports from the Metallurgical Laboratory of the Royal Mechanical and Testing Institute of Charlottenburg,” Metallographist, Vol 5, 1903, pp. 37–64. Bestimmung der Korngröße mit dem Linienschnittverfahren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1891-1971&lt;br /&gt;
|Edgar Collins Bain&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bainit(e)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|War ein US-amerikanischer Metallurge und Mitglied der National Academy of Sciences. Er arbeitete für die US Steel Corporation in Pittsburgh (Pennsylvania) und forschte auf dem Gebiet des Legierens und der Wärmebehandlung von Stählen. Die Gefügeform Bainit ist nach ihm benannt. 1923 wurde er Fellow der American Physical Society.&lt;br /&gt;
* Functions of the Alloying Elements in Steel, American Society for Metals (ASM),1939. &amp;lt;br&amp;gt;This book on the alloying elements in steels, published in 1939, is a timeless classic. It expresses the essence of steels in the language of a pioneer of metallurgy, one who did so much to establish the fundamental principles.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848-1922&lt;br /&gt;
|Henry Marion Howe&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hardenit(e)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Samuels&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Howe war der Doyen und Nestor der amerikanischen Metallurgen, er war sowohl in Amerika als auch auf dem Kontinent in Europa zu seiner Zeit sehr bekannt&amp;lt;ref&amp;gt;Nature 109, 721-721 (03 June 1922)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Von Howe wurde Hardenit als das Gefüge bezeichnet das die Härte erzeugt, später hat Osmond dann zu Ehren von Martens Hardenite in Martensite umbenannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osmond&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1850-1914&lt;br /&gt;
|Adolf Karl Gottfried Martens&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martensit(e)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osmond&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Martens studierte Maschinenbau, hatte sich aber schon frühzeitig intensiver mit der Entwicklung der Werkstoffprüfung für die Konstruktion beschäftigt. 1879 wurde Martens Professor an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Dort war er langjähriger Direktor der Mechanisch-Technischen Versuchsanstalt und seit 1884 Direktor des Materialprüfungsamtes, das 1904 von Charlottenburg nach Dahlem verlegt wurde. Martens war einer der Väter der Materialforschung und -prüfung und begründete die Wissenschaft der Werkstoffprüfung in Deutschland. Er war einer der Vorreiter beim Einsatz des Mikroskops als Analysewerkzeug für Metallgefüge. Von ihm stammen wesentliche Beiträge zur Materialforschung, u. a. durch Verbesserung des Metallmikroskops und durch Arbeiten zur Konstitution von Metalllegierungen. 1899 veröffentlichte er das damals hoch beachtete Handbuch der Materialkunde. Er konstruierte zahlreiche Werkstoffprüfmaschinen. &lt;br /&gt;
* Adolf Martens, Ueber die mikroskopische Untersuchung des Eisens, Zeitschrift des Vereines Deutscher Ingenieure 22 (1878) 11-18&lt;br /&gt;
* Adolf Martens, Zur Mikrostructur des Spiegeleisens – Die Erscheinungen auf den Bruchflächen, Zeitschrift des Vereines Deutscher Ingenieure 22  (1878) 205-214 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1849-1912&lt;br /&gt;
|Floris Osmond&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osmondit(e)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;E.Wetzel, E. Heyn, Die Theorie der Eisen-Kohlenstoff-Legierungen: Studien über das Erstarrungs- und Umwandlungsschaubild, Springer Verlag, Berlin, 1923&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|War ein französischer Wissenschaftler und Ingenieur. Er gilt als einer der Begründer der Metallografie, er trug entscheidend zur Aufklärung der Allotropie des Eisens bei. Verschiedene Gefügebestandteile des Stahls wurden durch ihn benannt, so z.B. der Martensit nach A. Martens. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Osmond&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Floris Osmond, MICROSCOPIC ANALYSIS OF METALS, CHARLES Griffin &amp;amp; COMPANY, Limited, London, 1904. Absolut lesenswert, wenn man Wissen möchte wie die Metallographie angefangen hat und die ersten Definitionen der Gefügebestandteile gemacht worden sind. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1825-1911&lt;br /&gt;
|Louis Joseph Troost&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Troostit(e)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osmond&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ein Chemiker der eigentlich mit Metallen nur insoweit zu tun hatte das Osmond in seinem Labor seine ersten Untersuchungen machte. Ihm zu Ehren hat er den Gefügebestandteil Troostite benannt.&lt;br /&gt;
* Louis Joseph Troost, Traité élémentaire de chimie, 1847&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1837-1906&lt;br /&gt;
|Karl Heinrich Adolf Ledebur&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ledeburit(e)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|1859 erhielt Ledebur seine Zulassung zum Examen als Hüttenoffiziant. Nach Ablegung seiner Prüfung nahm er 1862 seine Tätigkeit als Hüttenaspirant am Hüttenwerk des Grafen Otto zu Stolberg-Wernigerode in Ilsenburg auf. Zwischen 1869 und 1871 leitete Ledebur den Betrieb der Eisengießerei Schwarzkopff in Berlin, dann wechselte er an die Gräflich Einsiedelschen Hüttenwerke in Gröditz, wo er zuletzt als Hüttenmeister tätig war. Nach 13 Jahren in verantwortlicher Praxis wurde er 1884 an der Königlichen Bergakademie in Freiberg/Sachsen Professor für Hüttenkunde und Gießereiwesen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Ledebur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adolf Ledebur: Handbuch der Eisenhüttenkunde. Für den Gebrauch in der Praxis wie zur Benutzung beim Unterrichte bearbeitet. Felix, Leipzig 1884.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1754-1849&lt;br /&gt;
|Alois Beckh von Widmanstätten&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Widmanstätten-Struktur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Das Widmanstätten-Gefüge, benannt nach dem österreichischen Naturwissenschaftler Alois von Beckh-Widmanstätten.&lt;br /&gt;
1809 traf er mit Karl Franz Anton von Schreibers, der in der Wiener Hofburg die Mineraliensammlung betrieb, zusammen. In dieser Sammlung befanden sich auch zahlreiche Exponate von Steinen, die vom Himmel fielen. So wurde auch Widmanstätten auf die Meteoriten aufmerksam und begann zahlreiche Versuche, bei denen diese Eisenteile geschliffen und mit Salpetersäure geätzt wurden, wobei für die Eisen-Meteoritenstruktur charakteristische Lamellenmuster erschienen. In der Folge machte er von diesen Mustern mittels Druckerschwärze auch Drucke. Seine Entdeckungen veröffentlichte er aber nie selbst. In Werken seines Freundes Schreibers wurden sie später als Widmanstättensche Figuren bekannt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1851-1923&lt;br /&gt;
|John Edward Stead&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steadit(e)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Ein Britischer Metallurge, 1903 in die Royal Society berufen, hat für  Bolckow Vaughan gearbeitet und war Präsident des Iron and Steel Institute.&lt;br /&gt;
Im zu Ehren wurde das Phosphiteutektikum als Steadit bezeichnet, es ist das ternäre Eutektikum bestehend aus den drei Elementen Eisen, Phosphor und Kohlenstoff (90,71 % Fe + 6,89 % P + 2,4 % C bei 950 °C). In der Regel gilt Steadit als ein Gefügefehler im Gusseisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* J.E. Stead, Micro Metallography and its Practical Application, J.West of Scot,26. Januar 1912.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890-1976&lt;br /&gt;
|Angelica Schrader &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Angelica_Schrader, verlinkt 08.12.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nach der Ausbildung als Metallographin im Berliner Lette-Verein wurde Angelica Schrader 1909 die erste Metallographin in Deutschlands erstem metallographischen Labor, des Instituts für Metallkunde der TH Berlin. Sie arbeitete dort wissenschaftlich unter dem Institutsvorsteher Prof. Dr.-Ing. habil. Heinrich Hanemann bis zum Kriegsende 1945. Schraders erste Veröffentlichungen erschienen in den 1920er Jahren. Sie beteiligte sich an der Entwicklung der Metallmikroskopie nach Henry Le Chatelier und Emil Heyn und gab gemeinsam mit Prof. Hanemann den Atlas metallographicus heraus (ab 1927), mit dem sie allgemein bekannt wurde. 1937 wurde sie ohne zusätzliches Studium zum Dr. Ing. promoviert. Ab 1939 erschien ihr Ätzheft, in dem sie auf Grund ihrer praktischen Erfahrungen ihre Anweisungen zur Herstellung von Metallschliffen, die Ätzmittel und die Verfahren zur Gefügeentwicklung zusammenstellte.&lt;br /&gt;
* Atlas Metallographicus : Eine Lichtbildsammlung für die technische Metallographie (zusammen mit Heinrich Hanemann). Borntraeger, Berlin: &lt;br /&gt;
** Band 1: Kohlenstoffstähle, langsam gekühlt und geglüht (1927–1933), &lt;br /&gt;
** Band 2: Gusseisen: Teil 1. Grauguss (1936),&lt;br /&gt;
** Band 2: Gusseisen: Teil 2. Hartguss (1936),&lt;br /&gt;
** Band 3: Aluminium, Teil 1. Binäre Legierungen des Aluminiums (1941 (Ausg. 1943)), &lt;br /&gt;
** Band 3: Teil 2. Ternäre Legierungen des Aluminiums (1952).&lt;br /&gt;
* Ätzheft : Anweisung zur Herstellung von Metallschliffen; Verzeichnis von Ätzmitteln; Verfahren zur Gefügeentwicklung. 2. verb. u. erw. Aufl.: Borntraeger, Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* De ferri metallographia (Alta auctoritas Communitatis Europaeae carbonis ferrique ), Teil 2: Gefüge der Stähle - Structure of steels - Structure des aciers (zusammen mit Adolf Rose). Verlag Stahleisen, Düsseldorf 1966.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition der Metallographie/Metallografie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber wird die Metallographie jetzt definiert? Hierzu nachfolgend die über die letzten 150 Jahre genutzten Definitionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Wer !! style=&amp;quot;width:85%&amp;quot;|Definition&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henry Clifton Sorby&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Jedes Gefüge hat seine Geschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piersig&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Floris Osmond&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osmond&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Martens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|lm Kleingefüge eines Metalls oder einer Legierung ist eine Art Urkunde niedergelegt, in welcher die Entwicklungsgeschichte des Materials bis zu einem gewissen Grad aufgezeichnet ist. Es handelt sich darum die Sprache in welcher diese Urkunde verfasst ist, zu ergründen und dies ist das Ziel der Metallographie. Ist dieses Ziel erreicht, so muß es gelingen, aus dem Kleingefüge heraus auf die  Behandlung, der das Material unterworfen wurde gewisse Rückschlüsse zu ziehen, wodurch die Metallographie zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel der Materialprüfung wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piersig&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Heyn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Metallographie ist der Gesamtname für die ganz große Lehre von den Metallen und ihren Legierungen. Das mikroskopische Bild ist eine Sprache, wie die der Hieroglyphen. Man soll nichts  hineinphantasieren, sondern es muß wissenschaftlich festgestellt werden, was sie bedeuten, sonst gelangt man zu Irrtümern. Das Gefüge ist gekennzeichnet durch Größe, Form und Art der Unregelmäßigkeiten im inneren Aufbau der Materialien, die nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen sind, sondern erst mit Hilfe von Mikroskopen sichtbar werden. Im Gefüge existieren außerdem noch zahlreiche Informationen, die zu einem besseren Verständnis metallkundlicher Phänomene beitragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piersig&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aktuelle Definition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Metallographie ist eine metallkundliche Untersuchungsmethode. Sie umfasst die optische Untersuchung einer Metallprobe mit dem Ziel einer qualitativen und quantitativen Beschreibung des Gefüges. Es sind dabei makroskopische, mikroskopische und elektronenmikroskopische Gefügebetrachtungen zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duden 2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Teilgebiet der Metallkunde, das mit mikroskopischen Methoden Struktur und Eigenschaften der Metalle untersucht&amp;lt;ref&amp;gt;Duden Online, 2017.01.24&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ASTM E7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;E7-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;metallography&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;—that branch of science which relates to the constitution and structure, and their relation to the properties, of metals and alloys (jener Wissenschaftszweig, der sich auf die Konstitution und Struktur und ihre Beziehung zu den Eigenschaften von Metallen und Legierungen bezieht). &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Werkstoffkunde gehört Eisen zur Gruppe der Eisenmetalle, die unterteilt ist in Gusseisen und Stahl. Die Unterscheidung beruht darauf, dass Gusseisen einen Kohlenstoff-Gehalt von über 2,06 % hat und nicht plastisch verformbar, insbesondere nicht schmiedbar ist, während Stahl einen Kohlenstoff-Gehalt von weniger als 2,06 % hat und verformbar, also schmiedbar ist. Diese allein auf den Bestandteilen der Eisenlegierung beruhende Definition ist seit dem frühen 20. Jahrhundert gebräuchlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um bei Eisen und Stahl die Gefügebestandteile richtig identifizieren zu können, müssen beim Auswerter gute Kenntnisse des Aufbaus der Gefüge und ihrer Entstehung vorhanden sein. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisen-Kohlenstoff-Diagramm E-K-D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wissensfloater.uni-wuppertal.de/downloads/materialwissenschaften-und-werkstofftechnik/eisen-kohlenstoff-zustandsschaubild-teil-1.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisen-Kohlenstoff-Diagramm E-K-D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Wissensfloater, Bergische Universität Wuppertal  &amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit Temperatur Umwandlungs Diagramm ZTU&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wissensfloater.uni-wuppertal.de/downloads/materialwissenschaften-und-werkstofftechnik/vom-ek-zustandsdiagramm-zum-ztu-schaubild.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit Temperatur Umwandlungs - Diagramm ZTU&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Wissensfloater, Bergische Universität Wuppertal &amp;lt;/ref&amp;gt;, (im englischen TTT, &amp;quot;Time Temperature Transformation&amp;quot;), sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit-Temperatur-Austenitisierungs - Diagramm ZTA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sollten feste Begriffe sein und Ihre Anwendung dem Auswerter/Metallographen vertraut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metallographische Probenpräparation – die Schliffherstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Probenentnahme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probenentnahme muss dem Untersuchungszweck angepasst sein. Bei der Entnahme von Proben darf keine wie auch immer geartete Veränderung der zu untersuchenden Proben geschehen. Durch die Probenentnahme darf insbesondere das Gefüge nicht verändert werden. So muss bei mechanischer Abtrennung durch Anwendung geeigneter Kühlmittel die Probenerwärmung möglichst klein gehalten werden, um Gefügebeeinflussungen zu verhindern. Starke Erwärmung oder Formänderung sind auf jeden Fall zu vermeiden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorzugsrichtung der Probe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Bei Bauteilen die eine irgendwie geartete Vorzugsrichtung haben wie z.B. gewalztes Blech, Stangenmaterial muss bei der Probenentnahme zwischen Quer-, Längs- und Flachschliff unterschieden werden. Bereits Heyn&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heyn&amp;quot;/&amp;gt; hat darauf hingewiesen, das die Schlifflage in einer Probe entscheidend das aussehen des Gefüges beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nachfolgenden Beispielen ist gut erkennbar, dass nur bei niedriger Vergrößerung im Lichtmikroskop die Vorzugsrichtung sicher erkennbar ist, bei einer Mikroskopvergrößerung von 500:1 ist die Vorzugsrichtung mehr zu erahnen als zu erkennen. Ohne die Angabe der Lage der Vorzugsrichtung wird eine vergleichende Gefügeuntersuchung zwischen verschiedenen Laboren zu verschiedenen Gefügebeschreibungen führen obwohl alle Beteiligten die gleiche Probe betrachten, einziger Unterschied ist die Schlifflage zur Vorzugsrichtung. Eine Korngrößenbestimmung wird in diesem Fall nie stimmen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Es ist gut erkennbar welchen Einfluss die Schlifflage auf das dargestellte Gefüge hat. So führt z.B. die Bestimmung der Korngröße abhängig von der Schlifflage zu deutlich unterschiedlichen Ergebnissen. Auch gibt es Prüfungen bei denen die Schlifflage genau definiert ist&amp;lt;ref&amp;gt;DIN EN ISO 2639, Stahl - Bestimmung und Prüfung der Einsatzhärtungstiefe, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Um also ein Gefügeauswertung durchzuführen bei der jegliche Orientierung innerhalb einer Probe ermittelt wird sind nach Müller&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller&amp;quot;/&amp;gt; bis zu 7 Schlifflagen und nach der ASTM E3&amp;lt;ref name=&amp;quot;ASTM E3&amp;quot;/&amp;gt; mindestens jeweils 3 Schlifflagen (Rundproben &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;F-G-H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Quadrat/Rechteckig &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D-F-E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlifflage gibt entscheidend dazu Auskunft wie das Gefüge gesehen wird. Grundregel der Schlifflage ist die Unterscheidung zwischen:&lt;br /&gt;
* Längsschliff&lt;br /&gt;
* Flachschliff&lt;br /&gt;
* Querschliff&lt;br /&gt;
Da keine DIN Norm zur Probenlage eines metallographischen Schliffes existiert empfehle ich, die Angaben nach ASTM E3&amp;lt;ref name=&amp;quot;ASTM E3&amp;quot;/&amp;gt; durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hier noch einmal die deutliche Aussage, ein metallographischer Schliff ohne Angabe der Probenlage ist wertlos&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heyn&amp;quot;/&amp;gt;.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlifflage nach Heyn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heyn&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bilder der Gefügeausbildung nach Schlifflage.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gut erkennbar bei einer Kaltverformten Stange,&amp;lt;br&amp;gt;wie die Schlifflage bzw. die Auswertestelle, dass aussehen des Gefüges beeinflusst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Heyn S.228-1-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Schlifflage-1.jpg|950px]]&lt;br /&gt;
Gut erkennbar, das bei allen 3 Schlifflagen vollkommen unterschiedliche Gefügestrukturen sichtbar sind. Somit ist klar das die Gefügeauswertung ohne Angabe der Schlifflage zu Fehlinterpretationen führen muss.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlifflage Erscheinung des Gefüges&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlifflagenbezeichnung vorgeschlagen in der – ASTM E3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ASTM E3&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlifflagen nach Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pfannkuchenaufbau (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pancake structure&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) von Ferrit und Perlitbändern in Bandstahlblech, nach Samuels &amp;lt;ref name=&amp;quot;Samuels&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlifflage-2.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Schlifflagenbezeichnung vorgeschlagen in der – ASTM E3&amp;lt;ref name=&amp;quot;ASTM E3&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ASTM-E3-Fig1.jpg|650px|center]]&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlifflagen nach Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, hier wird jegliche Orientierung mit vertretbarem Aufwand erfasst, allerdings sind auch 7 Schliffe erforderlich. Ist bekannt das es eine Vorzugsrichtung gibt, aber nicht in welche Richtung am Bauteil diese liegt, muss dieser Aufwand (7 Schliffe) betrieben werden, um die einwandfreie Strukturverteilung im Bauteil zu ermitteln..&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Müller-Bild-15-2.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verfahren der Probenentnahme (Trennen)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Proben können durch verschiedene Verfahren entnommen werden, grundsätzlich darf durch die Probenentnahme keine Veränderung des Probematerials erfolgen, deshalb ist bei diesem Teil der metallographischen Präparation größte Sorgfalt geboten. Die wesentlichen Probenentnahmeverfahren sind unter anderem:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trennen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schneiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sägen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brennen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Trennen-1.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Schneiden-1.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Sägen-1.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Brennen-1.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Trennen mit Nasstrennmaschinen welches das übliche Verfahren in den meisten Laboren ist, muss unbedingt auf die Wahl der richtigen Trennscheibe geachtet werden. &amp;gt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier gilt die Grundregel:&lt;br /&gt;
* hartes Material - weiches Trennscheibe&lt;br /&gt;
* weiches Material - hartes Trennscheibe&lt;br /&gt;
Ich bin immer wieder erstaunt, das mir in manchen Laboren erklärt wird, dass auch bei auf 60 HRC gehärteten Bauteilen, sehr lange Standzeiten der Trennscheiben vorhanden sind. Das ist ein Widerspruch in sich, bei so gehärteten Bauteilen muss die Trennscheibe verschleißen sonst kann ein Trennfehler nicht ausgeschlossen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fehler die entstehen können sein-&lt;br /&gt;
* Anlasseffekte&lt;br /&gt;
* Neuhärtungen&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trennfehler mit Neuhärtungszonen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:36CrB4+Q-Trennfehler.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einbetten, bzw. Einfassen der Probe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur besseren Handhabung und/ oder zum Rand- oder Kantenschutz werden die Proben eingefasst oder eingebettet. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Man unterscheidet verschiedene Methoden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Was&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einspannen in einen Schliffhalter, zum fixieren der Proben&lt;br /&gt;
|[[File:Schliffhalter.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kalteinbetten in Kunststoff oder anderen Materialien&lt;br /&gt;
|[[File:Kalteinbetten.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Warmeinbetten in Kunststoff oder anderen Materialien&lt;br /&gt;
|Warmeinbettung in Epoxydharz oder Bakelite&lt;br /&gt;
[[File:Warmeinbetten.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Mit zusätzlichem Schutz durch eine Alufolie, eine chemische oder galvanische Beschichtung, wird ein Kantenschutz angewandt um auch die äußersten Bereiche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
einer Probe sauber präparieren und darzustellen zu können. Im nachfolgenden Bild ist einmal eine Verbindungsschicht (CLT) und ein Ferritsaum mit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
verschiedenen Einbettmethoden dargestellt, sehr gut erkennbar ist, dass ohne einen Kantenschutz die Verbindungsschicht und auch der Ferritsaum  nicht einwandfrei zu präparieren wäre.&lt;br /&gt;
[[File:CLT-Eingebettet.jpg|1400]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Randentkohlung Ni-4.jpg|1000px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schleifen + Polieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Sichtbarmachung des Gefüges ist eine plane und polierte Oberfläche Voraussetzung. Hierzu wird die Oberfläche vorsichtig schrittweise geschliffen, wodurch eine eventuell vorhandene verformte Schicht abgetragen werden soll. Das Schleifen erfolgt von Hand mit Schleifpapier, das auf einer ebenen Platte oder auf einer Drehscheibe aufliegt, oder mit einer automatischen Schleif- und Poliermaschine.&lt;br /&gt;
Beim ersten Schleifschritt wird normalerweise grobes Schleifpapier benutzt, welches anschließend schrittweise durch Schleifpapier mit feineren Körnungen ersetzt wird. Nach jedem Schleifprozess wird die Probe um 90° gedreht und in der gleichen Schleifrichtung weitergeschliffen, bei automatischen Schleifgeräten wird die Probe permanent gedreht. Auf diese Weise werden die Schleifriefen des vorher benutzten Papiers beseitigt. Wegen der Gefahr unzulässiger Erwärmung darf die Metallprobe nicht zu kräftig auf die Unterlage aufgedrückt werden. Die Schmier- und Kühlflüssigkeit soll gleichzeitig das Schleifpapier und die Probe von ausgebrochenen Schleifkörnern reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach erfolgt das Polieren, durch Polieren werden die vom Schleifprozess zurückbleibenden Schleifriefen beseitigt sowie eine evtl. noch vorhandene dünne Verformungsschicht weiter abgetragen.&lt;br /&gt;
Auf Samt- oder Wolltüchern aufgetragene geschlämmte Tonerde (AI203), Magnesia Usta (MgO), Poliergrün (Cr203), Polierrot (Fe203) oder heute fast ausschließlich Diamantsuspensionen, dienen dafür als Poliermittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elastizität der Poliertücher beeinflusst die Poliergüte. Durch Polieren mit einem weichen Tuch entsteht eine riefenfreie Oberfläche, dabei runden sich die Kanten mehr oder weniger ab, auch ist mit RiefenbiIdung durch Abtragen weicher nichtmetallischer Einschlüsse zu rechnen. Durch Polieren mit einem härteren Tuch lässt sich die Kantenabrundung und Reliefbildung eher vermeiden, man erhält aber keine absolut kratzerfreie Oberfläche. Poliertücher werden während des Polierprozesses mit destilliertem Wasser oder bei Verwendung von Diamantsuspensionen mit alkoholischem oder wässrigem Lubricant geschmiert.  Auch nach jedem Polierprozess wird die Probe um 90° gedreht und in der gleichen Polierrichtung weiterpoliert, bei automatischen Poliergeräten wird die Probe permanent gedreht. Auf diese Weise werden die Schleif- und Polierspuren des vorherigen Arbeitsganges entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im polierten Zustand lassen sich unter dem Mikroskop bereits nichtmetallische Einschlüsse, wie Karbide, Sulfide oder Oxyde im Stahl, Graphit im Grauguss, oder Unregelmäßigkeiten, wie Poren, Risse, Lunker u.a., jedoch keine Gefüge erkennen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schleif-/ Polierrichtugsdrehung auf dem Schliff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manuelles Schleif-/ Poliergerät&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Automatisches Schleif-/ Poliergerät&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Schleifen-1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bainpol-VTD.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Presi-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ätzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Gefügeentwicklung ist Ätzen notwendig. Da der chemische Angriff des Ätzmittels auf die verschieden Gefügebestandteile von deren Orientierung und chemischen Zusammensetzung abhängt, wird Reflexionsverhalten der Gefügebestandteile so verändert, dass eine eindeutige Unterscheidung möglich wird. Um ein zu starkes Angreifen des Ätzmittels zu verhindern, wird es z.B. mit Alkohol, Glyzerin oder Glykol verdünnt. Bei Ätzmitteln, welche die Haut angreifen, färben oder verätzen können, werden die Proben mit Hilfe von Ätzzangen aus beständigem Material, wie nichtrostendem Stahl und Nickel, angeätzt. Danach wird die Probe mit Wasser und Alkohol abgespült, in warmer Luft gründlich getrocknet und unter dem Mikroskop betrachtet. Die nachfolgende Tabelle gibt einen groben Überblick über die gebräuchlichsten Ätzmittel für Eisen und Stahl. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ätzmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;!! style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zusammensetzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:60%&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nital&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|1-3%ige Salpetersäure, wässrig oder alkoholisch&lt;br /&gt;
|Mikroätzmittel zur Gefügeentwicklung des Mikrogefüges (Gefügeentwicklung) zur Verwendung gebracht.&lt;br /&gt;
Universal anwendbar, unlegierte- und niedriglegierte Stähle, Vergütungsstähle, Gusseisen etc.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pikral&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|1-5%ige Pikrinsäure, alkoholisch&lt;br /&gt;
|Mikroätzmittel zur Gefügeentwicklung von z.B. Werkzeugstählen und weichgeglühten Kohlenstoffstählen, zur Darstellung feinster Gefügedetails.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V2A Beize&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|100 ml destilliertes Wasser +&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100 ml konzentrierte Salzsäure +&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 ml konzentrierte Salpetersäure +&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 ml Vogels Sparbeize&lt;br /&gt;
|Mikroätzmittel für hochlegierte Chrom-Nickelstähle (Typ V2A / V4A Stähle), artgleiche Schweißzusatzwerkstoffe und austenitische Gusswerkstoffe. Mit dem Ätzmittel kann man verschiedene Gefüge und Phasen entwickeln (z.B. Korngrenzenausscheidungen, Sigma-Phase etc.). Austenit und Delta-Ferrit sind genau so anätzbar wie Karbidausscheidungen. Beste Ergebnisse erreicht man durch eine Erwärmung des Ätzmittels (ca. 50°C – 70°C) und anschließende bewegte Tauchätzung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ätzmittel nach Bechet-Beaujard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|88 g Pikrinsäurelösung 1,2 % &lt;br /&gt;
und 5 g Natriumdodecylbenzylsulfonat /l in Wasser&lt;br /&gt;
|Mikroätzmittel zur Sichtbarmachung der ehemaligen Austenitkorngrenzen, das Ätzmittel ist anwendbar an Prüfstücken, die im gehärteten oder vergüteten Zustand vorliegen. Zur mikrofotografischen Bestimmung der scheinbaren Korngrenzen. Die Ätzdauer  beträgt je nach Stahlsorte ca. 20 – 30 Minuten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Makroätzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|5%ige Salpetersäure, wässrig&lt;br /&gt;
|Makroätzmittel, makroskopischen Schweißnahtätzung unlegierter und niedriglegierter Stähle und zur Darstellung von Seigerungszonen und Aufkohlungszonen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Makroätzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|10-15%ige Salpetersäure, wässrig&lt;br /&gt;
|Makroätzmittel, Sichtbarmachung gehärteter Randzonen, ferritische Schweißnahtverbindungen (Stahl und Stahlguss), wie 5%ige aber aggressiver&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ätzmittel nach Oberhoffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|100 cm³ Wasser - H2O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100 cm³ Alkohol - C2H5OH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 cm³ Salzsäure - HCl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,2 g Kupfer(II)-chlorid - CuCl2 * 2 H2O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 g Eisen(III)-chlorid - FeCl3 * 6 H2O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,1 g Zinn(II)-chlorid - SnCl2 * 2 H2O&lt;br /&gt;
|Makroätzmittel zur Sichtbarmachung von Primärstrukturen (Faserverlauf). Dient zur Sichtbarmachung der Phosphorverteilung bei Bau- und Werkzeugstählen. Für die Ätzung muss die Probe gut geschliffen und poliert sein. Durch mehrmaliges Zwischenpolieren und erneutem Ätzen wird der Kontrast erhöht. Die phosphorreichen Stellen bleiben glatt und die phosphorarmen Stellen werden aufgeraut. Auf dem phosphorarmen Ferrit wird ein Kupferniederschlag verhindert und dadurch ein anätzen ermöglicht. Die phosphorreichen Stellen werden mit einem Kupferniederschlag belegt und ein Ätzen so verhindert. Im Schliff sind die Phosphorreichen, geseigerten Stellen, hell.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ätzmittel nach Adler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Lösung A: 3 g Ammoniumchlorocuprat + 25 ml destilliertes Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lösung B:&lt;br /&gt;
15 g Eisen(III)-chlorid +&lt;br /&gt;
50 ml konzentrierte Salzsäure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich alles vollständig gelöst hat, Lösung B in A geben&lt;br /&gt;
|Makroätzmittel für hochlegierte, korrosionsbeständige Stähle sowie für Nickellegierungen, Primär zur makroskopischen Schweißnahtbeurteilung zu verwenden. Kontrastreiche Darstellung der einzelnen Schweißlagen und der Wärmeeinflusszonen. Als Warmätzmittel können hiermit auch hochlegierte Sonderstähle angeätzt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crida Grün&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Fertiger Ansatz zu bestellen bei [[File:Crida.jpg|100px|link=http://www.crida-chemie.de]]&lt;br /&gt;
|Anätzung der ehemaligen Austenitkorngrenzen nach dem Härten.&amp;lt;br&amp;gt;Das Ätzmittel wird in verschiedenen Varianten angeboten&lt;br /&gt;
*für Kohlenstoffstähle&lt;br /&gt;
*für hochlegierte Martensitische Chromstähle&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fragen zu Ätzmittel hier hilft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;   [[File:Crida.jpg|100px|link=http://www.crida-chemie.de]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betrachten - Mikroskopieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betrachtung wird in vier Grundbereiche eingeteilt, es wird zwischen &lt;br /&gt;
* atomarer (1 Å – 10 nm)&lt;br /&gt;
* mikroskopischer (10 nm – 10 µm)&lt;br /&gt;
* mesoskopischer (10 µm – 500 µm)&lt;br /&gt;
* makroskopischer (&amp;gt;0,5 mm) &lt;br /&gt;
Größenskala unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Wellenlänge-Licht.jpg|1000px|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spektrum der Wellenlängen des sichtbaren und unsichtbaren lichtes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eine optische Eselsbrücke,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; In Wissenschaft und Technik lauert unter so mancher volkstümlichen Erklärung eine Fallgrube, die den Weg zum richtigen Verständnis einer Erscheinung versperrt. So gibt es im deutschen Sprachgebrauch des Alltags den Ausdruck, daß eine Taschenlampe oder ein Scheinwerfer, ,,das Licht&amp;quot; auf einen kleinen Fleck „konzentriert&amp;quot;. Davon mag es herrühren, daß dieser Ausdruck meist unbedenklich auch auf andere optische Systeme angewandt wird. Und schon sitzen wir in der Falle! Denn diese Vorstellung blockiert förmlich das Verständnis für den Aufbau optischer Instrumente, wie auch der Köhlerschen Beleuchtung am Mikroskop. Wir wollen deshalb eine kleine Eselsbrücke über diese spezielle Fallgrube schlagen. Der Köhlersche Beleuchtungsstrahlengang besteht aus zwei miteinander verflochtenen Strahlengängen, dem Abbildungs- und dem Beleuchtungsstrahlengang. Da liegt die Vorstellung nahe, die Linsensysteme im Abbildungsstrahlengang hätten die Aufgabe, Bilder zu erzeugen, und diejenigen im Beleuchtungsstrahlengang würden das Licht transportieren und bündeln. Die Bezeichnungen Kollektor und Kondensor suggerieren dieses Mißverständnis förmlich. Schon die volkstümliche Erklärung, ein Brennglas verdichte Licht und Wärme in einem kleinen Punkt, versperrt uns den Zugang. Deshalb merken wir uns ein für alle Mal: Wo immer sich Linsen befinden mögen, sie verdichten, sammeln, kondensieren und konzentrieren nichts. Ihre alleinige Aufgabe ist die Abbildung eines Gegenstands, sie entwerfen ein Bild von ihm. Ein Brennglas erzeugt das verkleinerte Bild der Sonne auf einem Papier. Der Kondensor, ebenfalls ein Linsensystem, entwirft ein Bild der Lichtaustrittsöffnung samt Leuchtfeldblende in der Präparatebene, der Kollektor bildet die Leuchtwendel der Glühlampe in der Ebene der Kondensorblende ab, ein Projektions-objektiv entwirft ein Bild des Diapositivs in der Bildebene „Leinwand&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Unsere Eselsbrücke lautet deshalb: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linsen machen Bilder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir wollen sie nie mehr vergessen und auch an sie denken, wenn es sich um Linsen im Beleuchtungsstrahlengang handelt. Um so leichter werden wir verstehen, was es mit den Blenden, Luken und Pupillen auf sich hat. Ich empfehle zum besseren Verständnis Die Mikrofibel, von Klaus Henkel&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mikroskopie-forum.de/pdf/mikrofibel.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; zu lesen, aus der auch dieses Zitat stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Makroskopie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Der Begriff makroskopisch (von griechisch griechisch μακρός „weit, groß“ und griechisch σκοπεῖν „beobachten, betrachten“) bedeutet, dass zur Betrachtung keine Lupe oder Mikroskop verwendet wird, sondern bezieht sich auf die mit bloßem Auge sichtbaren Strukturen (Freisichtigkeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Makroskopisch wird der Bereich bezeichnet bei dem mit dem bloßem Auge &lt;br /&gt;
*makroskopischer Bereich (&amp;gt;0,5 mm) &lt;br /&gt;
betrachtete Bauteile ausgewertet werden können. So können mit dem Auge bereits Fehler wie , Überlappungen, Risse, Seigerungen, Zeiligkeiten uvm. erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikroskopie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Die Mikroskopie (die Betrachtung von Objekten mit einem Mikroskop) befasst sich mit der mikroskopischen und mesoskopischen Bereich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ein Mikroskop (griechisch μικρός mikrós „klein“; σκοπεῖν skopeín „betrachten“) ist ein Gerät, das es erlaubt, Objekte stark vergrößert anzusehen oder bildlich darzustellen. Dabei handelt es sich meist um Objekte bzw. die Struktur von Objekten, deren Größe unterhalb des Auflösungsvermögens des menschlichen Auges liegt. Eine Technik, die ein Mikroskop einsetzt, wird als Mikroskopie bezeichnet. Mikroskope sind ein wichtiges Hilfsmittel in der Biologie, Medizin und den Materialwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschaffenheiten eines Werkstoffes auf &lt;br /&gt;
*mikroskopischer (10 nm – 10 µm)&lt;br /&gt;
*mesoskopischer (10 µm – 500 µm)&lt;br /&gt;
Größenskala  bestimmen zusammen seine Eigenschaften. Häufig wird der mesoskopische Größenbereich nicht eigens unterschieden und man bezeichnet die mit einem Mikroskop zugänglichen Bereiche von ca. 10 nm bis 500 µm als mikroskopischen Bereich.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mikroskopie.de/pfad/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das mikroskopieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Das Metallmikroskop kommt immer dann zum Einsatz wenn der Betrachter &amp;quot;In den Werkstoff hinein schauen&amp;quot; will. Nur mit dem Mikroskop können einzelne Gefügebstandteile wie, Ferrit, Perlit, Martensit, Bainit, Austenit und weitere Phasen identifiziert und beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir durch ein Mikroskop, so erwarten wir ein homogen ausgeleuchtetes Bild mit einer Auflösung, die dem theoretisch Erreichbaren möglichst nahe kommt, das Bild soll natürlich brillant sein und nicht durch Streulicht verschleiert wirken&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mikroskopie.de/pfad/koehlerbeleuchtung/eins.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Bedingungen müssen nicht nur für ein Objektiv erfüllt werden, sondern für alle eingesetzten Objektive und den damit erreichbaren Vergrößerungsbereichen. Diese zentralen Qualitätskriterien für das mikroskopische Bild können nur erreicht werden, wenn die Beleuchtung folgende Kriterien erfüllt:&lt;br /&gt;
*die Beleuchtungsapertur muss über einen weiten Bereich flexibel an die jeweilige Objektivapertur anpassbar sein.&lt;br /&gt;
*die Größe des beleuchteten Objektfeldes darf nur den im Mikroskop sichtbaren Präparatausschnitt ausfüllen. Hierdurch wird die Entstehung störenden Streulichts reduziert und das Präparat vor unnötiger Lichteinstrahlung geschützt.&lt;br /&gt;
*die Größe des ausgeleuchteten Feldes und die Beleuchtungsapertur müssen unabhängig von einander regelbar sein.&lt;br /&gt;
*die Beleuchtungsverhältnisse (Beleuchtungsapertur!) müssen für alle Objektpunkte gleich sein.&lt;br /&gt;
eine Beleuchtung, die genau diese Kriterien erfüllt stellt die von August Köhler in die Mikroskopie eingeführte Köhlersche Beleuchtung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz eines Metallmikroskopes setzt nun voraus, dass der Anwender weis wie er das Mikroskop zu bedienen hat. Vor der Betrachtung metallographischer Proben muss das Mikroskop erst einmal richtig eingestellt werden, d.h. es muss die Köhlersche Beleuchtung richtig eingestellt werden, es wird das &amp;quot;Köhlern&amp;quot; durchgeführt, der Ausdruck &amp;quot;Köhlern&amp;quot; für die richtige Einstellung der Köhlerschen Beleuchtung sollte jedem Mikroskopiker bekannt sein. Nur wenn das Licht und das gesamte Mikroskop richtig eingestellt sind, kann der Betrachter eine korrekte metallographische Auswertung durchführen.&lt;br /&gt;
*Durch die Köhlersche Beleuchtung wird die bestmögliche Lichtführung des Mikroskopierlichts erreicht, Streulicht wird vermieden und im Schliff wird nur der gerade sichtbare Bereich beleuchtet. Dadurch werden empfindliche Präparate vor übermäßiger Lichteinstrahlung geschützt. An Mikroskopen, die Köhlersche Beleuchtung ermöglichen, sollte man deshalb immer auch dieses Beleuchtungsverfahren einstellen. Wenn im Mikroskopiker-Jargon kurz vom &amp;quot;Köhlern&amp;quot; die Rede ist, dann wird darunter die Einstellung des Mikroskops nach Köhler verstanden.&lt;br /&gt;
*Während bei der visuellen Mikroskopie über bestimmte Unzulänglichkeiten des mikroskopischen Bildes im wahrsten Sinne des Wortes hinweggeschaut werden kann, fallen diese in der fotografischen Dokumentation sofort auf. Dieser Grundsatz ist auch heute noch gültig. Beim Blick durch das Mikroskop stören Nachlässigkeiten bei der Einstellung der Beleuchtung oftmals nicht besonders. Dies verführt leider viele Mikroskopiker dazu ihre Beleuchtung nicht mit der notwendigen Sorgfalt einzustellen. Spätestens bei der Anfertigung von Fotos führen derartige Nachlässigkeiten prinzipiell zu qualitativ deutlich schlechteren Resultaten. Oftmals können Gefügebestandteile die im metallografischen Schliff im Mikroskop gerade noch sichtbar ist sind , auf einem Foto nicht mehr einwandfrei dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft habe ich festgestellt, dass die &amp;quot;Metallographen&amp;quot; nicht immer Wissen wie ein Metallmikroskop richtig eingestellt wird, dies führt zu einer unsauberen Fotodokumentation der betrachteten Strukturen. Da Heute eine fast ausschließlich digitale Fotodokumentation durchgeführt wird, wird zur Bildverbesserung oftmals ein Weißabgleich (bei Farbkameras) oder Anhebung der Schärfe durch digitale Filter durchgeführt. Dies führt zu einer Veränderung des wahren Gefüges und darf auf keinen Fall erfolgen. Wird eine solche &amp;quot;Schärfung&amp;quot; des Bildes durchgeführt ist dies immer mit der Bildbeschreibung zu vermerken. Beim Einsatz von Farbkameras wird fast immer geschludert, meist ist kein DL Blaufilter 5500K im Einsatz und die Mikroskoplampe ist zu weit gedrosselt, dies führt regelmäßig zu rotstichigen Bildern &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mikrohamburg.de/Tips/Optische%20Filter.pdf, 27.04.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, die auch noch schlecht aufgelöst sind, wird dann ein Weißabgleich mit einer Schärfung durchgeführt ist es fraglich ob das erstellte Gefügebild das darstellt was wirklich vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Bilddokumetation in Berichten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Es ist üblich die Dokumentation von von metallographischen Strukturen mittels mikrophotographischer Aufnahmen durchzuführen, leider werden hier immer wieder Fehler gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;Für die Erstellung von Gefügebildern ist die &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 50600 - Prüfung metallischer Werkstoffe - Metallographische Gefügebilder - Abbildungsmaßstäbe und Formate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 50600 - Prüfung metallischer Werkstoffe - Metallographische Gefügebilder - Abbildungsmaßstäbe und Formate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diese Norm wird in einem eigenen Kapitel erklärt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[DIN 50600 - Prüfung metallischer Werkstoffe - Metallographische Gefügebilder - Abbildungsmaßstäbe und Formate|Zur DIN 50600 - Prüfung metallischer Werkstoffe - Metallographische Gefügebilder - Abbildungsmaßstäbe und Formate]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikroskopie Fehler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
===== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beleuchtung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte beim mikroskopieren die Glühlampe soweit wie möglich aufgedreht sein, d.h. die Lampe sollte mit mind. &amp;gt;90% Lichtleistung betrieben werden. Ist das Bild dann deutlich zu hell, muss die Lichtmenge mittels Filterung (Graufilter usw.) herabgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Lichtmenge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ======&lt;br /&gt;
Viele haben beim nutzen des Mikroskopes vielleicht schon einmal festgestellt, dass im Laufe der Zeit das Licht immer schwächer wird. Dies kann als schleichender Vorgang entstehen, so das der Nutzer es nicht richtig wahrnimmt.&lt;br /&gt;
Welche Ursachen kann es hier geben?&lt;br /&gt;
* Transformator verliert im Laufe der Zeit an Leistungsfähigkeit, das ist eher selten&lt;br /&gt;
* Glühlampe wird angeblich schlechter, hier können zwei grundsätzliche Fehler beobachtet werden&lt;br /&gt;
** Im laufe der Zeit verdampft vom Glühwendel Metall, welches sich auf dem Glaskolben niederschlägt. Dies führt dazu das nicht mehr genügend Licht aus der Glühlampe austritt, weil der Glaskolben von innen metallisch bedampft wird.&lt;br /&gt;
** Der Glühwendel schmilzt, aber es fliest noch Strom und der Glühwendel erzeugt nicht mehr soviel Licht.&amp;lt;br&amp;gt;Abhilfe die Glühlampe regelmäßig überprüfen.&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Glühwendel i.O.&lt;br /&gt;
|Glühwendel n.i.O., trotz Anschmelzung leuchtet die Glühlampe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Glühwendel i.O..jpg|center|300px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Glühwendel n.i.O..jpg|center|300px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügeauswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Die Gefügeauswertung ist das wirklich schwierigste in der Metallographie. Zwei Metallographen können, da es sich um eine Erfahrungswissenschaft handelt, trefflich über die genaue Gefügezusammensetzung einer Probe streiten. Worüber Sie sich aber nicht Streiten sollten ist die genaue Bezeichnung der Gefügebestandteile. Daher sollte zumindest der minimale Standard die korrekte Gefügebezeichnung nach Norm erfüllt werden &amp;lt;ref&amp;gt;DIN EN ISO 4885 - Eisenwerkstoffe - Wärmebehandlung - Begriffe&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Dipl. Ing. Kurt Walczok, Lexikon der Begriffe und Bezeichnungen in der Eisen- und Stahlindustrie mit Definitionen und Erklärungen, 2. Auflage 1974, Herausgegeben von der Beratungsstelle für Stahlverwendung in Zusammenarbeit mit dem VDEH&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;metallograf-1&amp;quot;/&amp;gt;, dies ist aber leider nicht immer der Fall. Aufgrund des weit verbreitenden Halbwissens kommt es immer wieder zu Fehlbezeichnungen der Gefügebezeichnungen und hier dann zu unnötigen und vermeidbaren Diskussionen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Definition der Gefügebestandteile|Definition der Gefügebestandteile]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Richtreihen zur Gefügeauswertung|Richtreihen zur Gefügeauswertung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügeauswertung erforderliche Informationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Bevor Sie anfangen ein Bauteil oder Halbzeug zu Prüfen, müssen Sie mindestens folgende Informationen haben oder diese sollten Ihnen zugänglich sein:&lt;br /&gt;
* welcher Werkstoff wurde eingesetzt, ohne Wissen welcher Werkstoff betrachtet wird ist Metallographie eine Märchenstunde&lt;br /&gt;
* Werkstoff-, Zeichnungs- oder Bestellvorschrift&lt;br /&gt;
* wurde eine Wärmebehandlung durchgeführt und welches Wärmebehandlungsverfahren sollte durchgeführt werden oder wurde durchgeführt &lt;br /&gt;
* welche mitgeltenden Werkstoff-, Produkt-, Prüf-, Werksnormen und Liefervorschriften gibt es&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Achtung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;hier meine ich alle Normen und mitgeltenden Dokumente, Unkenntnis einer Vorschrift schützt nicht vor Strafe im Schadensfall. Das Wissen über Normen und Regelwerke ist eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holschuld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Prüfers oder Prüflabors und keine Bringschuld des Auftraggebers, dieser weis nicht immer welche Vorschriften zur Prüfung anzuwenden sind. Immer beim Auftraggeber nachfragen welche Vorschriften mitgelten.&lt;br /&gt;
** seien Sie bei der Beschaffung dieser Informationen [https://de.wiktionary.org/wiki/pingelig &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;pingelig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] und lassen Sie sich von niemanden abwimmeln, weil es dem anderen zu lästig ist diese Informationen zu beschaffen. Rechtlich [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;schützt Unwissenheit nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] / [https://de.wikipedia.org/wiki/Experte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] muss Wissen , dass es weitere Prüfvorschriften geben kann und er &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich diese beschaffen (Holschuld). Sie als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann Fachmann] / [https://de.wikipedia.org/wiki/Experte Experte] sind für alles verantwortlich was der Auftraggeber nicht weiß. Er hat sich ja an Sie, den [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann Fachmann] / [https://de.wikipedia.org/wiki/Experte Experten] gewandt weil er davon ausgehen kann, dass Sie Ihn darüber informieren werden, wenn noch weitere Informationen erforderlich sind. Verhalten Sie sich nicht wie ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann Fachmann] / [https://de.wikipedia.org/wiki/Experte Experte], kann dies weitreichende rechtliche Folgen haben, hier gilt dann &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Denken Sie daran, wenn ein Schaden vor Gericht landet heist es, &amp;quot;vor Gericht und auf hoher See sind Sie in ... Hand&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügeauswertung Grundregeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Nachfolgend die wichtigsten Grundregeln die bei der Gefügeauswertung immer beachtet werden sollten:&lt;br /&gt;
* bevor Sie anfangen Gefüge auszuwerten, prüfen Sie ob alle Prüfvorschriften und mitgeltenden Unterlagen vorhanden sind&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Sie die Prüfvorschriften und mitgeltenden Unterlagen&lt;br /&gt;
* führen Sie nie eine Gefügeauswertung durch, wenn Sie nicht verstanden haben was geprüft werden soll, Sie sind der [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann Fachmann] / [https://de.wikipedia.org/wiki/Experte Experte] der es wissen muss&lt;br /&gt;
* führen Sie eine Gefügeauswertung nicht durch wenn unklar ist wie das Prüfverfahren anzuwenden ist&lt;br /&gt;
* führen Sie niemals eine Gefügeauswertung durch wenn Sie folgende Informationen nicht haben:&lt;br /&gt;
** den Werkstoff&lt;br /&gt;
** die durchgeführte Wärmebehandlung&lt;br /&gt;
** Festigkeitswerte (Härte, Zugfestigkeit usw.)&lt;br /&gt;
* benutzen Sie die in den Normen und Fachbüchern angegebenen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Definition der Gefügebestandteile|Gefügedefinitionen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Fachbegriffe]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kreieren Sie keine neuen Beschreibungen/Wörter, dass versteht dann niemand mehr.&lt;br /&gt;
* benennen Sie niemals Gefügebestandteile die Sie nicht sicher erkannt haben, sagen Sie lieber das Sie etwas nicht einordnen können als das falsche zu sagen. &lt;br /&gt;
* machen Sie aus der Gefügebeschreibung keine langatmige Erzählung, [http://www.phraseo.de/phrase/in-der-kuerze-liegt-die-wuerze/ in der Kürze die Würze].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachbegriffe und Definitionen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Um eine einwandfreie Bestimmung metallischer Gefüge und Prüfungen durchzuführen muss man als erstes einmal eine Sprache Sprechen um Missverständnisse zu vermeiden. Sich an die in den Regeln der Technik benutzten [https://de.wiktionary.org/wiki/Fachausdruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachwörter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] halten und keine anderen Pseudo- oder Phantasiebezeichnungen benutzen, sollte selbstverständlich sein ist es aber leider nicht. Die Fachbegriffe zu allen Themen sind in Normen, Kompendien und Fachbüchern verzeichnet. Da wo es Normen gibt z.B.  [http://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-en-iso-4885/236587708&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], sind die korrekten Normbegriffe zu verwenden. Durch das falsche Anwenden der entsprechenden Fachbegriffe können die verschiedensten Fehlinterpretationen entstehen. &lt;br /&gt;
* Um alle Missverständnisse zu vermeiden die bei der Interpretation von Fachbegriffen entstehen, habe ich mir die Mühe gemacht aus unterschiedlichen Literaturstellen und Normen einen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glossar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über die Wortbedeutungen der einzelnen Fachbegriffe der Werkstoffprüfungen, der Wärmebehandlungsverfahren und weiterer Bedeutungen mit Ihren Definitionen, zu erstellen. Die in diesem Glossar angegebenen Definitionen stammen aus den relevanten DIN EN ISO Normen und aus Fachbüchern und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, werden aber ständig ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diesen Glossar können Sie bei mir kostenlos anfordern, unter - info@arnold-horsch.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um alle Missverständnisse zu vermeiden die bei der Interpretation von Begriffen entstehen, werden nachfolgend die einzelnen Gefügebestandteile und weitere allgemein Fachbegriffe Bergriffe der Metallographie mit Ihren Definitionen, aufgelistet. Die hier angegebenen Definitionen stammen aus den relevanten internationalen Normen und aus Fachbüchern. Diese Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird ständig erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hier finden Sie die wichtigsten Definitionen für die Metallographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffen der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neben den Definitionen der Gefügebestandteile, gibt es noch ein Vielzahl weiterer Fachbegriffe die in der Metallographie verwendet werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Diese werden nachfolgend in einem eigenen Kapitel erklärt und definiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Zu den allgemeinen Bergriffen der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Definition der Gefügebestandteile|Definition der Gefügebestandteile]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die genaue Definition der Gefügebestandteile und Phasen und deren Beschreibung ist eine eigene Wissenschaft, die Metallographie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Diese korrekte Bennenung der Gefüge werden nachfolgend in einem eigenen Kapitel erklärt und definiert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Definition der Gefügebestandteile|Zu den Definitionen der Gefügebestandteile]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Gefüge der Kohlenstoffstähle|Die Gefüge der Kohlenstoffstähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zum Thema, Gefüge der klassischen Kohlenstoffstähle, wurde eine eigene WIKI Seite erstellt..&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Um bei den verschiedenen Kohlenstoffstählen unlegiert oder niedriglegiert  die Gefügeausbildung der Normalglühgefüge und der Härtegefüge zu erkennen und zu verstehen wurde ein eigenes Kapitel der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Gefüge der Kohlenstoffstähle|Die Gefüge der Kohlenstoffstähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;big&amp;gt;In diesem Kapitel werden die Gefüge verschiedener Kohlenstoffstähle mit unterschiedlicher Wärmebehandlung in einer Richtreihe dargestellt. Hierzu wurden in meiner kleinen Härterei die Proben Wärmebehandelt und im Labor die Schliffe hergestellt.&amp;lt;br&amp;gt;Die Schliffe können im Original als Schliffsammlung, in verschiedenen Werkstoffzusammenstellungen bei mir [http://www.arnold-horsch.de erworben] werden.&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Genormte Metallographische Auswertungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
*Die meisten üblichen Methoden der Metallographie sind nirgends festgelegt und genormt. &lt;br /&gt;
*Die Metallographie gilt im wesentlichen als Erfahrungswissenschaft&lt;br /&gt;
*Informationen muss man sich aus Literaturstellen und Bücher zusammensuchen&lt;br /&gt;
*Die ASM hat ein Buch herausgegeben in dem alle Standardmethoden und auch weiterführende Methoden sehr sorgfältig beschrieben sind. ASM Handbook Volume 9, Metallography and Microstructures &amp;lt;ref&amp;gt;ASM Handbook Volume 9: Metallography and Microstructures, Editor: George F. Vander Voort, ASM International, 9639 Kinsman Road, Materials Park, OH 44073-0002&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*Eine gute Übereinstimmung gibt es bei der Zusammensetzung von Ätzmitteln. Diese können der Literatur entnommen werden. Nicht klar ist jedoch die Anwendung, diese wird meistens bei den Auswertungen nicht sauber angegeben.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Richtreihen zur Gefügeauswertung |Richtreihen zur Gefügeauswertung ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neben den Definitionen der Gefügebestandteile, gibt es noch ein Vielzahl von Richtreihen zur Gefügeauswertung .&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Diese werden nachfolgend in einem eigenen Kapitel erklärt und aufgeführt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Richtreihen zur Gefügeauswertung |Zu den Richtreihen zur Gefügeauswertung ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Korngrößenbestimmung in  der Metallographie|Korngrößenbestimmung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Korngrößenbestimmung in der Metallographie ist ein gängiges Verfahren und wird in einem eigenen Kapitel erklärt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Korngrößenbestimmung in  der Metallographie|Korngrößenbestimmung in  der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Reinheitsgradbestimmung|Reinheitsgradbestimmung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Reinheitsgradbestimmung in der Metallographie ist ein gängiges Verfahren und wird in einem eigenen Kapitel erklärt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Reinheitsgradbestimmung|Reinheitsgradbestimmung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Prüfung der Karbidverteilung|Prüfung der Karbidverteilung in Stählen, SEP 1520 + 1615]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Prüfung der Karbidverteilung in der Metallographie ist ein gängiges Verfahren und wird in einem eigenen Kapitel erklärt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Prüfung der Karbidverteilung|Prüfung der Karbidverteilung in Stählen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614|Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614 ist in der Metallographie ist ein gängiges Verfahren und wird in einem eigenen Kapitel erklärt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614|Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Prüfung der Entkohlungstiefe nach DIN EN ISO 3887 |Prüfung der Entkohlungstiefe nach DIN EN ISO 3887 ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Prüfung der Entkohlungstiefe nach DIN EN ISO 3887 ist in der Metallographie ist ein gängiges Verfahren und wird in einem eigenen Kapitel erklärt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Prüfung der Entkohlungstiefe nach DIN EN ISO 3887 |Prüfung der Entkohlungstiefe nach DIN EN ISO 3887 ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Ermittlung der Tiefe und Ausbildung der Randoxidation DIN 30901 |Ermittlung der Tiefe und Ausbildung der Randoxidation DIN 30901 ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Ermittlung der Tiefe und Ausbildung der Randoxidation DIN 30901, ist seit 2016 genormt worden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Ermittlung der Tiefe und Ausbildung der Randoxidation DIN 30901 |Ermittlung der Tiefe und Ausbildung der Randoxidation DIN 30901 ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porosität der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke DIN 30902 |Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porosität der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke DIN 30902 ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porosität der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke DIN 30902, ist seit 2016 genormt worden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porosität der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke DIN 30902 |Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porosität der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke DIN 30902 ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normen zur Metallographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Nachfolgend die existenten Normen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN Normen zur Metallographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
*DIN 30901 – 2016-12, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Ermittlung der Tiefe und Ausbildung der Randoxidation&lt;br /&gt;
*DIN 30901 – 2016-12, Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke&lt;br /&gt;
*DIN 50600 – 2017-10, Prüfung metallischer Werkstoffe; Metallographische Gefügebilder, Abbildungsmaßstäbe und Formate&lt;br /&gt;
*DIN EN 10247 – 2007-07, Metallographische Prüfung des Gehaltes nichtmetallischer Einschlüsse in Stählen mit Bildreihen; Deutsche Fassung&lt;br /&gt;
*DIN EN ISO 643 - 2015-06, Stahl - Mikrophotographische Bestimmung der erkennbaren Korngröße&lt;br /&gt;
*DIN EN ISO 945-1 – 2010-09, Mikrostruktur von Gusseisen - Teil 1: Graphitklassifizierung durch visuelle Auswertung&lt;br /&gt;
*DIN EN ISO 1463 – 2004-08, Metall- und Oxidschichten - Schichtdickenmessung - Mikroskopisches Verfahren&lt;br /&gt;
*DIN EN ISO 4499-1 bis 4 - 2010-10, Hartmetalle - Metallographische Bestimmung der Mikrostruktur &lt;br /&gt;
*DIN EN ISO 3887 – 2003-10, Stahl - Bestimmung der Entkohlungstiefe&lt;br /&gt;
*DIN EN ISO 2624 – 1995-08, Kupfer und Kupferlegierungen - Bestimmen der mittleren Korngröße (ISO 2624:1990)&lt;br /&gt;
*DIN EN ISO 1463 - 2004-08, Metall- und Oxidschichten - Schichtdickenmessung - Mikroskopisches Verfahren&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Eisen Prüfblätter &amp;#039;&amp;#039;SEP&amp;#039;&amp;#039; zur Metallographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
*SEP 1520 Deutsch/Englisch, Mikroskopische Prüfung der Carbidausbildung in Stählen mit Bildreihen (Ausg. 09.98)&lt;br /&gt;
*SEP 1520 Bildreihentafel, Bildreihentafel zu SEP 1520 im Maßstab 1:1&lt;br /&gt;
*SEP 1572 Mikroskopische Prüfung von Automatenstählen auf sulfidische nichtmetallische Einschlüsse mit Bildreihen (Ausg. 08.71)&lt;br /&gt;
*SEP 1575 Ermittlung des Streckungsgrades von nichtmetallischen Einschlüssen in sulfidformbeeinflußten Stählen mit Bildreihen (Ausg. 10.87)&lt;br /&gt;
*SEP 1614 Deutsch/Englisch Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen. Microscopic Inspection of Hot-Work Tool Steels (Ausg. 09.96)&lt;br /&gt;
*SEP 1615 Mikroskopische und makroskopische Prüfung von Schnellarbeitsstählen auf ihre Carbidverteilung mit Bildreihen (Ausg. 01.75)&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ASTM Normen zur Metallographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
*ASTM E3 - Standard Guide for Preparation of Metallographic Specimens&lt;br /&gt;
*ASTM E112 - 2013 Bestimmung der mittleren Korngröße&lt;br /&gt;
*ASTM E 45 - 2013 Richtlinien für die quantitative Bestimmung der nichtmetallischen Einschlüsse in Stahl&lt;br /&gt;
*ASTM E112 - 2013 Bestimmung der mittleren Korngröße&lt;br /&gt;
*ASTM E 45 - 2013 Richtlinien für die quantitative Bestimmung der nichtmetallischen Einschlüsse in Stahl&lt;br /&gt;
*ASTM E 407 - 2007 Prüfung metallischer Werkstoffe; Mikroätzung von Metallen und Legierungen&lt;br /&gt;
*ASTM E2014 – 11 Standard Guide on Metallographic Laboratory Safety&lt;br /&gt;
*ASTM 1351 - 01 - 2012 Standard Practice for Production and Evaluation of Field Metallographic Replicas&lt;br /&gt;
*ASTM E1558 - 09(2014) Standard Guide for Electrolytic Polishing of Metallographic Specimens&lt;br /&gt;
*ASTM E1920 - 03(2014) Standard Guide for Metallographic Preparation of Thermal Sprayed Coatings&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werknormen zur Metallographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
*Große Unternehmen wie die Lager-, Automobil-, Luftfahrt-; Offshore- und weitere Industriebereiche haben ein Umfangreiches Werk an Werknormen erlassen die teilweise Bauteil spezifisch sind. Also immer nachfragen ob es gültige Spezialvorschriften oder mit geltende Werksnormen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Zerstörungsfreie Prüfverfahren zur Härte- und Gefügeprüfung|Zerstörungsfreie Prüfverfahren zur Gefügeprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Zum Thema Zerstörungsfreie Prüfverfahren zur Wärmebehandlungsüberwachung, wurde eine eigene WIKI Seite erstellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
[[Zerstörungsfreie Prüfverfahren zur Härte- und Gefügeprüfung|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zu den Zerstörungsfreien Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann&amp;quot;&amp;gt; Dr. Sc. Hermann Schumann et. al., Metallographie,11. Auflage, VEB Fachbuchverlag für Grundstoffindustrie, Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Horsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Seminar Metallographie in der Praxis, Teil 1, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piersig&amp;quot;&amp;gt; Zu Henry Clifton Sorby, Adolf Martens und Emil Heyn. Klassische Metallographie, Materialforschungen, Werkstoffprüfungen, Metallkunde, Metallographie: Beitrag zur Technikgeschichte (13), GRIN Verlag, 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osmond&amp;quot;&amp;gt;Floris Osmond, MICROSCOPIC ANALYSIS OF METALS, CHARLES Griffin &amp;amp; COMPANY,Limited , London, 1904&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Samuels&amp;quot;&amp;gt;Leonard Ernest Samuels, Light Microscopy of Carbon Steels, ASM International, 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;E7-2&amp;quot;&amp;gt;ASTM E7, Standard Terminology Relating to Metallography&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller&amp;quot;&amp;gt;Dr. Ing. Müller, Mikroskopische Korngrößenbestimmung, Metallkundliche Berichte Band 1, Verlag Technik Berlin, 1951&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;metallograf-1&amp;quot;&amp;gt;http://www.metallograf.de/start.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ASTM E3&amp;quot;&amp;gt;ASTM E3 - Standard Guide for Preparation of Metallographic Specimen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heyn&amp;quot;&amp;gt;E. Heyn: Handbuch der Materialienkunde für den Maschinenbau. Zweiter Teil: Die technisch wichtigen Eigenschaften der Metalle und Legierungen. Hälfte A: Die wissenschaftlichen Grundlagen für das Studium der Metalle und Legierungen. Metallographie. (Berlin: 1922; Springer-Verlag) S. 228&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Pr%C3%BCfung_der_Karbidverteilung&amp;diff=7984</id>
		<title>Prüfung der Karbidverteilung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Pr%C3%BCfung_der_Karbidverteilung&amp;diff=7984"/>
		<updated>2026-03-11T16:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Prüfung der Karbidverteilung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung der Karbidverteilung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1520 + 1615 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Karbidverteilung in Stählen wird üblicherweise nach SEP 1520 + SEP 1615 ermittelt.&lt;br /&gt;
*SEP 1520 Deutsch/Englisch, Mikroskopische Prüfung der Carbidausbildung in Stählen mit Bildreihen  (Ausg. 09.98)&lt;br /&gt;
*SEP 1615 Mikroskopische und makroskopische Prüfung von Schnellarbeitsstählen auf ihre Carbidverteilung mit Bildreihen (Ausg. 01.75)&lt;br /&gt;
*Es gibt auch noch spezielle Firmenrichtreihen, auf die hier nicht spezifisch eingegangen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung der Karbidverteilung nach SEP 1520&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Beschreibung ist nicht der Text der Originalnorm oder Prüfanweisung sondern eine Zusammenfassung des Prüfverfahrens im allgemeinen, mit den wichtigsten Merkmalen wie Einsatzgebiet und Anwendungsweise mit zum Teil eigenen Interpretationen. Die genormten Hinweise und Daten zu diesem Thema entnehmen sie bitte dem Stahl-Eisen-Prüfblatt SEP 1520.&amp;lt;ref name=&amp;quot;metallograf-1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stahleisenprüfblatt 1520 hat Gültigkeit für Stähle deren Legierungsanteil nicht über 5 % liegt und die in einem Kohlenstoffbereich zwischen 0,1 und 1,2 % angesiedelt sind. Entgegen älterer Ausgaben gilt es somit nicht nur für Wälzlagerstähle sondern auch für Bau- und Werkzeugstähle. Bei der Beurteilung wird auf die Größe, Form, Anordnung und die Mengenverteilung von Karbiden eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Im Allgemeinen werden für die Beurteilung:&lt;br /&gt;
* der Reihen 1 bis 5 Querschliffe (oder auch Längsschliffe) &lt;br /&gt;
* für die Reihen 6 und 7 müssen zwingend Längsschliffe hergestellt werden&lt;br /&gt;
* die Proben werden geschliffen und poliert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Für die Ätzung wird:&lt;br /&gt;
* alkoholische Salpetersäure oder alkoholische Pikrinsäure (für die Reihen 1 - 4) benutzt&lt;br /&gt;
* für die Bestimmung der Reihen 5 bis 7 werden die Proben im Regelfall zuvor gehärtet&lt;br /&gt;
* die Schliffe für die Beurteilung der Reihen 5 bis 7 werden mit 10 prozentiger Salpetersäure geätzt (Tiefätzung).&lt;br /&gt;
Die Angabe von Kennwerten erfolgt nach dem Schema Merkmalsart. Merkmalsstufe z. B. 2.2 oder 3.4. Die Benutzung eines Meßkreises im Okular (d = 0,8 mm) vereinfacht die Beurteilung, da dann die Bewertungsausschnitte direkt mit den Richtreihenbildern vergleichbar sind. Die Schliffe werden unter dem Mikroskop bei verschiedenen Vergrößerungen beurteilt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Beurteilung der &lt;br /&gt;
* Reihen 1 , 6 und 7 erfolgt bei einer Vergrößerung von 100:1 . &lt;br /&gt;
* Reihen 2 , 3 und 4 erfolgt bei einer Vergrößerung von 1000:1. &lt;br /&gt;
* Reihe 5 wird bei 200:1 ausgewertet. &lt;br /&gt;
Die Bildtafel ist in 7 Reihen aufgeteilt, die in 10 Zeilen unterteilt sind (Reihe 2 nur 6 Zeilen).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Bei der Bewertung des Einformungsgrades bzw. des Perlitanteils wird der Flächenanteil des Umwandlungsgefüges (bspw. des Perlit) auf den Grad des Strukturzerfalls hin überprüft. Perlitlamellen die noch als solche zu erkennen sind gelten als nicht eingeformt. Karbide die nahezu rundlich sind (bspw. besser als Länge/Breite Verhältnis von 3:1) gelten als eingeformt. Das Verhältnis von eingeformtem Zementit zum Anteil an Restlamellen ergibt den Einformungsgrad. Körner mit freiem Ferrit (karbidfreie Bereiche) werden bei der Anteilsberechnung nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problematik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; :&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Norm ist in der Anwendung der Vergleichsbilder nicht eindeutig beschrieben und läßt gelegentlich einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Die Vergleichsbilder passen nicht immer zu den zu untersuchenden und zu bewertenden Schliffbildern, was zum Teil auch auf werkstoffbedingte Variationen im Gefüge, des Erschmelzungsverfahrens und der Umformung zurückzuführen ist. Insbesondere ergeben sich oft Bewertungsschwierigkeiten hinsichtlich der Bildreihen 5 und 7 da diese beiden Reihen zwei Merkmale in sich vereinen. Bei Reihe 5 steigt neben dem Grad der Geschlossenheit gleichzeitig auch die Dicke des Netzwerks. In Fällen in denen nicht gleichzeitig beide Merkmale einem Vergleich standhalten ist ein Kompromiss zu suchen. Die Reihe 7 zeigt aufsteigende Zeilenbreiten wobei aber die dargestellte Dichte der Karbide innerhalb der Zeilen nur sehr selten so stark vorkommt. Seigerungsbereiche in echten Schliffen setzen sich vereinzelt aus nahe beieinanderliegenden Einzelzeilen zusammen. In Fällen in denen die Bewertungskriterien nicht voll zutreffen ist ein angemessener Kompromiss einzugehen. Eine kräftigere Ausbildung beim Netzwerk sowie eine höhere Dichte innerhalb von Zeilen hat sicherlich einen größeren negativen Einfluss als ein gut ausgebildetes aber feines Netzwerk oder eine breitere Zeile die aber nur eine geringe Karbiddichte aufweist. Locker angeordnete Karbide oder ein dünnes Netzwerk sind gütemäßig sicherlich günstiger einzustufen als dicht angeordnete Karbide oder eine dicke Belegung der Korngrenzen. Bei der Beurteilung und Zuweisung der Kenngrößen sollte diesem Umstand Rechnung getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die Originaltafel beim Shop Stahldaten&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/product/sep-1520-series-of-diagramms-digital?lang=en&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung der Karbidverteilung von Schnellarbeitsstählen nach SEP 1615&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1520 + 1615 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Beschreibung ist nicht der Text der Originalnorm oder Prüfanweisung sondern eine Zusammenfassung des Prüfverfahrens im allgemeinen, mit den wichtigsten Merkmalen wie Einsatzgebiet und Anwendungsweise mit zum Teil eigenen Interpretationen. Die genormten Hinweise und Daten zu diesem Thema entnehmen sie bitte der oben genannten Norm oder dem Stahl-Eisen-Prüfblatt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;metallograf-1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Beurteilung der Karbidverteilung gibt es je eine Richtreihe für die makroskopische und die mikroskopische Bewertung von Schliffen. Mit der makroskopischen Bildreihe kann man sich einen Überblick über die Seigerungsverteilung im Querschliff verschaffen. Die Richtreihe für die mikroskopische Beurteilung zeigt Vergleichsbilder des netzartig ausgebildeten und in Längsrichtung verformten Carbideutektikums, bei 100 facher Vergrößerung im Längsschliff. Die Richtreihe für die mikroskopische Beurteilung ist in 3 Zeilen und 9 Spalten aufgeteilt. Die Spalten sind verschiedenen Abmessungsbereichen, entsprechend den Verformungsgraden, zugeordnet und die Zeilen der Netzwerksdichte bzw. der Zeiligkeitsbreite. Die makroskopischen Vergleichsbilder zeigen Bilder für 3 Seigerungsstärken und für 3 verschiedene Abmessungsbereiche.&lt;br /&gt;
Die Schliffe für die makroskopische Beurteilung werden feingeschliffen und danach mit 10 prozentiger Salpetersäure so stark geätzt dass die Karbide sich hell von der Grundmasse des Stahl abzeichnen. Die geätzten Proben werden dann den Bildern aus der Richtreihe zugeordnet.&lt;br /&gt;
Für die mikroskopische Bewertung der Karbidverteilung sind Längsschliffe herzustellen. Die Schlifffläche wird geschliffen und poliert. Die Ätzung erfolgt wie bei der makroskopischen Prüfung mit 10 prozentiger Salpetersäure. Aus eigener Erfahrung kann auch eine Tiefätzung mit schwefliger Säure durchgeführt werden, dies führt zu gleich guten optischen Ergebnissen. Bei 100 facher Vergrößerung wird unter dem Mikroskop ein Vergleich der Gefügestellen mit der Richtreihe vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;metallograf-1&amp;quot;&amp;gt;http://www.metallograf.de/start.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7983</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7983"/>
		<updated>2026-03-11T16:40:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* 5. Prüfung and Auswertung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung &amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Details siehe SEP 1614 im Original.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7982</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7982"/>
		<updated>2026-03-11T16:37:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung &amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7981</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7981"/>
		<updated>2026-03-11T16:36:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung  */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
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  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung &amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung &amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7980</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
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		<updated>2026-03-11T16:35:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
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  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung &amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung &amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7979</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7979"/>
		<updated>2026-03-11T16:35:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung &amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7978</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7978"/>
		<updated>2026-03-11T16:34:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung &amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7977</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7977"/>
		<updated>2026-03-11T16:34:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7976</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
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		<updated>2026-03-11T16:33:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7975</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7975"/>
		<updated>2026-03-11T16:32:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7974</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7974"/>
		<updated>2026-03-11T16:32:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7973</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7973"/>
		<updated>2026-03-11T16:31:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
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  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7972</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7972"/>
		<updated>2026-03-11T16:30:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
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  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7971</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7971"/>
		<updated>2026-03-11T16:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* 4. Aufbau der Bildreihen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de. &lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7970</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7970"/>
		<updated>2026-03-11T16:27:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* 3. Probenahme und Probenvorbereitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de. &lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. Aufbau der Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.1 Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 50:1. Sie beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles. Die mit Legierungselementen angereicherten Bereiche erscheinen als dunkle Streifen in Netzwerk- oder Zeilenform. Sie sind Folge der bei der Erstarrung ablaufenden Entmischungsvorgange und daher in ihrer Ausbildung stark abhängig von dem Erstarrungsverlauf und damit von dem Herstellungsverfahren der Stähle. Bei besonders starken Seigerungen können im Verlauf der Erstarrung Primärcarbide in den angereicherten Bereichen ausgeschieden werden, die als helle Flecken erscheinen. Im Gußzustand weisen die Seigerungen eine netzwerkartige Struktur auf und werden mit zunehmender Umformung des Gußblockes immer stärker in Zeilenform gestreckt. &lt;br /&gt;
Die Richtreihe berücksichtigt in vier Zeilen (1 bis 4) den Einfluss zunehmender Verformungsgrade auf die Gefugeausbildung. Zugeordnete, betriebsübliche Abmessungen von Warmarbeitsstahlen enthalt Tafel 3.&lt;br /&gt;
Die zunehmende Intensität der Seigerungen wird durch die Spalten „SA&amp;quot;, „SB&amp;quot;, „SC&amp;quot;, „SD&amp;quot; und „SE&amp;quot; beschrieben. Die Spalten „SA&amp;quot; und „SB&amp;quot; zeigen typische Gefügeaufnahmen für die sogenannte Premiumqualität, die nur durch besondere metallurgische Verfahren, z. B. das ESU-oder LBV-Verfahren, zu erzielen ist. Die Aufnahmen in den Spalten „SC&amp;quot; und „SD&amp;quot; beschreiben die sogenannte Standardqualitat, die durch die offene Lichtbogenerzeugung zu erzielen ist. Da die Bildrichtreihe für unterschiedlich legierte Stähle erstellt wurde, können folgende Zuordnungen getroffen werden: Die in den Spalten „SA&amp;quot; und „SC&amp;quot; enthaltenen Bilder sind typisch für den Stahl X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343). Die Stähle X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) sowie X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367) entsprechen aufgrund ihrer höheren Legierungsmassenanteile den Gefügebildern in den Spalten&amp;quot;SB&amp;quot; und&amp;quot;SD&amp;quot;. Die in der Spalte „SE&amp;quot; zusammengefaßten Gefügeausbildungen stellen nicht akzeptable Zustände dar.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.2 Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles. &lt;br /&gt;
Die in der Spalte „GA&amp;quot; enthaltenen Gefügebilder sind typisch fur den Stahl X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343). Die Bilder in Spalte „GB&amp;quot; gelten für den Stahl X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344). Der erhöhte Vanadiummassenanteil dieses Stahles führt zu den deutlichen Carbidausscheidungen an den Korngrenzen. In den Spalten „GC&amp;quot; und „GD&amp;quot; sind Gefügezustände wiedergegeben, die aus gezielten Bainitumwandlungen nach der Warmformgebung stammen, wobei durch die anschließende Weichglühung eine weitestgehende Einformung der Carbide erfolgte. Die ursprüngliche Charakteristik der Bainitumwandlung ist in diesen Bildern von 1 bis 5 in ihrer Tendenz wachsend wiedergegeben. Bei den in Spalte „GE&amp;quot; enthaltenen Aufnahmen handelt es sich um Gefügeaufnahmen, bei denen der Werkstoff nach der Warmformgebung im Bereich des Perlits eine Umwandlung erfahren hat. Mit zunehmendem Grad von 1 bis 5 ist die entartete Umwandlung im Perlitbereich, in Form von Ferritzonen mit eingelagerten Carbiden, dargestellt. Die in Spalte „GF&amp;quot; beschriebenen Werkstoffe haben nach der Warmformgebung eine weitestgehende perlitische Umwandlung erfahren. Durch unzureichend koagulieren-des Glühen ist die Perlitstruktur noch dominant erkennbar. Für die zerspanende Weiterverarbeitung ist ein derartiges Gefügeunzweckmaßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7969</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7969"/>
		<updated>2026-03-11T16:22:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* 2. Prüfumfang  */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
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  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de. &lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3. Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden so entnommen, dass die auszuwertende Schlifffläche parallel zur ursprünglichen Hauptverformungsrichtung liegt. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte eine Fläche von mindestens 10 mm x 20 mm aufweisen. Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die Proben werden dem weichgeglühten Material entnommen, geschliffen und poliert und anschließend in 3 %iger alkoholischer Salpetersäure so geätzt, dass sie die Mikrohomogenität erkennen lassen. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer Vergrößerung von 50 :1 und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer Vergrößerung von 500 :1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Bild1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - In dieser Richtreihe ist die Probenentnahmestelle für die Gefügeuntersuchung eine andere, als z.B. die Entnahmestelle für die Festigkeitsuntersuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. Aufbau der Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.1 Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 50:1. Sie beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles. Die mit Legierungselementen angereicherten Bereiche erscheinen als dunkle Streifen in Netzwerk- oder Zeilenform. Sie sind Folge der bei der Erstarrung ablaufenden Entmischungsvorgange und daher in ihrer Ausbildung stark abhängig von dem Erstarrungsverlauf und damit von dem Herstellungsverfahren der Stähle. Bei besonders starken Seigerungen können im Verlauf der Erstarrung Primärcarbide in den angereicherten Bereichen ausgeschieden werden, die als helle Flecken erscheinen. Im Gußzustand weisen die Seigerungen eine netzwerkartige Struktur auf und werden mit zunehmender Umformung des Gußblockes immer stärker in Zeilenform gestreckt. &lt;br /&gt;
Die Richtreihe berücksichtigt in vier Zeilen (1 bis 4) den Einfluss zunehmender Verformungsgrade auf die Gefugeausbildung. Zugeordnete, betriebsübliche Abmessungen von Warmarbeitsstahlen enthalt Tafel 3.&lt;br /&gt;
Die zunehmende Intensität der Seigerungen wird durch die Spalten „SA&amp;quot;, „SB&amp;quot;, „SC&amp;quot;, „SD&amp;quot; und „SE&amp;quot; beschrieben. Die Spalten „SA&amp;quot; und „SB&amp;quot; zeigen typische Gefügeaufnahmen für die sogenannte Premiumqualität, die nur durch besondere metallurgische Verfahren, z. B. das ESU-oder LBV-Verfahren, zu erzielen ist. Die Aufnahmen in den Spalten „SC&amp;quot; und „SD&amp;quot; beschreiben die sogenannte Standardqualitat, die durch die offene Lichtbogenerzeugung zu erzielen ist. Da die Bildrichtreihe für unterschiedlich legierte Stähle erstellt wurde, können folgende Zuordnungen getroffen werden: Die in den Spalten „SA&amp;quot; und „SC&amp;quot; enthaltenen Bilder sind typisch für den Stahl X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343). Die Stähle X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) sowie X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367) entsprechen aufgrund ihrer höheren Legierungsmassenanteile den Gefügebildern in den Spalten&amp;quot;SB&amp;quot; und&amp;quot;SD&amp;quot;. Die in der Spalte „SE&amp;quot; zusammengefaßten Gefügeausbildungen stellen nicht akzeptable Zustände dar.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.2 Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles. &lt;br /&gt;
Die in der Spalte „GA&amp;quot; enthaltenen Gefügebilder sind typisch fur den Stahl X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343). Die Bilder in Spalte „GB&amp;quot; gelten für den Stahl X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344). Der erhöhte Vanadiummassenanteil dieses Stahles führt zu den deutlichen Carbidausscheidungen an den Korngrenzen. In den Spalten „GC&amp;quot; und „GD&amp;quot; sind Gefügezustände wiedergegeben, die aus gezielten Bainitumwandlungen nach der Warmformgebung stammen, wobei durch die anschließende Weichglühung eine weitestgehende Einformung der Carbide erfolgte. Die ursprüngliche Charakteristik der Bainitumwandlung ist in diesen Bildern von 1 bis 5 in ihrer Tendenz wachsend wiedergegeben. Bei den in Spalte „GE&amp;quot; enthaltenen Aufnahmen handelt es sich um Gefügeaufnahmen, bei denen der Werkstoff nach der Warmformgebung im Bereich des Perlits eine Umwandlung erfahren hat. Mit zunehmendem Grad von 1 bis 5 ist die entartete Umwandlung im Perlitbereich, in Form von Ferritzonen mit eingelagerten Carbiden, dargestellt. Die in Spalte „GF&amp;quot; beschriebenen Werkstoffe haben nach der Warmformgebung eine weitestgehende perlitische Umwandlung erfahren. Durch unzureichend koagulieren-des Glühen ist die Perlitstruktur noch dominant erkennbar. Für die zerspanende Weiterverarbeitung ist ein derartiges Gefügeunzweckmaßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7968</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7968"/>
		<updated>2026-03-11T16:22:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* 1. Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seite im Aufbau Fehler sind möglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de. &lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Prüfumfang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3. Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden so entnommen, dass die auszuwertende Schlifffläche parallel zur ursprünglichen Hauptverformungsrichtung liegt. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte eine Fläche von mindestens 10 mm x 20 mm aufweisen. Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die Proben werden dem weichgeglühten Material entnommen, geschliffen und poliert und anschließend in 3 %iger alkoholischer Salpetersäure so geätzt, dass sie die Mikrohomogenität erkennen lassen. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer Vergrößerung von 50 :1 und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer Vergrößerung von 500 :1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Bild1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - In dieser Richtreihe ist die Probenentnahmestelle für die Gefügeuntersuchung eine andere, als z.B. die Entnahmestelle für die Festigkeitsuntersuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. Aufbau der Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.1 Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 50:1. Sie beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles. Die mit Legierungselementen angereicherten Bereiche erscheinen als dunkle Streifen in Netzwerk- oder Zeilenform. Sie sind Folge der bei der Erstarrung ablaufenden Entmischungsvorgange und daher in ihrer Ausbildung stark abhängig von dem Erstarrungsverlauf und damit von dem Herstellungsverfahren der Stähle. Bei besonders starken Seigerungen können im Verlauf der Erstarrung Primärcarbide in den angereicherten Bereichen ausgeschieden werden, die als helle Flecken erscheinen. Im Gußzustand weisen die Seigerungen eine netzwerkartige Struktur auf und werden mit zunehmender Umformung des Gußblockes immer stärker in Zeilenform gestreckt. &lt;br /&gt;
Die Richtreihe berücksichtigt in vier Zeilen (1 bis 4) den Einfluss zunehmender Verformungsgrade auf die Gefugeausbildung. Zugeordnete, betriebsübliche Abmessungen von Warmarbeitsstahlen enthalt Tafel 3.&lt;br /&gt;
Die zunehmende Intensität der Seigerungen wird durch die Spalten „SA&amp;quot;, „SB&amp;quot;, „SC&amp;quot;, „SD&amp;quot; und „SE&amp;quot; beschrieben. Die Spalten „SA&amp;quot; und „SB&amp;quot; zeigen typische Gefügeaufnahmen für die sogenannte Premiumqualität, die nur durch besondere metallurgische Verfahren, z. B. das ESU-oder LBV-Verfahren, zu erzielen ist. Die Aufnahmen in den Spalten „SC&amp;quot; und „SD&amp;quot; beschreiben die sogenannte Standardqualitat, die durch die offene Lichtbogenerzeugung zu erzielen ist. Da die Bildrichtreihe für unterschiedlich legierte Stähle erstellt wurde, können folgende Zuordnungen getroffen werden: Die in den Spalten „SA&amp;quot; und „SC&amp;quot; enthaltenen Bilder sind typisch für den Stahl X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343). Die Stähle X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) sowie X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367) entsprechen aufgrund ihrer höheren Legierungsmassenanteile den Gefügebildern in den Spalten&amp;quot;SB&amp;quot; und&amp;quot;SD&amp;quot;. Die in der Spalte „SE&amp;quot; zusammengefaßten Gefügeausbildungen stellen nicht akzeptable Zustände dar.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.2 Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles. &lt;br /&gt;
Die in der Spalte „GA&amp;quot; enthaltenen Gefügebilder sind typisch fur den Stahl X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343). Die Bilder in Spalte „GB&amp;quot; gelten für den Stahl X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344). Der erhöhte Vanadiummassenanteil dieses Stahles führt zu den deutlichen Carbidausscheidungen an den Korngrenzen. In den Spalten „GC&amp;quot; und „GD&amp;quot; sind Gefügezustände wiedergegeben, die aus gezielten Bainitumwandlungen nach der Warmformgebung stammen, wobei durch die anschließende Weichglühung eine weitestgehende Einformung der Carbide erfolgte. Die ursprüngliche Charakteristik der Bainitumwandlung ist in diesen Bildern von 1 bis 5 in ihrer Tendenz wachsend wiedergegeben. Bei den in Spalte „GE&amp;quot; enthaltenen Aufnahmen handelt es sich um Gefügeaufnahmen, bei denen der Werkstoff nach der Warmformgebung im Bereich des Perlits eine Umwandlung erfahren hat. Mit zunehmendem Grad von 1 bis 5 ist die entartete Umwandlung im Perlitbereich, in Form von Ferritzonen mit eingelagerten Carbiden, dargestellt. Die in Spalte „GF&amp;quot; beschriebenen Werkstoffe haben nach der Warmformgebung eine weitestgehende perlitische Umwandlung erfahren. Durch unzureichend koagulieren-des Glühen ist die Perlitstruktur noch dominant erkennbar. Für die zerspanende Weiterverarbeitung ist ein derartiges Gefügeunzweckmaßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7967</id>
		<title>Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Mikroskopische_Pr%C3%BCfung_von_Warmarbeitsst%C3%A4hlen_nach_SEP_1614&amp;diff=7967"/>
		<updated>2026-03-11T16:18:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* 1. Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1 Metallographie in der Praxis Teil 1] und [http://arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2 Teil 2] an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
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  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bergriffe der Metallographie|Allgemeine Bergriffe der Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Metallographie|Hauptseite Metallographie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Werkstoffprüfung|Hauptseite Werkstoffprüfung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die Prüfung der Werkstoffeigenschaften sollte daher in Anlehnung an die zu erwartende Werkzeugbeanspruchung erfolgen. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-&lt;br /&gt;
* X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343) &lt;br /&gt;
* X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) &lt;br /&gt;
* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Prüfumfang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3. Probenahme und Probenvorbereitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden so entnommen, dass die auszuwertende Schlifffläche parallel zur ursprünglichen Hauptverformungsrichtung liegt. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte eine Fläche von mindestens 10 mm x 20 mm aufweisen. Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die Proben werden dem weichgeglühten Material entnommen, geschliffen und poliert und anschließend in 3 %iger alkoholischer Salpetersäure so geätzt, dass sie die Mikrohomogenität erkennen lassen. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer Vergrößerung von 50 :1 und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer Vergrößerung von 500 :1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Bild1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - In dieser Richtreihe ist die Probenentnahmestelle für die Gefügeuntersuchung eine andere, als z.B. die Entnahmestelle für die Festigkeitsuntersuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. Aufbau der Bildreihen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; =&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.1 Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 50:1. Sie beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles. Die mit Legierungselementen angereicherten Bereiche erscheinen als dunkle Streifen in Netzwerk- oder Zeilenform. Sie sind Folge der bei der Erstarrung ablaufenden Entmischungsvorgange und daher in ihrer Ausbildung stark abhängig von dem Erstarrungsverlauf und damit von dem Herstellungsverfahren der Stähle. Bei besonders starken Seigerungen können im Verlauf der Erstarrung Primärcarbide in den angereicherten Bereichen ausgeschieden werden, die als helle Flecken erscheinen. Im Gußzustand weisen die Seigerungen eine netzwerkartige Struktur auf und werden mit zunehmender Umformung des Gußblockes immer stärker in Zeilenform gestreckt. &lt;br /&gt;
Die Richtreihe berücksichtigt in vier Zeilen (1 bis 4) den Einfluss zunehmender Verformungsgrade auf die Gefugeausbildung. Zugeordnete, betriebsübliche Abmessungen von Warmarbeitsstahlen enthalt Tafel 3.&lt;br /&gt;
Die zunehmende Intensität der Seigerungen wird durch die Spalten „SA&amp;quot;, „SB&amp;quot;, „SC&amp;quot;, „SD&amp;quot; und „SE&amp;quot; beschrieben. Die Spalten „SA&amp;quot; und „SB&amp;quot; zeigen typische Gefügeaufnahmen für die sogenannte Premiumqualität, die nur durch besondere metallurgische Verfahren, z. B. das ESU-oder LBV-Verfahren, zu erzielen ist. Die Aufnahmen in den Spalten „SC&amp;quot; und „SD&amp;quot; beschreiben die sogenannte Standardqualitat, die durch die offene Lichtbogenerzeugung zu erzielen ist. Da die Bildrichtreihe für unterschiedlich legierte Stähle erstellt wurde, können folgende Zuordnungen getroffen werden: Die in den Spalten „SA&amp;quot; und „SC&amp;quot; enthaltenen Bilder sind typisch für den Stahl X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343). Die Stähle X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344) sowie X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367) entsprechen aufgrund ihrer höheren Legierungsmassenanteile den Gefügebildern in den Spalten&amp;quot;SB&amp;quot; und&amp;quot;SD&amp;quot;. Die in der Spalte „SE&amp;quot; zusammengefaßten Gefügeausbildungen stellen nicht akzeptable Zustände dar.&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4.2 Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles. &lt;br /&gt;
Die in der Spalte „GA&amp;quot; enthaltenen Gefügebilder sind typisch fur den Stahl X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343). Die Bilder in Spalte „GB&amp;quot; gelten für den Stahl X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344). Der erhöhte Vanadiummassenanteil dieses Stahles führt zu den deutlichen Carbidausscheidungen an den Korngrenzen. In den Spalten „GC&amp;quot; und „GD&amp;quot; sind Gefügezustände wiedergegeben, die aus gezielten Bainitumwandlungen nach der Warmformgebung stammen, wobei durch die anschließende Weichglühung eine weitestgehende Einformung der Carbide erfolgte. Die ursprüngliche Charakteristik der Bainitumwandlung ist in diesen Bildern von 1 bis 5 in ihrer Tendenz wachsend wiedergegeben. Bei den in Spalte „GE&amp;quot; enthaltenen Aufnahmen handelt es sich um Gefügeaufnahmen, bei denen der Werkstoff nach der Warmformgebung im Bereich des Perlits eine Umwandlung erfahren hat. Mit zunehmendem Grad von 1 bis 5 ist die entartete Umwandlung im Perlitbereich, in Form von Ferritzonen mit eingelagerten Carbiden, dargestellt. Die in Spalte „GF&amp;quot; beschriebenen Werkstoffe haben nach der Warmformgebung eine weitestgehende perlitische Umwandlung erfahren. Durch unzureichend koagulieren-des Glühen ist die Perlitstruktur noch dominant erkennbar. Für die zerspanende Weiterverarbeitung ist ein derartiges Gefügeunzweckmaßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Prüfung and Auswertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;/&amp;gt;  =&lt;br /&gt;
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3&amp;quot; für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3&amp;quot; für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei&amp;lt;ref&amp;gt;https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafel 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1&lt;br /&gt;
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SEP1614&amp;quot;&amp;gt;SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Grundlagen_der_W%C3%A4rmebehandlung&amp;diff=7966</id>
		<title>Grundlagen der Wärmebehandlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Grundlagen_der_W%C3%A4rmebehandlung&amp;diff=7966"/>
		<updated>2025-10-14T14:26:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Die verschiedenen Wärmbehandlungsverfahren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
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    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Grundlagen der Metallkunde|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Metallkunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diese Seiten befinden sich im Aufbau, sind noch nicht vollständig und teilweise mit Fehlern behaftet, da Sie noch nicht Korrektur bearbeitet wurden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufgezählter Listeneintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Wärmebehandlung von Metallen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel wird die Wärmebehandlung von Stahl - Eisenwerkstoffen und Aluminium behandelt, es werden nicht die Grundlagen der Metallkunde erläutert sondern nur die Wärmebehandlungsverfahren beschrieben. Die nachfolgende Zusammenfassung stellt nur eine Kurzbeschreibung der gängigen Wärmebehandlungsverfahren bei Eisen - und Stahlwerkstoffen dar, wenn Sie mehr über Wärmebehandlung Wissen möchten, besuchen Sie doch eines meiner [http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seminare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] zu diesem Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmebehandlung von Metallen stellt einen der wichtigsten Produktionsschritte in der Veredelung von Bauteilen aus Metallen dar. Alle aus Metallen hergestellten Erzeugnisse werden im Laufe der Produktion mehrfach Temperaturänderungen (Wärmebehandlungen) ausgesetzt. Schon frühzeitig wurde erkannt, dass damit Eigenschaftsveränderungen verbunden sind, die ausgenutzt werden können, um einen beanspruchungsgerechten Werkstoffzustand herzustellen. Das Ergebnis war die Herausbildung von Wärmebehandlungstechnologien als eigenständige Prozessstufe. Darüber hinaus kann man heute feststellen, dass die gesammelten Erfahrungen in Verbindung mit der wissenschaftlichen Durchdringung der Verfahren es gestatten, in vollem Umfang alle ablaufenden Temperaturänderungen zu einer gezielten Beeinflussung der Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften zu nutzen. Das bedeutet, dass sich das Gebiet der Wärmebehandlung erweitert und der Begriff folgerichtig alle vorgesehenen thermischen Operationen umfassen sollte, die Eigenschaftsänderungen des Werkstoffs zum Ziel haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir über Wärmebehandlung sprechen benötigen wir erst ein mal eine Definition was Wärmebehandlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung ist eine folge von Wärmebehandlungsschritten, in deren Verlauf ein Werkstück ganz oder teilweise &amp;lt;br&amp;gt;Zeit-Temperatur-Folgen unterworfen wird, um eine Änderung seiner Eigenschaften und/oder seines Gefüges herbeizuführen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung kann mit einer Änderung der chemischen Zusammensetzung (thermochemische Behandlung) &amp;lt;br&amp;gt;oder auch einem Umformen (thermomechanische Behandlung) verbunden sein.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Ziel des Verfahrens wird die Wärmebehandlung durch folgende Angaben charakterisiert:&lt;br /&gt;
* Art des Erwärmens&lt;br /&gt;
* Haltetemperatur&lt;br /&gt;
* Haltedauer&lt;br /&gt;
* Art des Abkühlens (Ofen-, Luft-, Öl-, Wasserabkühlung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum wird Stahl wärmebehandelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Werkzeuge und Maschinenteile aus Stahl, meistens gefertigt auf Dreh-, Fräs-, Bohr- oder Hobelmaschinen, sind für viele Zwecke ohne spezielle, weitere Behandlung zum größten Teil zu weich; sie müssen also härter gemacht, d. h. gehärtet werden. Dies gilt einerseits für Werkzeuge wie Drehmeißel, Bohrer, Fräser usw., die zur Bearbeitung von Maschinenteilen eine entsprechende Härte und Festigkeit haben müssen, und andererseits für Bauteile (Zahnräder, Wellen, Federn), die in Maschinen oder Fahrzeugen eingebaut sind und ebenfalls so großen Belastungen unterliegen, dass sie im nicht wärmebehandelten Zustand diesen Anforderungen nicht genügen würden. Aus diesen Gründen ist die genaue Kenntnis der Eigenschaften des Stahls und von dessen Wärmebehandlung für jeden Metallverarbeiter von größter Wichtigkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Historie der Wärmebehandlung von Eisen und Stahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Wärmebehandlung ist sehr alt. Blicken wir zurück in die Geschichte des Härtens, so beginnt dies bei der Entdeckung des Eisenerzes. Das allgemeine Wissen um die Eisenverarbeitung wird meist aus europäischem Blickwinkel betrachtet wird. Aber bereits 5.000 vor Christus beginnt die Stahlverarbeitung in Ägypten, wo die erste Stahlart verarbeitet wurde, die aus Meteroitengestein extrahiert wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gilt als gesichert, dass das Härten von Stahl vor ca. 3500 Jahren im mittleren Osten und Indien bereits praktiziert wurde. Es wurde sehr schnell erkannt, dass nur Eisen und kein anderer Werkstoff gehärtet werden kann. Im Jahr 1.400 vor Christus begann die Eisen- und Stahlproduktion im Nahen Osten und erst rund 600 Jahre später in Europa.&lt;br /&gt;
In Oberösterreich stießen die Kelten auf große Eisenerzvorkommen und erkannten schnell, dass sich das Metall mittels Hitze aus dem Erz herauslösen und härten ließ. Neben Krügen und anderen Gefäßen setzten die Kelten den gewonnenen Stahl für ihre Waffenproduktion ein.&amp;gt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten Öfen, in denen die Kelten das Eisen schmolzen, waren sogenannte Rennöfen. Der Rennofen war ein Schachtofen mit einer Höhe von etwa 100 bis 220 cm. Er wurde aus Lehm oder Stein gefertigt und mit Holzkohle, Holz oder Torf befeuert. Die Rennöfen wurden bei einer Temperatur von 1100 bis 1350 °C betrieben. Um kein sprödes und unschmiedbares Gusseisen zu erzeugen, war es wichtig, sich unterhalb der Schmelztemperatur von Eisen aufzuhalten. Rennöfen wurden mittels Blasebalgs belüftet. Dies war nötig, um die notwendige Sauerstoffversorgung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
Mit der Erfahrung vieler Generationen von Härtern wurden die verschiedenen Wärmebehandlungsverfahren bis zu ihrer heutigen Vielfalt entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Die Durchführung einer Wärmebehandlung wird immer mit einem Ziel erfolgen. Diese Ziele können beispielsweise sein-&lt;br /&gt;
* Verbesserung der mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit oder Zähigkeit und damit auch der Gebrauchseigenschaften (z. B. Normalglühen, durchgreifendes Härten, Vergüten von Stahl, Aushärten von Al-Legierungen)&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Eigenschaften der Werkstückoberfläche im Hinblick auf Verschleiß-, Gleit- und Reibwiderstand (z. B. Einsatzhärten, Nitrieren, Flamm- oder Induktionshärten)&lt;br /&gt;
* Schaffung optimaler Bearbeitungsmöglichkeiten zur Zerspanung oder Kaltumformung (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen)&lt;br /&gt;
* Abbau innerer Spannungen, Bearbeitungs- Guss- oder Schweißspannungen (Spannungsarmglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung einer Kaltverfestigung (z. B. Rekristallisationsglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen)&lt;br /&gt;
* Legierungselemente zur Wirkung bringen&lt;br /&gt;
Durch eine Wärmebehandlung können die Eigenschaften metallischer Werkstoffe in weiten Grenzen so verändert werden, dass das wärmebehandelte Bauteil seine spätere Funktion optimal erfüllen kann. Durch eine Wärmebehandlung können die an ein Bauteil gestellten Aufgaben länger und besser erfüllt werden. Schließlich sind manche Werkstücke, wie z.B. Werkzeuge, überhaupt erst nach einer Wärmebehandlung (Härten) einsatzfähig. Bei einer Wärmebehandlung wollen wir ein definiertes Gefüge einstellen, um gezielt die Eigenschaften zu verändern. Das Ziel einer Wärmebehandlung ist eine definierte Gefügezusammensetzung, die uns die entsprechenden Gebrauchseigenschaften sichert. Die Wärmebehandlung ist ein wichtiger Schritt der Bauteilherstellung, ohne eine Wärmebehandlung keine sicheren Gebrauchseigenschaften der Bauteile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittels einer Wärmebehandlung können gezielt Eigenschaften eines Stahles verbessert (z.B. Glühen) oder eingestellt (z.B. Vergüten) werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzipiell soll mit einer Wärmebehandlung ein bestimmtes Gefüge eingestellt werden, welches dann die optimalen Gebrauchs- und Verarbeitungseigenschaften aufweist. Diese Gefügeeinstellung findet über den Herstellungs- und Wärmebehandlungsprozess statt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Gefüge-1.png|1000]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Bild sind noch einmal die durch Wärmebehandlung erwünschten Eigenschaften zusammengefasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Eigenschaften-1.png|140]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der Wärmebehandler ein Bauteil / Werkstoff zum Wärmebehandeln erhält, hat es/er bereits eine Vielzahl von Wärmebehandlungen erfahren, die alle seine Eigenschaften beeinflussen können, siehe nachfolgende Graphik. Dies bedeutet also die Wärmebehandlung in den Härtereien ist das Ende einer langen Reihe einzelner Wärmebehandlungsschritte zur Erzeugung optimaler Gebrauchseigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Stahl- und Eisenwerkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefüge eines Stahls beeinflusst im besonderen Maße dessen Eigenschaften,das Stahlgefüge wird allerdings nicht nur durch die Erstarrungsbedingungen beeinflusst. Das sich bildende Gefüge kann auch durch nachträgliche Fertigungsverfahren wie Walzen, Tiefziehen, Schweißen, etc. beeinflusst werden. So werden bspw. beim Walzen eines Stahlbleches die rundlichen Körner in Walzrichtung gestreckt. Eine solche gestreckte Gefügestruktur bezeichnet man dann auch als Walztextur. Das gewalztes Stahlblech verhält sich bei einem anschließenden Biegeprozess in Walzrichtung schließlich anders als quer dazu. Während der Stahl beim Biegen parallel zur Walzrichtung eher zur Rissbildung neigt, ist die Rissgefahr beim Biegen quer zur Walzrichtung wesentlich geringer. Die Umformbarkeit ist also durch das Walzen richtungsabhängig geworden, was sich fertigungstechnisch in der Regel nachteilig auswirkt. Die Richtungsabhängigkeit einer Eigenschaft (z.B. Umformbarkeit, Zerspanbarkeit, Stromleitfähigkeit, Reflexionsvermögen, etc.) wird im Allgemeinen als Anisotropie bezeichnet. Verhält sich ein Werkstoff bezüglich einer bestimmten Eigenschaft hingegen in alle Richtungen gleich, so spricht man von Isotropie (&amp;quot;iso&amp;quot; = gleich) bzw. von einem isotropen Werkstoff. Eine Anisotropie in den Eigenschaften eines Werkstoffes ist in der Regel nicht erwünscht, da dies unvorhersehbare Effekte nach sich ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur beim Walzen kann das Gefüge eines Stahls negativ beeinflusst werden. Im Bereich der Fügestelle zweier geschweißter Bleche kann es ebenfalls zu unerwünschten Gefügeänderungen kommen. Diese sind den hohen Temperaturen und einer unkontrollierten Abkühlung nach dem Schweißen geschuldet. Die Schweißnaht kann hierdurch spröde werden, sodass die Fügestelle unter hohen Belastungen auseinander zu reißen droht. Aus diesen Gründen wurden bestimmte Wärmebehandlungsverfahren entwickelt, bei denen das Stahlgefüge durch Aussetzen hoher Temperaturen und gezielter Steuerung der Abkühlung nachträglich in gewünschter Weise geändert werden kann. Auf diese Weise können unerwünschte Gefügeänderungen nicht nur rückgängig gemacht werden (z.B. Rekristallisationsglühen beim Walzen oder Spannungsarmglühen nach dem Schweißen), sondern teilweise völlig neue Eigenschaften erzielt werden (z.B. durch Härten oder Vergüten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Wärmebehandlung von Werkstoffen können also wesentliche Eigenschaften geändert und festgelegt werden. Die Kenntnisse über die Vorgänge in metallischen Werkstoffen bei der Wärmebehandlung erlauben dem Anwender daher die gezielte Optimierung von Bauteilen – passend zur Verwendung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben der Wärmebehandlungsverfahren und der zugehörigen Prüfverfahren sollte immer normgerecht erfolgen, siehe hierzu Kapitel [[Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normgerechte Prüfvorschriften erstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]] und die entsprechenden Regelwerke wie, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, DIN EN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; und weitere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenwerkstoffe nehmen in Abhängigkeit von der Temperatur unterschiedliche kristalline Zustände ein, deren Eigenschaften zum Teil erheblich voneinander abweichen. Beschleunigtes Abkühlen von der Austenitisierungstemperatur führt zu Unterkühlungserscheinungen, d. h., die Umwandlung des Austenits erfolgt bei tieferen Temperaturen unter veränderten Diffusionsbedingungen für den Kohlenstoff und die Legierungselemente. Die Eigenschaften der Umwandlungsprodukte hängen daher stark von der Umwandlungstemperatur und den dann herrschenden Diffusionsmöglichkeiten ab. Die Erscheinung der allotropen Modifikation und die leichte Unterkühlbarkeit sind die Gründe dafür, dass bei keinem anderen metallischen Werkstoff durch Wärmebehandlungen tiefgreifendere und vielfältigere Eigenschaftsänderungen vorgenommen werden können als bei Eisen-Kohlenstofflegierungen (Stahl). Die Wärmebehandlung ist damit ein Verfahren oder die Kombination mehrerer Verfahren, bei denen ein Werkstück im festen Zustand Temperaturänderungen unterworfen wird, um bestimmte Werkstoffeigenschaften zu erzielen. Dabei kann durch die Umgebung eine Änderung der chemischen Zusammensetzung erfolgen (z. B. Aufkohlen, Aufsticken). Folgende Eigenschaften können geändert werden: &lt;br /&gt;
* die spangebende Bearbeitbarkeit verbessern (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* die Festigkeit erhöhen oder verringern (z. B. Härten, Normalglühen, Weichglühen), &lt;br /&gt;
* die Auswirkung der Kaltverformung beseitigen (z. B. Rekristallisationsglühen, Normalglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen oder Verringern von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen), &lt;br /&gt;
* ändern der Korngröße (z. B. Normalglühen, Rekristallisationsglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen von Eigenspannungen (z. B. Spannungsarmglühen), &lt;br /&gt;
* erzeugen bestimmter Gefügezustände (z. B. Normalglühen, Weichglühen, Härten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren der Wärmebehandlung können in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden: &lt;br /&gt;
* Glühen &lt;br /&gt;
* Härten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glühverfahren|Glühbehandlungen]] verändern das Gefüge in Richtung eines dem Gleichgewicht näheren Zustandes: die Abkühlung erfolgt langsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Härten - Vergüten - Anlassen|Härten]] wird der Austenit mit einer von der Stahlzusammensetzung abhängigen Mindestabkühlgeschwindigkeit (= kritische Abkühlgeschwindigkeit) so schnell abgekühlt, dass das Ungleichgewichtsgefüge Martensit entsteht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eine Wärmebehandlung besteht immer aus 3 Schritten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Graphik gibt diesen Ablauf einer Wärmebehandlung einmal schematisch wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ablauf-Wbh-1.png|1000px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abkühlungsprozess kann kontinuierlich (z.B. Härten) oder diskontinuierlich (Glühen, Bainitisieren usw.) erfolgen, siehe nachfolgende Graphik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ablauf Wärmebehandlung-1.png|500px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die verschiedenen Wärmbehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Unterschieden werden die Wärmebehandlungsverfahren in 4 Hauptgruppen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermisch chemische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Grundverfahren der Wärmebehandlung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;TGL 21862/01, &amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Klassifizierung und Terminologie der Grundverfahren&amp;#039;&amp;#039;, 1982, Norm der DDR&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:WBH-Basis1.jpg|1800]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glühverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Glühen versteht man in der Werkstoffkunde das Anwärmen, Durchwärmen und Abkühlen von Halbzeugen und Werkstücken zur Erzielung definierter Werkstoffeigenschaften. Glühen ist ein Teilgebiet der Wärmebehandlung und zählt nach DIN 8580 zu den Fertigungsverfahren durch Änderung der Stoffeigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterteilt den Glühvorgang in mindestens drei Phasen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Aufwärmen oder Hochwärmen)&lt;br /&gt;
** In der Anwärmphase wird das Werkstück auf die Haltetemperatur gebracht. Es wird durchgewärmt und dient dem Temperaturausgleich im Werkstück bis es auch der Kern die gewünschte Haltetemperatur erreicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Haltephase wird das Werkstück bei einer konstanten Haltetemperatur gehalten. Sie dient der Gleichgewichtseinstellung chemischer und physikalischer Vorgänge im Werkstoff. Die dazu notwendige Dauer wird Haltezeit genannt und ist außer von dem zu erzielenden Ergebnis auch von der Werkstückgeometrie und der Anordnung der Werkstücke im Glühofen bzw. der Wärmebehandlungsanlage abhängig. Die Haltezeit wird erst ab den Zeitpunkt gerechnet ab den der Bauteilkern die Temperatur erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Abkühlphase wird das Werkstück wieder auf Umgebungstemperatur gebracht.&lt;br /&gt;
Sowohl in der Anwärm- als auch in der Abkühlphase kann die Einhaltung spezifischer Anwärm- und Abkühlgeschwindigkeiten erforderlich sein. Werkstoffe für hohe Anforderungen erfordern teilweise eine Auflösung der drei genannten Phasen in weitere Teilphasen. Zur sprachlichen Unterscheidung werden solche komplexen Wärmebehandlungen auch Glühvorschrift oder Glühprogramm genannt. Wobei Glühvorschrift unabhängig von der Art der Glühung gebraucht wird und auch die zeitliche Abfolge von Glühungen verschiedener Werkstücke oder die Zusammenstellung der möglichen Glühungen für ein Produkt(-sortiment) bedeuten kann. &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Glühverfahren sind ein eigenes umfangreiches Kapitel für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Glühverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Glühverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten - Anlassen - Vergüten nach Volumenerwärmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stahl oder Eisenlegierungen sind der einzigen Werkstoffe der gehärtet werden können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wird dieser Begriff bei anderen Werkstoffen wie z.B. Aluminium verwendet meint er nicht das klassische Härten (Erwärmen und schnelles abkühlen) sondern andere Prozesse wie aushärten/auslagern, die auch mit einer Steigerung der Festigkeit/Härte verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Härteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Härten - Vergüten - Anlassen|Detaillierte Erklärungen zu den Härteverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Einsatzhärten und Nitrieren gehören zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren.  &lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden nur die beiden Verfahren Aufkohlen, Carbonitrieren, Nitrieren und Nitrocarburieren behandelt. Bei allen Verfahren wird in die Oberfläche ein anderes Element eingebracht und die chemische Zusammensetzung geändert. Folgende Element werden eingebracht:&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten	= C, Kohlenstoff&lt;br /&gt;
* Carbonitrieren	= C + N, Kohlenstoff + Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrieren	= N, Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrocarburieren	= N + C, Stickstoff + Kohlenstoff* &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärteverfahren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Das Oberflächenhärten ist eine besondere Verfahrenstechnik, hierbei wird gezielt eine gewisse Tiefe der Werkstoff härtetechnisch beeinflusst. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Randschichthärten nur thermische Veränderung der Randzone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärten Erzeugung einer harten Randschicht bei zähem Kern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Zahnrad-1.png|300px|center]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Oberflächenhärteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Oberflächenhärteverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Oberflächenhärteverfahren ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Härteprozess kann grundsätzlich immer auch als Kombinationsverfahren durchgeführt werden. Hierbei werden verschiedene Wärmebehandlungsschritte durchgeführt die jeder für sich alleine oder eben in Kombination mit anderen Wärmebehandlungsschritten durchgeführt werden. Dies sind z.B.-&lt;br /&gt;
* Härten + Anlassen&lt;br /&gt;
* Vergüten&lt;br /&gt;
* Randschichthärten und Anlassen&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten und Anlassen&lt;br /&gt;
wobei in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung die einzelnen Wärmbehandlungsschritte aufzuzählen sind, z. B. „gehärtet und angelassen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, auch ist auf die richtige Bezeichnung nach DIN EN ISO 4885 zu achten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlagentechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Kapitel ist in Erstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Aluminium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wärmebehandeln von Aluminium ist nicht mit dem der Stahlwerkstoffe zu vergleichen. Die Aluminium Zentrale hat hierzu das hervorragendes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merkblatt W7 - Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; heraus gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aluminiumdeutschland.de/wp-content/uploads/2022/11/W7_Waermebehandlung_von_Aluminiumlegierungen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird detailliert die Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;&amp;gt; H.J. Eckstein Herausgeber, Technologie der Wärmebehandlung von Stahl, VEB Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;&amp;gt;Arnold Horsch, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Härteprüfung&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag, 63. Härtereikolloquium, Wiesbaden, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;&amp;gt;Werkstoffkunde 10. Auﬂage, Hans-Jürgen Bargel · Günter Schulze (Hrsg.),Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;&amp;gt;Dipl.-Ing.-Päd. Andreas Höfler, Rosenstr. 94, 76287 Rheinstetten, Maschinenbau &amp;amp; Physik, https://www.tec-science.com/de/werkstofftechnik/waermebehandlung-stahl/oberflaechenhaerten-randschichthaerten/#more-3068&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-iso-15787/122364177 DIN ISO 15787], Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-4885/289121134 DIN EN ISO 4885], Eisenwerkstoffe - Wärmebehandlung - Begriffe / Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare Arnold Horsch], Seminar Metallographie in der Praxis, Teil 1, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Horsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Seminar Werkstoffprüfung + Metallographie für Auszubildende und Labormitarbeiter, Kapitel Grundlagen der Wärmebehandlung, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Grundlagen_der_W%C3%A4rmebehandlung&amp;diff=7965</id>
		<title>Grundlagen der Wärmebehandlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Grundlagen_der_W%C3%A4rmebehandlung&amp;diff=7965"/>
		<updated>2025-10-14T14:25:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Ziel der Wärmebehandlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Grundlagen der Metallkunde|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Metallkunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diese Seiten befinden sich im Aufbau, sind noch nicht vollständig und teilweise mit Fehlern behaftet, da Sie noch nicht Korrektur bearbeitet wurden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufgezählter Listeneintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Wärmebehandlung von Metallen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel wird die Wärmebehandlung von Stahl - Eisenwerkstoffen und Aluminium behandelt, es werden nicht die Grundlagen der Metallkunde erläutert sondern nur die Wärmebehandlungsverfahren beschrieben. Die nachfolgende Zusammenfassung stellt nur eine Kurzbeschreibung der gängigen Wärmebehandlungsverfahren bei Eisen - und Stahlwerkstoffen dar, wenn Sie mehr über Wärmebehandlung Wissen möchten, besuchen Sie doch eines meiner [http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seminare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] zu diesem Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmebehandlung von Metallen stellt einen der wichtigsten Produktionsschritte in der Veredelung von Bauteilen aus Metallen dar. Alle aus Metallen hergestellten Erzeugnisse werden im Laufe der Produktion mehrfach Temperaturänderungen (Wärmebehandlungen) ausgesetzt. Schon frühzeitig wurde erkannt, dass damit Eigenschaftsveränderungen verbunden sind, die ausgenutzt werden können, um einen beanspruchungsgerechten Werkstoffzustand herzustellen. Das Ergebnis war die Herausbildung von Wärmebehandlungstechnologien als eigenständige Prozessstufe. Darüber hinaus kann man heute feststellen, dass die gesammelten Erfahrungen in Verbindung mit der wissenschaftlichen Durchdringung der Verfahren es gestatten, in vollem Umfang alle ablaufenden Temperaturänderungen zu einer gezielten Beeinflussung der Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften zu nutzen. Das bedeutet, dass sich das Gebiet der Wärmebehandlung erweitert und der Begriff folgerichtig alle vorgesehenen thermischen Operationen umfassen sollte, die Eigenschaftsänderungen des Werkstoffs zum Ziel haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir über Wärmebehandlung sprechen benötigen wir erst ein mal eine Definition was Wärmebehandlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung ist eine folge von Wärmebehandlungsschritten, in deren Verlauf ein Werkstück ganz oder teilweise &amp;lt;br&amp;gt;Zeit-Temperatur-Folgen unterworfen wird, um eine Änderung seiner Eigenschaften und/oder seines Gefüges herbeizuführen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung kann mit einer Änderung der chemischen Zusammensetzung (thermochemische Behandlung) &amp;lt;br&amp;gt;oder auch einem Umformen (thermomechanische Behandlung) verbunden sein.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Ziel des Verfahrens wird die Wärmebehandlung durch folgende Angaben charakterisiert:&lt;br /&gt;
* Art des Erwärmens&lt;br /&gt;
* Haltetemperatur&lt;br /&gt;
* Haltedauer&lt;br /&gt;
* Art des Abkühlens (Ofen-, Luft-, Öl-, Wasserabkühlung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum wird Stahl wärmebehandelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Werkzeuge und Maschinenteile aus Stahl, meistens gefertigt auf Dreh-, Fräs-, Bohr- oder Hobelmaschinen, sind für viele Zwecke ohne spezielle, weitere Behandlung zum größten Teil zu weich; sie müssen also härter gemacht, d. h. gehärtet werden. Dies gilt einerseits für Werkzeuge wie Drehmeißel, Bohrer, Fräser usw., die zur Bearbeitung von Maschinenteilen eine entsprechende Härte und Festigkeit haben müssen, und andererseits für Bauteile (Zahnräder, Wellen, Federn), die in Maschinen oder Fahrzeugen eingebaut sind und ebenfalls so großen Belastungen unterliegen, dass sie im nicht wärmebehandelten Zustand diesen Anforderungen nicht genügen würden. Aus diesen Gründen ist die genaue Kenntnis der Eigenschaften des Stahls und von dessen Wärmebehandlung für jeden Metallverarbeiter von größter Wichtigkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Historie der Wärmebehandlung von Eisen und Stahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Wärmebehandlung ist sehr alt. Blicken wir zurück in die Geschichte des Härtens, so beginnt dies bei der Entdeckung des Eisenerzes. Das allgemeine Wissen um die Eisenverarbeitung wird meist aus europäischem Blickwinkel betrachtet wird. Aber bereits 5.000 vor Christus beginnt die Stahlverarbeitung in Ägypten, wo die erste Stahlart verarbeitet wurde, die aus Meteroitengestein extrahiert wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gilt als gesichert, dass das Härten von Stahl vor ca. 3500 Jahren im mittleren Osten und Indien bereits praktiziert wurde. Es wurde sehr schnell erkannt, dass nur Eisen und kein anderer Werkstoff gehärtet werden kann. Im Jahr 1.400 vor Christus begann die Eisen- und Stahlproduktion im Nahen Osten und erst rund 600 Jahre später in Europa.&lt;br /&gt;
In Oberösterreich stießen die Kelten auf große Eisenerzvorkommen und erkannten schnell, dass sich das Metall mittels Hitze aus dem Erz herauslösen und härten ließ. Neben Krügen und anderen Gefäßen setzten die Kelten den gewonnenen Stahl für ihre Waffenproduktion ein.&amp;gt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten Öfen, in denen die Kelten das Eisen schmolzen, waren sogenannte Rennöfen. Der Rennofen war ein Schachtofen mit einer Höhe von etwa 100 bis 220 cm. Er wurde aus Lehm oder Stein gefertigt und mit Holzkohle, Holz oder Torf befeuert. Die Rennöfen wurden bei einer Temperatur von 1100 bis 1350 °C betrieben. Um kein sprödes und unschmiedbares Gusseisen zu erzeugen, war es wichtig, sich unterhalb der Schmelztemperatur von Eisen aufzuhalten. Rennöfen wurden mittels Blasebalgs belüftet. Dies war nötig, um die notwendige Sauerstoffversorgung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
Mit der Erfahrung vieler Generationen von Härtern wurden die verschiedenen Wärmebehandlungsverfahren bis zu ihrer heutigen Vielfalt entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Die Durchführung einer Wärmebehandlung wird immer mit einem Ziel erfolgen. Diese Ziele können beispielsweise sein-&lt;br /&gt;
* Verbesserung der mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit oder Zähigkeit und damit auch der Gebrauchseigenschaften (z. B. Normalglühen, durchgreifendes Härten, Vergüten von Stahl, Aushärten von Al-Legierungen)&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Eigenschaften der Werkstückoberfläche im Hinblick auf Verschleiß-, Gleit- und Reibwiderstand (z. B. Einsatzhärten, Nitrieren, Flamm- oder Induktionshärten)&lt;br /&gt;
* Schaffung optimaler Bearbeitungsmöglichkeiten zur Zerspanung oder Kaltumformung (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen)&lt;br /&gt;
* Abbau innerer Spannungen, Bearbeitungs- Guss- oder Schweißspannungen (Spannungsarmglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung einer Kaltverfestigung (z. B. Rekristallisationsglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen)&lt;br /&gt;
* Legierungselemente zur Wirkung bringen&lt;br /&gt;
Durch eine Wärmebehandlung können die Eigenschaften metallischer Werkstoffe in weiten Grenzen so verändert werden, dass das wärmebehandelte Bauteil seine spätere Funktion optimal erfüllen kann. Durch eine Wärmebehandlung können die an ein Bauteil gestellten Aufgaben länger und besser erfüllt werden. Schließlich sind manche Werkstücke, wie z.B. Werkzeuge, überhaupt erst nach einer Wärmebehandlung (Härten) einsatzfähig. Bei einer Wärmebehandlung wollen wir ein definiertes Gefüge einstellen, um gezielt die Eigenschaften zu verändern. Das Ziel einer Wärmebehandlung ist eine definierte Gefügezusammensetzung, die uns die entsprechenden Gebrauchseigenschaften sichert. Die Wärmebehandlung ist ein wichtiger Schritt der Bauteilherstellung, ohne eine Wärmebehandlung keine sicheren Gebrauchseigenschaften der Bauteile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittels einer Wärmebehandlung können gezielt Eigenschaften eines Stahles verbessert (z.B. Glühen) oder eingestellt (z.B. Vergüten) werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzipiell soll mit einer Wärmebehandlung ein bestimmtes Gefüge eingestellt werden, welches dann die optimalen Gebrauchs- und Verarbeitungseigenschaften aufweist. Diese Gefügeeinstellung findet über den Herstellungs- und Wärmebehandlungsprozess statt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Gefüge-1.png|1000]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Bild sind noch einmal die durch Wärmebehandlung erwünschten Eigenschaften zusammengefasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Eigenschaften-1.png|140]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der Wärmebehandler ein Bauteil / Werkstoff zum Wärmebehandeln erhält, hat es/er bereits eine Vielzahl von Wärmebehandlungen erfahren, die alle seine Eigenschaften beeinflussen können, siehe nachfolgende Graphik. Dies bedeutet also die Wärmebehandlung in den Härtereien ist das Ende einer langen Reihe einzelner Wärmebehandlungsschritte zur Erzeugung optimaler Gebrauchseigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Stahl- und Eisenwerkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefüge eines Stahls beeinflusst im besonderen Maße dessen Eigenschaften,das Stahlgefüge wird allerdings nicht nur durch die Erstarrungsbedingungen beeinflusst. Das sich bildende Gefüge kann auch durch nachträgliche Fertigungsverfahren wie Walzen, Tiefziehen, Schweißen, etc. beeinflusst werden. So werden bspw. beim Walzen eines Stahlbleches die rundlichen Körner in Walzrichtung gestreckt. Eine solche gestreckte Gefügestruktur bezeichnet man dann auch als Walztextur. Das gewalztes Stahlblech verhält sich bei einem anschließenden Biegeprozess in Walzrichtung schließlich anders als quer dazu. Während der Stahl beim Biegen parallel zur Walzrichtung eher zur Rissbildung neigt, ist die Rissgefahr beim Biegen quer zur Walzrichtung wesentlich geringer. Die Umformbarkeit ist also durch das Walzen richtungsabhängig geworden, was sich fertigungstechnisch in der Regel nachteilig auswirkt. Die Richtungsabhängigkeit einer Eigenschaft (z.B. Umformbarkeit, Zerspanbarkeit, Stromleitfähigkeit, Reflexionsvermögen, etc.) wird im Allgemeinen als Anisotropie bezeichnet. Verhält sich ein Werkstoff bezüglich einer bestimmten Eigenschaft hingegen in alle Richtungen gleich, so spricht man von Isotropie (&amp;quot;iso&amp;quot; = gleich) bzw. von einem isotropen Werkstoff. Eine Anisotropie in den Eigenschaften eines Werkstoffes ist in der Regel nicht erwünscht, da dies unvorhersehbare Effekte nach sich ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur beim Walzen kann das Gefüge eines Stahls negativ beeinflusst werden. Im Bereich der Fügestelle zweier geschweißter Bleche kann es ebenfalls zu unerwünschten Gefügeänderungen kommen. Diese sind den hohen Temperaturen und einer unkontrollierten Abkühlung nach dem Schweißen geschuldet. Die Schweißnaht kann hierdurch spröde werden, sodass die Fügestelle unter hohen Belastungen auseinander zu reißen droht. Aus diesen Gründen wurden bestimmte Wärmebehandlungsverfahren entwickelt, bei denen das Stahlgefüge durch Aussetzen hoher Temperaturen und gezielter Steuerung der Abkühlung nachträglich in gewünschter Weise geändert werden kann. Auf diese Weise können unerwünschte Gefügeänderungen nicht nur rückgängig gemacht werden (z.B. Rekristallisationsglühen beim Walzen oder Spannungsarmglühen nach dem Schweißen), sondern teilweise völlig neue Eigenschaften erzielt werden (z.B. durch Härten oder Vergüten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Wärmebehandlung von Werkstoffen können also wesentliche Eigenschaften geändert und festgelegt werden. Die Kenntnisse über die Vorgänge in metallischen Werkstoffen bei der Wärmebehandlung erlauben dem Anwender daher die gezielte Optimierung von Bauteilen – passend zur Verwendung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben der Wärmebehandlungsverfahren und der zugehörigen Prüfverfahren sollte immer normgerecht erfolgen, siehe hierzu Kapitel [[Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normgerechte Prüfvorschriften erstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]] und die entsprechenden Regelwerke wie, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, DIN EN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; und weitere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenwerkstoffe nehmen in Abhängigkeit von der Temperatur unterschiedliche kristalline Zustände ein, deren Eigenschaften zum Teil erheblich voneinander abweichen. Beschleunigtes Abkühlen von der Austenitisierungstemperatur führt zu Unterkühlungserscheinungen, d. h., die Umwandlung des Austenits erfolgt bei tieferen Temperaturen unter veränderten Diffusionsbedingungen für den Kohlenstoff und die Legierungselemente. Die Eigenschaften der Umwandlungsprodukte hängen daher stark von der Umwandlungstemperatur und den dann herrschenden Diffusionsmöglichkeiten ab. Die Erscheinung der allotropen Modifikation und die leichte Unterkühlbarkeit sind die Gründe dafür, dass bei keinem anderen metallischen Werkstoff durch Wärmebehandlungen tiefgreifendere und vielfältigere Eigenschaftsänderungen vorgenommen werden können als bei Eisen-Kohlenstofflegierungen (Stahl). Die Wärmebehandlung ist damit ein Verfahren oder die Kombination mehrerer Verfahren, bei denen ein Werkstück im festen Zustand Temperaturänderungen unterworfen wird, um bestimmte Werkstoffeigenschaften zu erzielen. Dabei kann durch die Umgebung eine Änderung der chemischen Zusammensetzung erfolgen (z. B. Aufkohlen, Aufsticken). Folgende Eigenschaften können geändert werden: &lt;br /&gt;
* die spangebende Bearbeitbarkeit verbessern (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* die Festigkeit erhöhen oder verringern (z. B. Härten, Normalglühen, Weichglühen), &lt;br /&gt;
* die Auswirkung der Kaltverformung beseitigen (z. B. Rekristallisationsglühen, Normalglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen oder Verringern von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen), &lt;br /&gt;
* ändern der Korngröße (z. B. Normalglühen, Rekristallisationsglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen von Eigenspannungen (z. B. Spannungsarmglühen), &lt;br /&gt;
* erzeugen bestimmter Gefügezustände (z. B. Normalglühen, Weichglühen, Härten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren der Wärmebehandlung können in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden: &lt;br /&gt;
* Glühen &lt;br /&gt;
* Härten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glühverfahren|Glühbehandlungen]] verändern das Gefüge in Richtung eines dem Gleichgewicht näheren Zustandes: die Abkühlung erfolgt langsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Härten - Vergüten - Anlassen|Härten]] wird der Austenit mit einer von der Stahlzusammensetzung abhängigen Mindestabkühlgeschwindigkeit (= kritische Abkühlgeschwindigkeit) so schnell abgekühlt, dass das Ungleichgewichtsgefüge Martensit entsteht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eine Wärmebehandlung besteht immer aus 3 Schritten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Graphik gibt diesen Ablauf einer Wärmebehandlung einmal schematisch wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ablauf-Wbh-1.png|1000px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abkühlungsprozess kann kontinuierlich (z.B. Härten) oder diskontinuierlich (Glühen, Bainitisieren usw.) erfolgen, siehe nachfolgende Graphik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ablauf Wärmebehandlung-1.png|500px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die verschiedenen Wärmbehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Unterschieden werden die Wärmebehandlungsverfahren in 4 Hauptgruppen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermisch chemische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Grundverfahren der Wärmebehandlung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;TGL 21862/01, &amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Klassifizierung und Terminologie der Grundverfahren&amp;#039;&amp;#039;, 1982, Norm der DDR&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:WBH-Basis1.jpg|1200px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glühverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Glühen versteht man in der Werkstoffkunde das Anwärmen, Durchwärmen und Abkühlen von Halbzeugen und Werkstücken zur Erzielung definierter Werkstoffeigenschaften. Glühen ist ein Teilgebiet der Wärmebehandlung und zählt nach DIN 8580 zu den Fertigungsverfahren durch Änderung der Stoffeigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterteilt den Glühvorgang in mindestens drei Phasen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Aufwärmen oder Hochwärmen)&lt;br /&gt;
** In der Anwärmphase wird das Werkstück auf die Haltetemperatur gebracht. Es wird durchgewärmt und dient dem Temperaturausgleich im Werkstück bis es auch der Kern die gewünschte Haltetemperatur erreicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Haltephase wird das Werkstück bei einer konstanten Haltetemperatur gehalten. Sie dient der Gleichgewichtseinstellung chemischer und physikalischer Vorgänge im Werkstoff. Die dazu notwendige Dauer wird Haltezeit genannt und ist außer von dem zu erzielenden Ergebnis auch von der Werkstückgeometrie und der Anordnung der Werkstücke im Glühofen bzw. der Wärmebehandlungsanlage abhängig. Die Haltezeit wird erst ab den Zeitpunkt gerechnet ab den der Bauteilkern die Temperatur erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Abkühlphase wird das Werkstück wieder auf Umgebungstemperatur gebracht.&lt;br /&gt;
Sowohl in der Anwärm- als auch in der Abkühlphase kann die Einhaltung spezifischer Anwärm- und Abkühlgeschwindigkeiten erforderlich sein. Werkstoffe für hohe Anforderungen erfordern teilweise eine Auflösung der drei genannten Phasen in weitere Teilphasen. Zur sprachlichen Unterscheidung werden solche komplexen Wärmebehandlungen auch Glühvorschrift oder Glühprogramm genannt. Wobei Glühvorschrift unabhängig von der Art der Glühung gebraucht wird und auch die zeitliche Abfolge von Glühungen verschiedener Werkstücke oder die Zusammenstellung der möglichen Glühungen für ein Produkt(-sortiment) bedeuten kann. &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Glühverfahren sind ein eigenes umfangreiches Kapitel für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Glühverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Glühverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten - Anlassen - Vergüten nach Volumenerwärmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stahl oder Eisenlegierungen sind der einzigen Werkstoffe der gehärtet werden können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wird dieser Begriff bei anderen Werkstoffen wie z.B. Aluminium verwendet meint er nicht das klassische Härten (Erwärmen und schnelles abkühlen) sondern andere Prozesse wie aushärten/auslagern, die auch mit einer Steigerung der Festigkeit/Härte verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Härteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Härten - Vergüten - Anlassen|Detaillierte Erklärungen zu den Härteverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Einsatzhärten und Nitrieren gehören zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren.  &lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden nur die beiden Verfahren Aufkohlen, Carbonitrieren, Nitrieren und Nitrocarburieren behandelt. Bei allen Verfahren wird in die Oberfläche ein anderes Element eingebracht und die chemische Zusammensetzung geändert. Folgende Element werden eingebracht:&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten	= C, Kohlenstoff&lt;br /&gt;
* Carbonitrieren	= C + N, Kohlenstoff + Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrieren	= N, Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrocarburieren	= N + C, Stickstoff + Kohlenstoff* &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärteverfahren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Das Oberflächenhärten ist eine besondere Verfahrenstechnik, hierbei wird gezielt eine gewisse Tiefe der Werkstoff härtetechnisch beeinflusst. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Randschichthärten nur thermische Veränderung der Randzone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärten Erzeugung einer harten Randschicht bei zähem Kern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Zahnrad-1.png|300px|center]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Oberflächenhärteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Oberflächenhärteverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Oberflächenhärteverfahren ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Härteprozess kann grundsätzlich immer auch als Kombinationsverfahren durchgeführt werden. Hierbei werden verschiedene Wärmebehandlungsschritte durchgeführt die jeder für sich alleine oder eben in Kombination mit anderen Wärmebehandlungsschritten durchgeführt werden. Dies sind z.B.-&lt;br /&gt;
* Härten + Anlassen&lt;br /&gt;
* Vergüten&lt;br /&gt;
* Randschichthärten und Anlassen&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten und Anlassen&lt;br /&gt;
wobei in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung die einzelnen Wärmbehandlungsschritte aufzuzählen sind, z. B. „gehärtet und angelassen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, auch ist auf die richtige Bezeichnung nach DIN EN ISO 4885 zu achten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlagentechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Kapitel ist in Erstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Aluminium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wärmebehandeln von Aluminium ist nicht mit dem der Stahlwerkstoffe zu vergleichen. Die Aluminium Zentrale hat hierzu das hervorragendes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merkblatt W7 - Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; heraus gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aluminiumdeutschland.de/wp-content/uploads/2022/11/W7_Waermebehandlung_von_Aluminiumlegierungen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird detailliert die Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;&amp;gt; H.J. Eckstein Herausgeber, Technologie der Wärmebehandlung von Stahl, VEB Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;&amp;gt;Arnold Horsch, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Härteprüfung&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag, 63. Härtereikolloquium, Wiesbaden, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;&amp;gt;Werkstoffkunde 10. Auﬂage, Hans-Jürgen Bargel · Günter Schulze (Hrsg.),Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;&amp;gt;Dipl.-Ing.-Päd. Andreas Höfler, Rosenstr. 94, 76287 Rheinstetten, Maschinenbau &amp;amp; Physik, https://www.tec-science.com/de/werkstofftechnik/waermebehandlung-stahl/oberflaechenhaerten-randschichthaerten/#more-3068&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-iso-15787/122364177 DIN ISO 15787], Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-4885/289121134 DIN EN ISO 4885], Eisenwerkstoffe - Wärmebehandlung - Begriffe / Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare Arnold Horsch], Seminar Metallographie in der Praxis, Teil 1, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Horsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Seminar Werkstoffprüfung + Metallographie für Auszubildende und Labormitarbeiter, Kapitel Grundlagen der Wärmebehandlung, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Grundlagen_der_W%C3%A4rmebehandlung&amp;diff=7964</id>
		<title>Grundlagen der Wärmebehandlung</title>
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		<updated>2025-10-13T14:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Kleine Historie der Wärmebehandlung von Eisen und Stahl */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Grundlagen der Metallkunde|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Metallkunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diese Seiten befinden sich im Aufbau, sind noch nicht vollständig und teilweise mit Fehlern behaftet, da Sie noch nicht Korrektur bearbeitet wurden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufgezählter Listeneintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Wärmebehandlung von Metallen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel wird die Wärmebehandlung von Stahl - Eisenwerkstoffen und Aluminium behandelt, es werden nicht die Grundlagen der Metallkunde erläutert sondern nur die Wärmebehandlungsverfahren beschrieben. Die nachfolgende Zusammenfassung stellt nur eine Kurzbeschreibung der gängigen Wärmebehandlungsverfahren bei Eisen - und Stahlwerkstoffen dar, wenn Sie mehr über Wärmebehandlung Wissen möchten, besuchen Sie doch eines meiner [http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seminare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] zu diesem Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmebehandlung von Metallen stellt einen der wichtigsten Produktionsschritte in der Veredelung von Bauteilen aus Metallen dar. Alle aus Metallen hergestellten Erzeugnisse werden im Laufe der Produktion mehrfach Temperaturänderungen (Wärmebehandlungen) ausgesetzt. Schon frühzeitig wurde erkannt, dass damit Eigenschaftsveränderungen verbunden sind, die ausgenutzt werden können, um einen beanspruchungsgerechten Werkstoffzustand herzustellen. Das Ergebnis war die Herausbildung von Wärmebehandlungstechnologien als eigenständige Prozessstufe. Darüber hinaus kann man heute feststellen, dass die gesammelten Erfahrungen in Verbindung mit der wissenschaftlichen Durchdringung der Verfahren es gestatten, in vollem Umfang alle ablaufenden Temperaturänderungen zu einer gezielten Beeinflussung der Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften zu nutzen. Das bedeutet, dass sich das Gebiet der Wärmebehandlung erweitert und der Begriff folgerichtig alle vorgesehenen thermischen Operationen umfassen sollte, die Eigenschaftsänderungen des Werkstoffs zum Ziel haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir über Wärmebehandlung sprechen benötigen wir erst ein mal eine Definition was Wärmebehandlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung ist eine folge von Wärmebehandlungsschritten, in deren Verlauf ein Werkstück ganz oder teilweise &amp;lt;br&amp;gt;Zeit-Temperatur-Folgen unterworfen wird, um eine Änderung seiner Eigenschaften und/oder seines Gefüges herbeizuführen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung kann mit einer Änderung der chemischen Zusammensetzung (thermochemische Behandlung) &amp;lt;br&amp;gt;oder auch einem Umformen (thermomechanische Behandlung) verbunden sein.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Ziel des Verfahrens wird die Wärmebehandlung durch folgende Angaben charakterisiert:&lt;br /&gt;
* Art des Erwärmens&lt;br /&gt;
* Haltetemperatur&lt;br /&gt;
* Haltedauer&lt;br /&gt;
* Art des Abkühlens (Ofen-, Luft-, Öl-, Wasserabkühlung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum wird Stahl wärmebehandelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Werkzeuge und Maschinenteile aus Stahl, meistens gefertigt auf Dreh-, Fräs-, Bohr- oder Hobelmaschinen, sind für viele Zwecke ohne spezielle, weitere Behandlung zum größten Teil zu weich; sie müssen also härter gemacht, d. h. gehärtet werden. Dies gilt einerseits für Werkzeuge wie Drehmeißel, Bohrer, Fräser usw., die zur Bearbeitung von Maschinenteilen eine entsprechende Härte und Festigkeit haben müssen, und andererseits für Bauteile (Zahnräder, Wellen, Federn), die in Maschinen oder Fahrzeugen eingebaut sind und ebenfalls so großen Belastungen unterliegen, dass sie im nicht wärmebehandelten Zustand diesen Anforderungen nicht genügen würden. Aus diesen Gründen ist die genaue Kenntnis der Eigenschaften des Stahls und von dessen Wärmebehandlung für jeden Metallverarbeiter von größter Wichtigkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Historie der Wärmebehandlung von Eisen und Stahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Wärmebehandlung ist sehr alt. Blicken wir zurück in die Geschichte des Härtens, so beginnt dies bei der Entdeckung des Eisenerzes. Das allgemeine Wissen um die Eisenverarbeitung wird meist aus europäischem Blickwinkel betrachtet wird. Aber bereits 5.000 vor Christus beginnt die Stahlverarbeitung in Ägypten, wo die erste Stahlart verarbeitet wurde, die aus Meteroitengestein extrahiert wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gilt als gesichert, dass das Härten von Stahl vor ca. 3500 Jahren im mittleren Osten und Indien bereits praktiziert wurde. Es wurde sehr schnell erkannt, dass nur Eisen und kein anderer Werkstoff gehärtet werden kann. Im Jahr 1.400 vor Christus begann die Eisen- und Stahlproduktion im Nahen Osten und erst rund 600 Jahre später in Europa.&lt;br /&gt;
In Oberösterreich stießen die Kelten auf große Eisenerzvorkommen und erkannten schnell, dass sich das Metall mittels Hitze aus dem Erz herauslösen und härten ließ. Neben Krügen und anderen Gefäßen setzten die Kelten den gewonnenen Stahl für ihre Waffenproduktion ein.&amp;gt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten Öfen, in denen die Kelten das Eisen schmolzen, waren sogenannte Rennöfen. Der Rennofen war ein Schachtofen mit einer Höhe von etwa 100 bis 220 cm. Er wurde aus Lehm oder Stein gefertigt und mit Holzkohle, Holz oder Torf befeuert. Die Rennöfen wurden bei einer Temperatur von 1100 bis 1350 °C betrieben. Um kein sprödes und unschmiedbares Gusseisen zu erzeugen, war es wichtig, sich unterhalb der Schmelztemperatur von Eisen aufzuhalten. Rennöfen wurden mittels Blasebalgs belüftet. Dies war nötig, um die notwendige Sauerstoffversorgung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
Mit der Erfahrung vieler Generationen von Härtern wurden die verschiedenen Wärmebehandlungsverfahren bis zu ihrer heutigen Vielfalt entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Die Durchführung einer Wärmebehandlung wird immer mit einem Ziel erfolgen. Diese Ziele können beispielsweise sein-&lt;br /&gt;
* Verbesserung der mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit oder Zähigkeit und damit auch der Gebrauchseigenschaften (z. B. Normalglühen, durchgreifendes Härten, Vergüten von Stahl, Aushärten von Al-Legierungen)&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Eigenschaften der Werkstückoberfläche im Hinblick auf Verschleiß-, Gleit- und Reibwiderstand (z. B. Einsatzhärten, Nitrieren, Flamm- oder Induktionshärten)&lt;br /&gt;
* Schaffung optimaler Bearbeitungsmöglichkeiten zur Zerspanung oder Kaltumformung (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen)&lt;br /&gt;
* Abbau innerer Spannungen, Bearbeitungs- Guss- oder Schweißspannungen (Spannungsarmglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung einer Kaltverfestigung (z. B. Rekristallisationsglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen)&lt;br /&gt;
* Legierungselemente zur Wirkung bringen&lt;br /&gt;
Durch eine Wärmebehandlung können die Eigenschaften metallischer Werkstoffe in weiten Grenzen so verändert werden, dass das wärmebehandelte Bauteil seine spätere Funktion optimal erfüllen kann. Durch eine Wärmebehandlung können die an ein Bauteil gestellten Aufgaben länger und besser erfüllt werden. Schließlich sind manche Werkstücke, wie z.B. Werkzeuge, überhaupt erst nach einer Wärmebehandlung (Härten) einsatzfähig. Bei einer Wärmebehandlung wollen wir ein definiertes Gefüge einstellen, um gezielt die Eigenschaften zu verändern. Das Ziel einer Wärmebehandlung ist eine definierte Gefügezusammensetzung, die uns die entsprechenden Gebrauchseigenschaften sichert. Die Wärmebehandlung ist ein wichtiger Schritt der Bauteilherstellung, ohne eine Wärmebehandlung keine sicheren Gebrauchseigenschaften der Bauteile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittels einer Wärmebehandlung können gezielt Eigenschaften eines Stahles verbessert (z.B. Glühen) oder eingestellt (z.B. Vergüten) werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzipiell soll mit einer Wärmebehandlung ein bestimmtes Gefüge eingestellt werden, welches dann die optimalen Gebrauchs- und Verarbeitungseigenschaften aufweist. Diese Gefügeeinstellung findet über den Herstellungs- und Wärmebehandlungsprozess statt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Gefüge-1.png|800px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Bild sind noch einmal die durch Wärmebehandlung erwünschten Eigenschaften zusammengefasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Eigenschaften-1.png|1000px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der Wärmebehandler ein Bauteil / Werkstoff zum Wärmebehandeln erhält, hat es/er bereits eine Vielzahl von Wärmebehandlungen erfahren, die alle seine Eigenschaften beeinflussen können, siehe nachfolgende Graphik. Dies bedeutet also die Wärmebehandlung in den Härtereien ist das Ende einer langen Reihe einzelner Wärmebehandlungsschritte zur Erzeugung optimaler Gebrauchseigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Stahl- und Eisenwerkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefüge eines Stahls beeinflusst im besonderen Maße dessen Eigenschaften,das Stahlgefüge wird allerdings nicht nur durch die Erstarrungsbedingungen beeinflusst. Das sich bildende Gefüge kann auch durch nachträgliche Fertigungsverfahren wie Walzen, Tiefziehen, Schweißen, etc. beeinflusst werden. So werden bspw. beim Walzen eines Stahlbleches die rundlichen Körner in Walzrichtung gestreckt. Eine solche gestreckte Gefügestruktur bezeichnet man dann auch als Walztextur. Das gewalztes Stahlblech verhält sich bei einem anschließenden Biegeprozess in Walzrichtung schließlich anders als quer dazu. Während der Stahl beim Biegen parallel zur Walzrichtung eher zur Rissbildung neigt, ist die Rissgefahr beim Biegen quer zur Walzrichtung wesentlich geringer. Die Umformbarkeit ist also durch das Walzen richtungsabhängig geworden, was sich fertigungstechnisch in der Regel nachteilig auswirkt. Die Richtungsabhängigkeit einer Eigenschaft (z.B. Umformbarkeit, Zerspanbarkeit, Stromleitfähigkeit, Reflexionsvermögen, etc.) wird im Allgemeinen als Anisotropie bezeichnet. Verhält sich ein Werkstoff bezüglich einer bestimmten Eigenschaft hingegen in alle Richtungen gleich, so spricht man von Isotropie (&amp;quot;iso&amp;quot; = gleich) bzw. von einem isotropen Werkstoff. Eine Anisotropie in den Eigenschaften eines Werkstoffes ist in der Regel nicht erwünscht, da dies unvorhersehbare Effekte nach sich ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur beim Walzen kann das Gefüge eines Stahls negativ beeinflusst werden. Im Bereich der Fügestelle zweier geschweißter Bleche kann es ebenfalls zu unerwünschten Gefügeänderungen kommen. Diese sind den hohen Temperaturen und einer unkontrollierten Abkühlung nach dem Schweißen geschuldet. Die Schweißnaht kann hierdurch spröde werden, sodass die Fügestelle unter hohen Belastungen auseinander zu reißen droht. Aus diesen Gründen wurden bestimmte Wärmebehandlungsverfahren entwickelt, bei denen das Stahlgefüge durch Aussetzen hoher Temperaturen und gezielter Steuerung der Abkühlung nachträglich in gewünschter Weise geändert werden kann. Auf diese Weise können unerwünschte Gefügeänderungen nicht nur rückgängig gemacht werden (z.B. Rekristallisationsglühen beim Walzen oder Spannungsarmglühen nach dem Schweißen), sondern teilweise völlig neue Eigenschaften erzielt werden (z.B. durch Härten oder Vergüten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Wärmebehandlung von Werkstoffen können also wesentliche Eigenschaften geändert und festgelegt werden. Die Kenntnisse über die Vorgänge in metallischen Werkstoffen bei der Wärmebehandlung erlauben dem Anwender daher die gezielte Optimierung von Bauteilen – passend zur Verwendung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben der Wärmebehandlungsverfahren und der zugehörigen Prüfverfahren sollte immer normgerecht erfolgen, siehe hierzu Kapitel [[Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normgerechte Prüfvorschriften erstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]] und die entsprechenden Regelwerke wie, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, DIN EN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; und weitere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenwerkstoffe nehmen in Abhängigkeit von der Temperatur unterschiedliche kristalline Zustände ein, deren Eigenschaften zum Teil erheblich voneinander abweichen. Beschleunigtes Abkühlen von der Austenitisierungstemperatur führt zu Unterkühlungserscheinungen, d. h., die Umwandlung des Austenits erfolgt bei tieferen Temperaturen unter veränderten Diffusionsbedingungen für den Kohlenstoff und die Legierungselemente. Die Eigenschaften der Umwandlungsprodukte hängen daher stark von der Umwandlungstemperatur und den dann herrschenden Diffusionsmöglichkeiten ab. Die Erscheinung der allotropen Modifikation und die leichte Unterkühlbarkeit sind die Gründe dafür, dass bei keinem anderen metallischen Werkstoff durch Wärmebehandlungen tiefgreifendere und vielfältigere Eigenschaftsänderungen vorgenommen werden können als bei Eisen-Kohlenstofflegierungen (Stahl). Die Wärmebehandlung ist damit ein Verfahren oder die Kombination mehrerer Verfahren, bei denen ein Werkstück im festen Zustand Temperaturänderungen unterworfen wird, um bestimmte Werkstoffeigenschaften zu erzielen. Dabei kann durch die Umgebung eine Änderung der chemischen Zusammensetzung erfolgen (z. B. Aufkohlen, Aufsticken). Folgende Eigenschaften können geändert werden: &lt;br /&gt;
* die spangebende Bearbeitbarkeit verbessern (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* die Festigkeit erhöhen oder verringern (z. B. Härten, Normalglühen, Weichglühen), &lt;br /&gt;
* die Auswirkung der Kaltverformung beseitigen (z. B. Rekristallisationsglühen, Normalglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen oder Verringern von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen), &lt;br /&gt;
* ändern der Korngröße (z. B. Normalglühen, Rekristallisationsglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen von Eigenspannungen (z. B. Spannungsarmglühen), &lt;br /&gt;
* erzeugen bestimmter Gefügezustände (z. B. Normalglühen, Weichglühen, Härten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren der Wärmebehandlung können in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden: &lt;br /&gt;
* Glühen &lt;br /&gt;
* Härten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glühverfahren|Glühbehandlungen]] verändern das Gefüge in Richtung eines dem Gleichgewicht näheren Zustandes: die Abkühlung erfolgt langsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Härten - Vergüten - Anlassen|Härten]] wird der Austenit mit einer von der Stahlzusammensetzung abhängigen Mindestabkühlgeschwindigkeit (= kritische Abkühlgeschwindigkeit) so schnell abgekühlt, dass das Ungleichgewichtsgefüge Martensit entsteht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eine Wärmebehandlung besteht immer aus 3 Schritten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Graphik gibt diesen Ablauf einer Wärmebehandlung einmal schematisch wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ablauf-Wbh-1.png|1000px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abkühlungsprozess kann kontinuierlich (z.B. Härten) oder diskontinuierlich (Glühen, Bainitisieren usw.) erfolgen, siehe nachfolgende Graphik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ablauf Wärmebehandlung-1.png|500px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die verschiedenen Wärmbehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Unterschieden werden die Wärmebehandlungsverfahren in 4 Hauptgruppen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermisch chemische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Grundverfahren der Wärmebehandlung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;TGL 21862/01, &amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Klassifizierung und Terminologie der Grundverfahren&amp;#039;&amp;#039;, 1982, Norm der DDR&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:WBH-Basis1.jpg|1200px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glühverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Glühen versteht man in der Werkstoffkunde das Anwärmen, Durchwärmen und Abkühlen von Halbzeugen und Werkstücken zur Erzielung definierter Werkstoffeigenschaften. Glühen ist ein Teilgebiet der Wärmebehandlung und zählt nach DIN 8580 zu den Fertigungsverfahren durch Änderung der Stoffeigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterteilt den Glühvorgang in mindestens drei Phasen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Aufwärmen oder Hochwärmen)&lt;br /&gt;
** In der Anwärmphase wird das Werkstück auf die Haltetemperatur gebracht. Es wird durchgewärmt und dient dem Temperaturausgleich im Werkstück bis es auch der Kern die gewünschte Haltetemperatur erreicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Haltephase wird das Werkstück bei einer konstanten Haltetemperatur gehalten. Sie dient der Gleichgewichtseinstellung chemischer und physikalischer Vorgänge im Werkstoff. Die dazu notwendige Dauer wird Haltezeit genannt und ist außer von dem zu erzielenden Ergebnis auch von der Werkstückgeometrie und der Anordnung der Werkstücke im Glühofen bzw. der Wärmebehandlungsanlage abhängig. Die Haltezeit wird erst ab den Zeitpunkt gerechnet ab den der Bauteilkern die Temperatur erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Abkühlphase wird das Werkstück wieder auf Umgebungstemperatur gebracht.&lt;br /&gt;
Sowohl in der Anwärm- als auch in der Abkühlphase kann die Einhaltung spezifischer Anwärm- und Abkühlgeschwindigkeiten erforderlich sein. Werkstoffe für hohe Anforderungen erfordern teilweise eine Auflösung der drei genannten Phasen in weitere Teilphasen. Zur sprachlichen Unterscheidung werden solche komplexen Wärmebehandlungen auch Glühvorschrift oder Glühprogramm genannt. Wobei Glühvorschrift unabhängig von der Art der Glühung gebraucht wird und auch die zeitliche Abfolge von Glühungen verschiedener Werkstücke oder die Zusammenstellung der möglichen Glühungen für ein Produkt(-sortiment) bedeuten kann. &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Glühverfahren sind ein eigenes umfangreiches Kapitel für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Glühverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Glühverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten - Anlassen - Vergüten nach Volumenerwärmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stahl oder Eisenlegierungen sind der einzigen Werkstoffe der gehärtet werden können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wird dieser Begriff bei anderen Werkstoffen wie z.B. Aluminium verwendet meint er nicht das klassische Härten (Erwärmen und schnelles abkühlen) sondern andere Prozesse wie aushärten/auslagern, die auch mit einer Steigerung der Festigkeit/Härte verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Härteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Härten - Vergüten - Anlassen|Detaillierte Erklärungen zu den Härteverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Einsatzhärten und Nitrieren gehören zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren.  &lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden nur die beiden Verfahren Aufkohlen, Carbonitrieren, Nitrieren und Nitrocarburieren behandelt. Bei allen Verfahren wird in die Oberfläche ein anderes Element eingebracht und die chemische Zusammensetzung geändert. Folgende Element werden eingebracht:&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten	= C, Kohlenstoff&lt;br /&gt;
* Carbonitrieren	= C + N, Kohlenstoff + Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrieren	= N, Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrocarburieren	= N + C, Stickstoff + Kohlenstoff* &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärteverfahren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Das Oberflächenhärten ist eine besondere Verfahrenstechnik, hierbei wird gezielt eine gewisse Tiefe der Werkstoff härtetechnisch beeinflusst. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Randschichthärten nur thermische Veränderung der Randzone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärten Erzeugung einer harten Randschicht bei zähem Kern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Zahnrad-1.png|300px|center]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Oberflächenhärteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Oberflächenhärteverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Oberflächenhärteverfahren ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Härteprozess kann grundsätzlich immer auch als Kombinationsverfahren durchgeführt werden. Hierbei werden verschiedene Wärmebehandlungsschritte durchgeführt die jeder für sich alleine oder eben in Kombination mit anderen Wärmebehandlungsschritten durchgeführt werden. Dies sind z.B.-&lt;br /&gt;
* Härten + Anlassen&lt;br /&gt;
* Vergüten&lt;br /&gt;
* Randschichthärten und Anlassen&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten und Anlassen&lt;br /&gt;
wobei in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung die einzelnen Wärmbehandlungsschritte aufzuzählen sind, z. B. „gehärtet und angelassen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, auch ist auf die richtige Bezeichnung nach DIN EN ISO 4885 zu achten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlagentechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Kapitel ist in Erstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Aluminium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wärmebehandeln von Aluminium ist nicht mit dem der Stahlwerkstoffe zu vergleichen. Die Aluminium Zentrale hat hierzu das hervorragendes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merkblatt W7 - Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; heraus gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aluminiumdeutschland.de/wp-content/uploads/2022/11/W7_Waermebehandlung_von_Aluminiumlegierungen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird detailliert die Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;&amp;gt; H.J. Eckstein Herausgeber, Technologie der Wärmebehandlung von Stahl, VEB Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;&amp;gt;Arnold Horsch, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Härteprüfung&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag, 63. Härtereikolloquium, Wiesbaden, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;&amp;gt;Werkstoffkunde 10. Auﬂage, Hans-Jürgen Bargel · Günter Schulze (Hrsg.),Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;&amp;gt;Dipl.-Ing.-Päd. Andreas Höfler, Rosenstr. 94, 76287 Rheinstetten, Maschinenbau &amp;amp; Physik, https://www.tec-science.com/de/werkstofftechnik/waermebehandlung-stahl/oberflaechenhaerten-randschichthaerten/#more-3068&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-iso-15787/122364177 DIN ISO 15787], Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-4885/289121134 DIN EN ISO 4885], Eisenwerkstoffe - Wärmebehandlung - Begriffe / Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare Arnold Horsch], Seminar Metallographie in der Praxis, Teil 1, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Horsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Seminar Werkstoffprüfung + Metallographie für Auszubildende und Labormitarbeiter, Kapitel Grundlagen der Wärmebehandlung, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Weblinks&amp;diff=7963</id>
		<title>Weblinks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Weblinks&amp;diff=7963"/>
		<updated>2025-10-13T14:58:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Gefügedatenbanken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulungen und Seminare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|[[File:Logo-1.jpg|300px|link=http://www.arnold-horsch.de/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ich biete seit vielen Jahren Seminare rund um die Themen, Härteprüfung, Metallographie und Prüfung  wärmebehandelter Bauteile an. Mehrere hundert Teilnehmern haben in den letzten Jahren erfolgreich an meinen Seminaren teilgenommen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informieren Sich auf meine Informieren Sich auf meine [http://www.arnold-horsch.de/seminare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homepage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] oder direkt auf einem der Seminarlinks. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:HP-Seminar.jpg|250px|link=http://www.arnold-horsch.de/seminar/haertepruefung-theorie-praxis]]    [[File:Metallo1-Seminar.jpg|250px|link=http://www.arnold-horsch.de/seminar/metallographie-in-der-praxis-1]]    [[File:Metallo2-Seminar.jpg|250px|link=http://www.arnold-horsch.de/seminar/metallographie-teil-2]]    [[File:Intensiv-Seminar.jpg|250px|link=http://www.arnold-horsch.de/seminar/intensivseminar-haertepruefung]] [[File:Technikum.png|290px|link=http://www.arnold-horsch.de/technikum]]  &lt;br /&gt;
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=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügedatenbanken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|[[File:Schmitz_Metallographie_GmbH.jpg|200px|center|link=https://www.schmitz-metallographie.de/gefuegedatenbank/]]&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügedatenbank mit Bildern/Erklärungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbrauchsmaterial,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ätzmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Auf diesen Website&amp;#039;s werden ausgesuchte Werkstoffe mit Ihren Gefügeausbildungen dargestellt. Praktische Tipps rund um die Metallographie und Präparationsrezepte für diverse Werkstoffe stehen überall auf diesen Website&amp;#039;s für Sie bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitz Metallagraphie ist ein junges Aachener Unternehmen das sich mit der Präparation metallographischer Proben beschäftigt, mit Präparationstipps rund um die Metallographie steht Herr Robert Füllmann mit seinem Team gerne zur Verfügung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Metallograf-2.jpg|150px|center|link=http://www.metallograf.de/start.htm]]&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügedatenbanken mit Bildern und Erklärungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Auf diesen Website&amp;#039;s werden ausgesuchte Werkstoffe mit Ihren Gefügeausbildungen dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meiner Meinung nach, im Moment die umfangreichste und informativste WEB Gefügedatenbank und Datenpräsentation die es in Deutsch gibt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffkunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Csm 988b419cac 422d30fe8e.gif|200px|center|link=http://www.wissensfloater.uni-wuppertal.de/?id=52]]&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärungsvideos zu den verschiedenen Themen der Werkstofftechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, hervoragende Präsentationen z.B. zum E-K-D oder ZTU Schaubild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Hoefler-1.jpg|150px|center| link=http://www.ahoefler.de/de/maschinenbau/werkstoffkunde/27-waermebehandlung.html]]&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sehr gute Erklärungen Grundlagen der Werkstoffkunde und zur Wärmebehandlung von Stahl.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ätzmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Crida.jpg|150px|center|link=http://www.crida-chemie.de]]&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sie haben Fragen zu Ätzmittel?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Hier kann Herr Christoph Dahm von der Crida Chemie weiterhelfen. Er ist Spezialist für Ätzmittel und steht jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antiquarische Fachbücher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;http://www.zvab.com/&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Antiquarische Fachbücher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;http://www.eurobuch.com/&lt;br /&gt;
|Antiquarische Fachbücher&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtereien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7962</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7962"/>
		<updated>2025-10-13T14:55:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Glühen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:HP-1.jpg|200px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]] &amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung der DIN ISO 15787 erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen). Bei deutschen Ausgaben der Normen sind diese anzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 128-1, Technical product documentation (TPD) - General principles of representation - Part 1: Introduction and fundamental requirements&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-128-1/320738895 DIN EN ISO 128] , Technical drawings — General principles of presentation — Part 24: Lines on mechanical engineering drawings&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 18203, Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-18203/352818360 ISO 18203], Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 4885, Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6506-1, Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6506-1/224493911 ISO 6506-1], Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6507-1, Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-en-iso-6507-1/255191866 ISO 6507-1], Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6508-1, Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6508-1/259392662 ISO 6508-1], Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6892-1, Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/iso-6892-1/257603897 ISO 6892-1], Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächenhärte, Kernhärte und Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|500px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|650px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden. Zweckmäßige Stufung der Werte und zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabellen A.5, A.6, A.7 und A.8, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7961</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7961"/>
		<updated>2025-10-13T14:55:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Glühen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung der DIN ISO 15787 erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen). Bei deutschen Ausgaben der Normen sind diese anzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 128-1, Technical product documentation (TPD) - General principles of representation - Part 1: Introduction and fundamental requirements&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-128-1/320738895 DIN EN ISO 128] , Technical drawings — General principles of presentation — Part 24: Lines on mechanical engineering drawings&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 18203, Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-18203/352818360 ISO 18203], Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 4885, Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6506-1, Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6506-1/224493911 ISO 6506-1], Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6507-1, Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-en-iso-6507-1/255191866 ISO 6507-1], Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6508-1, Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6508-1/259392662 ISO 6508-1], Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6892-1, Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/iso-6892-1/257603897 ISO 6892-1], Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächenhärte, Kernhärte und Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|500px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|650px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden. Zweckmäßige Stufung der Werte und zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabellen A.5, A.6, A.7 und A.8, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher BG)&lt;br /&gt;
* „geglüht auf globularen Zementit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher GKZ)&lt;br /&gt;
* „weichgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* „rekristallisationsgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* „normalgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7960</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7960"/>
		<updated>2025-10-13T14:49:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Normative Verweisungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema verschiedene Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:HP-1.jpg|200px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]] &amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Inte-1.jpg|210px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung der DIN ISO 15787 erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen). Bei deutschen Ausgaben der Normen sind diese anzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 128-1, Technical product documentation (TPD) - General principles of representation - Part 1: Introduction and fundamental requirements&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-128-1/320738895 DIN EN ISO 128] , Technical drawings — General principles of presentation — Part 24: Lines on mechanical engineering drawings&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 18203, Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-18203/352818360 ISO 18203], Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 4885, Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6506-1, Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6506-1/224493911 ISO 6506-1], Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6507-1, Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-en-iso-6507-1/255191866 ISO 6507-1], Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6508-1, Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6508-1/259392662 ISO 6508-1], Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6892-1, Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/iso-6892-1/257603897 ISO 6892-1], Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächenhärte, Kernhärte und Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|500px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|650px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden. Zweckmäßige Stufung der Werte und zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabellen A.5, A.6, A.7 und A.8, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher BG)&lt;br /&gt;
* „geglüht auf globularen Zementit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher GKZ)&lt;br /&gt;
* „weichgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* „rekristallisationsgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* „normalgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7959</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7959"/>
		<updated>2025-10-13T14:48:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Metallo-1+2.jpg|195px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung der DIN ISO 15787 erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen). Bei deutschen Ausgaben der Normen sind diese anzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 128-1, Technical product documentation (TPD) - General principles of representation - Part 1: Introduction and fundamental requirements&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-128-1/320738895] , Technical drawings — General principles of presentation — Part 24: Lines on mechanical engineering drawings&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 18203, Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-18203/352818360 ISO 18203], Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 4885, Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6506-1, Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6506-1/224493911 ISO 6506-1], Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6507-1, Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-en-iso-6507-1/255191866 ISO 6507-1], Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6508-1, Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6508-1/259392662 ISO 6508-1], Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6892-1, Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/iso-6892-1/257603897 ISO 6892-1], Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächenhärte, Kernhärte und Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|500px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|650px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden. Zweckmäßige Stufung der Werte und zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabellen A.5, A.6, A.7 und A.8, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher BG)&lt;br /&gt;
* „geglüht auf globularen Zementit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher GKZ)&lt;br /&gt;
* „weichgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* „rekristallisationsgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* „normalgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/norm/din-iso-15787/290821467 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7958</id>
		<title>Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Normgerechte_W%C3%A4rmebehandlungsangaben_und_Pr%C3%BCfvorschriften_erstellen&amp;diff=7958"/>
		<updated>2025-10-13T14:45:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden. Der Verfasser ist der Meinung das die frühere Angabe der Härtetoleranzen nur mit einer eindeutigen Plustoleranz die bessere Lösung war. Die neuen Schreibformen mit ± und ungleichmäßigen ± Toleranzen ist verwirrend und unpraktisch. In diesem WIKI wird die frühere Schreibweise, die auch nach der neuesten Ausgabe der DIN ISO 15787 gültig ist, vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Prüfung wärmebehandelter Bauteile ist ein wichtiger Schritt in der Fertigungskette von Komponenten. Oftmals ist die Wärmebehandlungsvorschrift gleichzeitig die Prüfvorschrift und umgekehrt, dies wird meist nicht beachtet, d.h. stimmt die Prüfvorschrift nicht, stimmt auch die Wärmebehandlungvorschrift nicht und es ist schwer festzulegen was denn nun wirklich gemacht werden sollte. Gerade dieser Teil der Bauteilspezifikation / Zeichnung ist oftmals fehlerhaft und bietet somit ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Interpretation und des vorprogrammierten Streites der beteiligten Parteien bei Unklarheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, gab es erste Bestrebungen bei der Erstellung von Zeichnungen eine einheitliche Regelung für die, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandeltee Teile aus Eisenwerkstoffen, einzuführen, in dieser Zeit entstand in Deutschland die &amp;#039;&amp;#039;DIN 6773 Teil 1-5&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773, Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben wärmebehandelter Teile in Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, Obwohl nun seit beinahe fünfzig Jahren eine Normung zu diesem Thema existiert, scheint das Wissen hierüber mehr oder weniger nicht vorhanden zu sein. Die DIN 6773 war so gut, dass Sie fast 100%ig in die neue internationale Norm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, eingegangen ist. In der DIN ISO 15787 sind die Regeln der Kennzeichnung in Zeichnungen und die Schreibweise für Prüfvorschriften geregelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aus urheberrechtlichen Gründen können die in der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Zeichnungen nur verfremdet wiedergegeben werden. Bitte lesen Sie bei detaillierten Fragen die DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, nur diese ist die gültige Unterlage auf die Sie sich beziehen können. Dieses Kapitel ist sehr stark an die Norm angelehnt, enthält aber auch weiterführende Angaben die die Meinung des Autors darstellen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;, Technische Produktdokumentation – Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen – Darstellung und Angaben, Januar 2010 (ISO 15787:2001)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diese Internationale Norm gilt für die Kennzeichnung des Endzustandes wärmebehandelter Teile aus Eisenwerkstoffen in technischen Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Endzustand des Bauteiles gemeint und nicht ein Zwischenschritt der Fertigung. Wird ein Bauteil in mehreren Schritten gefertigt und die Wärmebehandlung ist ein Schritt zwischen zwei Bearbeitungsschritten, reicht eine Zeichnungsvorschrift unter Umständen nicht aus, hier sollte dann eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstellt werden. In diesen Unterlagen können auch erweiterte Prüfvorschriften untergebracht werden, evtl. ist eine gesonderte Prüfanweisung zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus rechtlichen Gründen sollte die Zeichnungsvorschrift korrekt sein, denn [https://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ignorantia legis non excusat)]. Dies bedeutet der Wärmebehandler / Dienstleister / Prüfer als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(Experte)] muss erkennen, dass eine Prüfvorschrift falsch oder richtig sein kann, gibt es weitere Prüfvorschriften &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sich der Prüfer diese beschaffen (Holschuld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* An einer Welle soll nach der Wärmebehandlung, vor dem Schleifen, die CHD geprüft werden. Steht in der Zeichnung CHD 1,0+0,3, legt dies fest welche &amp;#039;&amp;#039;CHD nach der Wärmebehandlung vorhanden&amp;#039;&amp;#039; sein muss, Vorschrift 1,0 - 1,3 mm. Hat die Wärmebehandlung eine CHD von 1,1 mm ergeben und das Schleifaufmaß ist 0,3 mm, wird nach dem Schleifen nur noch eine CHD von 0,8 mm vorhanden sein, also zu wenig. &lt;br /&gt;
* Hier wäre also eine HTO erforderlich gewesen, die diesen Fall beschreibt und für die Wärmebehandlung eine andere CHD, z.B. CHD 1,3+0,3 mm festgelegt hätte, somit wäre sichergestellt das nach dem Schleifen die CHD innerhalb der geforderten Toleranz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hat der Wärmebehandler nur eine Bestellung auf der die CHD mit 1,0+0,3 und die Oberflächenhärte mit 58+4 HRC, bestellt worden ist, ist er auf der sicheren Seite, wenn er die bestellten Werte erzeugt, hier hat der Besteller eindeutig einen Fehler gemacht.&lt;br /&gt;
* Wurde dem Wärmebehandler aber die Fertigteilzeichnung im Original zugesandt, hätte er unter Umständen erkennen können, dass das Teil nach der Wärmebehandlung noch bearbeitet wird und hätte den Kunden fragen müssen, ob die CHD in diesem Fall tiefer erzeugt werden soll, erhöht um die entsprechende Bearbeitungszugabe. Hat er dies nicht gemacht, dürfte bei einer Reklamation der Wärmebehandler als [https://de.wikipedia.org/wiki/Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Experte)] den Fehler gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normative Verweisungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung der DIN ISO 15787 erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen). Bei deutschen Ausgaben der Normen sind diese anzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 128-1, Technical product documentation (TPD) - General principles of representation - Part 1: Introduction and fundamental requirements&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-128-1/320738895] , Technical drawings — General principles of presentation — Part 24: Lines on mechanical engineering drawings&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 18203, Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-18203/352818360 ISO 18203], Steel — Determination of the thickness of surface-hardened layers&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 4885, Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6506-1, Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6506-1/224493911 ISO 6506-1], Metallic materials — Brinell hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6507-1, Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-en-iso-6507-1/255191866 ISO 6507-1], Metallic materials — Vickers hardness test — Part 1: Test method&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6508-1, Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.beuth.de/de/norm/iso-6508-1/259392662 ISO 6508-1], Metallic materials — Rockwell hardness test — Part 1: Test method (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISO 6892-1, Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/iso-6892-1/257603897 ISO 6892-1], Metallic materials - Tensile testing - Part 1: Method of test at room temperature&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Internationalisierung des Normwesens wurden für viele Bereiche der Technik neue Begriffe und Abkürzungen für die Zeichnungsangaben eingeführt. Diese sollten generell bei der Erstellung Normgerechter neuer Zeichnungen angewendet werden, diese Bezeichnungen sind, teilweise seit mehr als 20 Jahren internationaler Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! &amp;lt;br&amp;gt;Es wird empfohlen sich an die in der Norm festgelegten Bezeichnungen zu halten, auch wenn ältere Prüf- und Liefernormen Normen noch die alten Bezeichnungen enthalten. Natürlich sind in diesem Fall prinzipiell beide Bezeichnungen richtig. Dies liegt daran, dass die Überarbeitung aller Normen nicht zeitgleich erfolgen kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffe und Abkürzungen aus der DIN ISO 15787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DIN 6773&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Description English&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aufkohlungstiefe ergänzt um den Kohlenstoffgrenzwert CD&amp;lt;sub&amp;gt;0,35&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Carburization depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Kernhärte&lt;br /&gt;
|core hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Eht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einsatzhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Case hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Verbindungsschichtdicke&lt;br /&gt;
|Compound layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsanweisung&lt;br /&gt;
|Heat-treatment order&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;WBP&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Wärmebehandlungsplan&lt;br /&gt;
|Heat-treatment document)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IGO**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Randoxidationstiefe&lt;br /&gt;
|Intergranulare Oxidation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Stelle an der eine Prüfung durchgeführt werden muss&lt;br /&gt;
|measuring point&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NDE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Nitriertiefe ermittelt durch Ätzung&lt;br /&gt;
|nitriding depth determined by etching&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Nht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Nitrier-Härtetiefe&lt;br /&gt;
|Nitriding hardness depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;OLT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oxidschichtdicke&lt;br /&gt;
|oxide layer thickness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SH*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Oberflächenhärte&lt;br /&gt;
|surface hardness&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;DS - Rht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einhärtungs-Härtetiefe&lt;br /&gt;
(Synonym: Randschichthärtungs-Härtetiefe)&lt;br /&gt;
|Surface hardening depth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch nicht genormte Begriffe, diese werden aber in einer neuen Norm die zur Zeit in der Erarbeitung ist erscheinen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;**&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bergriff aus der ISO 6331-5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungsangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnungsangaben zum wärmebehandelten Zustand können sich sowohl auf den Einbau- oder Endzustand als auch auf den Zustand unmittelbar nach dem Wärmebehandeln beziehen. Dieser Unterschied ist unbedingt zu beachten, da wärmebehandelte Teile häufig nachträglich noch bearbeitet werden. Dadurch verringert sich insbesondere bei &lt;br /&gt;
* einsatzgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtgehärteten&lt;br /&gt;
* randschichtschmelz-gehärteten&lt;br /&gt;
* nitrierten Teilen &lt;br /&gt;
die Härtetiefe, bei &lt;br /&gt;
* nitrocarburierten Teilen &lt;br /&gt;
die Verbindungsschichtdicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss dabei die Bearbeitungszugabe beim Wärmebehandeln entsprechend berücksichtigt werden. Sofern keine separate Zeichnung für den Zustand nach dem Wärmebehandeln mit den entsprechenden Angaben für den Zustand vor einem anschließenden Bearbeiten erstellt wird, ist durch geeignete Hinweise zu verdeutlichen, auf welchen Zustand sich die jeweiligen Zeichnungsangaben beziehen. Hierzu sind klare Angaben zu machen, wie z. B.:&lt;br /&gt;
* durch Vorbearbeitungsmaße, in eckigen Klammern [ ]&lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Darstellungen &lt;br /&gt;
* durch zusätzliche Wortangaben: &lt;br /&gt;
** „vor dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
** „nach dem Schleifen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkstoffangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Wärmebehandlungsverfahren muss in der Zeichnung erkennbar sein, welcher Werkstoff für das wärmebehandelte Werkstück verwendet worden ist (Werkstoffname, Hinweis auf Stückliste usw.). Verwenden Sie wenn möglich nur die gültigen Werkstoffnummern und die Normgerechte Schreibweise und keine Werksbezeichnungen der Hersteller, siehe hierzu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bezeichnung der Stähle|Bezeichnung der Stähle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MoC410 M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.7225 - 42CrMo4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Normgerechte Schreibweise der Werkstoffnummernsysteme steht in DIN EN 10027&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10027-1/262540217 DIN EN 10027], Bezeichnungssysteme für Stähle - Teil 1+2; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;, die genaue Bezeichnung der Werkstoffe steht in den entsprechenden Halbzeug oder Produktnormen z.B. DIN EN ISO 683&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-1/291176752 DIN EN ISO 683], Vergütungsstähle - Teil 1-4; &amp;#039;&amp;#039;, Beuth Verlag GmbH, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da der Anlieferungszustand des Werkstoffes auf das Ergebnis der späteren Wärmebehandlung einen deutlichen Einfluss haben kann, muss dieser Anlieferungszustand/Bestellangabe natürlich in die Werkstoffbezeichnung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richtig geschrieben wäre es dann z.B. 1.7225 / 42CrMo4 +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein vergütetes Material.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;+QT&amp;quot; lässt sich besser Induktiv härten und nitrieren als ein Weichgeglühtes &amp;quot;+A&amp;quot;/ Normalgeglühtes &amp;quot;+N&amp;quot; Material, also ein wichtige Information für den Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt keine Angabe zur Wärmebehandlung des angelieferten Materials, bleibt dem Lieferanten die Wärmebehandlung überlassen. Wenn Sie also einen entsprechenden Anlieferungszustand wollen, gehört der Anlieferungszustand in die Materialbestellung und auf die Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahl Kennzeichnung (Buchstabenschlüssel) des Wärmebehandlungszustandes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei Anlieferung ab Stahlwerk (Händler), siehe nachfolgende Tabelle, nur Auszug es gibt weitere Behandlungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Altes Kurzzeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|weichgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;GKZ&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Geglüht auf globularen Zementit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|gewalzt ohne besondere Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|lösungsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+BC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gestrahlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|unverformter Strangguss &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Cnnn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltverfestigt mit Rm &amp;gt;= nnn MPA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +CR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kaltgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +DC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|dem Hersteller überlassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +HC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warm-kalt geformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Grenzwerte der Härte für Stahlsorten mit (normaler) Härtbarkeit +H-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HH Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Grenzwerte der Härte für Stähle mit eingeengten Härtbarkeitsstreubändern +HL-Sorten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+HW&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmgeformt&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; Der Begriff „warmgeformt“ schließt auch den Stranggusszustand (+CC) im Falle der Halbzeuge ein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|isothermisch behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +LC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|leicht kalt nachgezogen / nachgewalzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|thermomechanisch umgeformt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|normalgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +NT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|normalgeglüht und angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ausscheidungsgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+PI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + gebeizt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +Q&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|abgeschreckt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|luftgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|ölgehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|vergütet (gehärtet + angelassen auf Zähigkeit)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +QW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|wassergehärtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|rekristallisationsgeglüht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RM&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|HW (warmgeformt) + vorbearbeitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; Solange der Begriff „vorbearbeitet“ nicht näher definiert ist, z. B.: durch Toleranzklassen, sind die Einzelheiten bei der Anfrage und Bestellung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Scherbarkeit behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+SH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|geschält&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|angelassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +TH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|auf Härtespanne behandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +U&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;unbehandelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|unbehandelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|warmverfestigt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine optimale Härtbarkeit zu erreichen sollte bereits bei der Bestellung des Werkstoffes die höchste Härtbarkeit mit HH gefordert werden. Nachfolgendes Schaubild zeigt einmal die unterschiedlichen Härtbarkeiten von 42CrMo4, klar erkennbar ist das unterschiedliche Qualitäten geliefert werden. Ist also ein teures Bauteil mit größeren Querschnitten zu fertigen, lieber einmal ein bisschen mehr fürs Material ausgeben und keine Probleme haben. Ist der Querschnitt klein ist es unter Umständen nicht wichtig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* Jominy Kurven eines 42CrMo4, gut erkennbar ist, dass die Härtbarkeit der Qualität HH deutlich besser ist als die von HL. Soll nun eine Welle von z.B. Ø 40 mm vergütet werden, können je nach Qualität deutlich unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden.&lt;br /&gt;
** wird eine besonders gute Härtbarkeit gefordert kann mit dem Lieferanten auch eine Sondervereinbarung getroffen werden, so kann z.B. festgelegt werden das die Härtbarkeit im oberen Drittel von HH liegen muss.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wird aus einem +QT behandelten Stabmaterial ein Bauteil mit starken Querschnittsunterschied von, z.B. max.Ø 95mm und min.Ø 20mm, hergestellt kann am Ø 20mm die geforderte Festigkeit evtl. nicht erreicht werden. Muss an dem Querschnitt Ø 20mm, die geforderte Festigkeit vorhanden sein, muß das Bauteil während der Bearbeitung an einem entsprechend geeigneten Fertigungsschritt erneut Vergütet werden. Somit hätte die Bestellvorschrift nicht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+QT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sondern z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A, +U oder +FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lauten können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jominy-42CrMo4.jpg|700px|left]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlungszustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
Der Zustand nach dem Wärmebehandeln ist durch Wortangaben, die diesen Zustand kennzeichnen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„nitriert“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind mehrere Wärmebehandlungen erforderlich, so sind sie in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung aufzuzählen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„gehärtet und angelassen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortangaben sind in Übereinstimmung mit DIN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; auszuwählen. Der wärmebehandelte Zustand kann auf verschiedene Weise erreicht werden, die Gebrauchseigenschaften können dadurch voneinander abweichen. Sofern es für den wärmebehandelten Zustand erheblich ist, müssen in ergänzenden Unterlagen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„HTO&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verfahrenstechnische Einzelheiten festgelegt werden. Jedoch ist die Erstellung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HTO / HTS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch nicht ohne Tücke, wer in diesen Vorschriften zu detaillierte Vorschriften z.B. zu Härtetemperaturen, Haltezeiten und Anlassparametern macht, übernimmt hiermit die Verantwortung für das Wärmebehandlungsergebnis. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Einflussparameter aus der Werkstoffspezifikation wie Analyse, vorhergehende Glühparameter usw., sollte möglichst nur Ergebnisparameter vorgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|im Werkstoffblatt steht als Richtwert für das Vergüten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 820 - 860°C, Abschrecken in Öl oder in Wasser&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 540 - 680°C, in Luft&lt;br /&gt;
Hier kann der Wärmebehandler frei wählen um das Optimale Ergebnis zu erreichen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|wenn Sie die folgende Vorgabe gemacht haben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 830 - 840°C, Abschrecken in Öl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 590°C, in Luft&lt;br /&gt;
und mit diesen Parametern werden die geforderten Festigkeitswerte nicht erreicht, ist der Wärmebehandler nicht in der Haftung, da Sie die Parameter vorgegeben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hätten in Versuchen wie dem Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-642/24182859] DIN EN ISO 642 Stirnabschreckversuch (Jominy-Versuch))&amp;lt;/ref&amp;gt; die Härtbarkeit der angelieferten Schmelze (Werkstoffcharge) des Werkstoffes überprüfen müssen und gegebenenfalls einen Vorversuch zum Härten durchführen müssen um die Vorgabeparameter zu bestätigen, also ein erheblicher Aufwand um die Wärmebehandlung zu definieren. Haben Sie in den Versuchen mit den vorgegeben Parametern das Ergebnis nicht erreicht müssen Sie andere Wärmebehandlungsparameter festlegen und nicht vergessen, dies ist bei jeder neuen Materialcharge durchzuführen, die Vorgabe des Wärmebehandlungsergebnisses spart hier viel Arbeit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* die Angabe der Parameter der Wärmebehandlung sollte niemals ohne die Angabe des zu erzielenden Ergebnisses wie einer Härte angegeben werden.&lt;br /&gt;
* mit den Temperaturvorgaben kann jede Härte i.O. sein, so lange der Prozess erfüllt wurde. &lt;br /&gt;
* andererseits kann mit einer Härte allein, diese durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Bainitisieren (Zwischenstufenvergüten) versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
* daraus ergibt sich dann auch der Umstand, dass eine falsche Prozessvorgabe, wie im Beispiel, welche die gewünschte Festigkeit nicht erzielt, den Wärmebehandler nicht entbindet, die fehlerhaften Teile zu liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
** er konnte letztere Bedingung die Härte nicht erreichen.  Er muss den Kunden informieren.&lt;br /&gt;
** fraglich ist dabei auch die Feasibiltyverantwortung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* oft hat der Auftraggeber, welcher sich die beiden Spezifikationsangaben „zusammengesucht“ hat, nicht die Kenntnisstiefe über Prozesse und Prüfverfahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* im Rahmen der Produzentenhaftung (hier schlägt die Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachmann/Experte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu) muss dann der Härter vor Auftragsdurchführung sein No-Go anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die korrekte Vorschrift kann also wie folgt lauten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kann auch Vergütet oder +QT genannt werden) (hier evtl. nach HTO)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;250 +50 HB 5/750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder direkte Angabe der Parameter aus dem Zugversuch wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm, Rp0,2, A, Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** noch besser wäre eine Angabe nach welcher Norm z.B. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683 Teil 1-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Werkstoffparameter erfüllt werden müssen. &lt;br /&gt;
** hier ist die Art der Wärmebehandlung und das zu erzielende Ergebnis genau definiert und die Verantwortung liegt beim durchführenden Wärmebehandler.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härteangaben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden zwischen Oberflächenhärte, Kernhärte und Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:80%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Oberflächenhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden. In den Fällen, in denen die Teile im wärmebehandelten Zustand an der Oberfläche Bereiche mit unterschiedlicher Härte aufweisen müssen, sind zusätzlich die Bereiche unterschiedlicher Härtewerte zu kennzeichnen und die erforderlichen Härtewerte, Positionsbezogen anzugeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kernhärte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Kernhärte ist in die Zeichnung einzutragen, wenn dies notwendig und ihre Prüfung vorgeschrieben ist. Die Kernhärte muss als Vickershärte in Übereinstimmung mit ISO 6507-1, als Brinellhärte in Übereinstimmung mit ISO 6506-1 oder als Rockwellhärte (Verfahren B und C) in Übereinstimmung mit ISO 6508-1 angegeben werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zur Prüfung ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kernhärte wird nicht zwingend im Kern des Bauteiles bestimmt. Verschiedene Produkt und Werkstoffnormen definieren den Kern z.B. an einer bestimmten Stelle unterhalb der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prüfposition aus DIN EN ISO 683 für Rund- Flachmaterial&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Vergütet-1.jpg|445px]] [[Datei:Vergütet-1-1.jpg|540px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtewerte / Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Allen Härtewerten muss eine Toleranz zugeordnet werden. Die Toleranzen sollten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmöglich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige Anmerkung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* die Angabe der Härte allein reicht nicht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** die Härte kann durch verschiedene Prozessvorgaben erfüllt werden, z.B. Zwischenstufenvergüten versus Härten und Anlassen, dies führt durchaus zu gleichen Härtewerten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** eine Zeichnungsangabe sollte also auch immer den Wärmebehandlungszustand und das Wärmebehandlungsverfahren enthalten&lt;br /&gt;
*** siehe hierzu Kapitel Wärmebehandlungszustand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kennzeichnung der Messstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es erforderlich ist, die Messstelle in der Zeichnung zu kennzeichnen, ist das Symbol für Messstelle nach Bild 1 einzutragen. Ist mehr als eine Messstelle vorgesehen, muss das Symbol direkt mit einer Kennzahl für die Messstelle nach Bild 3 verknüpft sein und es muss die genaue Lage entsprechend bemaßt (siehe z. B. Bilder 2, 3 und 4) werden, aus DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 1 - Pfeil für die Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 2 - Kennzeichnung Messstelle am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 3 - Kennzeichnung von 2 Messstellen am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bild 4 - Kennzeichnung von 1 Messstelle mit Bemaßung am Bauteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 1a.jpg|500px|center]]&lt;br /&gt;
Dieser Pfeil kennzeichnet die Prüfstelle am Bauteil, falls erforderlich, erfolgt die Angabe der Prüfstelle mit Abstandsmaßen in der Zeichnung.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|650px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen vergütet und entsprechend länger gefertigt. &amp;lt;br&amp;gt;Alternativ kann auch ein Probestück, aus der gleichen Charge, vergleichbarer Dimension mit vergütet werden an dem die mechanischen Eigenschaften bestimmt werden.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bolzen mit zwei Prüfstellen, Prüfung jeweils auf der 1/2 länge der gekennzeichnete Positionen am Bauteil.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
Bauteil mit Angabe der Prüfstelle auf der Mittellinie, 50 mm vom linken Rand.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härtetiefe, (&amp;#039;&amp;#039;SHD, CHD, FHD, NHD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Härtetiefe ist entsprechend dem jeweiligen Wärmebehandlungsverfahren als &lt;br /&gt;
* Einsatzhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nitrier-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
* Einhärtungs-Härtetiefe (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SHD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Härtetiefenwerten ist eine Toleranz zuzuordnen, der Toleranz sollte eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;größtmögliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;funktionsgerechte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grenzabweichung zugeordnet werden. Zweckmäßige Stufung der Werte und zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabellen A.5, A.6, A.7 und A.8, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufkohlungstiefe (&amp;#039;&amp;#039;CD&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird üblicherweise mit einem Kohlenstoffgehalt, angegeben als Massenanteil in Prozent, als Grenzmerkmal aus dem Kohlenstoffverlauf ermittelt (vergleiche ISO 4885). Der Grenzkohlenstoffgehalt ist dann als Index dem Kurzzeichen hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BEISPIEL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CD 0,35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet einen Grenzkohlenstoffgehalt von 0,35 % Massenanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufkohlungstiefe ist eine Toleranz zuzuordnen. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Die Toleranzen sollten größtmöglich sowie funktionsgerecht sein, zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.9, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbindungsschichtdicke (&amp;#039;&amp;#039;CLT&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke ist die Dicke des äußeren Bereichs der Nitrierschicht (siehe ISO 4885). Sie wird üblicherweise lichtmikroskopisch ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungsschichtdicke CLT muss sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Ihr sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung der Internationalen Norm&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Zweckmäßige Werte für die obere Grenzabweichung siehe Tabelle A.10, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der CLT, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angaben zur Festigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Festigkeitswerte verwendet werden, sind diesen Toleranzen zuzuordnen. Wenn Proben der Werkstücke zur Prüfung benötigt werden, sind diese zur selben Zeit wärmezubehandeln wie die Werkstücke; die Stelle der Entnahme ist zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall entfällt die Angabe der Kernhärte. Die Festigkeitswerte müssen sich innerhalb der erlaubten Grenzabweichungen befinden. Dem Festigkeitswert sollte eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Grenzabweichung zugeordnet werden. Für die Anwendung dieser Internationalen Norm muss die untere Grenzabweichung Null betragen. Festigkeitswerte sollten nur wenn notwendig angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Zur Prüfung der Festigkeitswerte, ist eine Zerstörung oder Beschädigung des Werkstücks unumgänglich. Gegebenenfalls kann die Prüfung an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefügezustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlichenfalls dürfen die Angaben zur Härte und Härtetiefe durch Angaben zum Gefügezustand der wärmebehandelten Teile ergänzt werden, z. B. maximaler Restaustenitanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ANMERKUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;! Zur Prüfung des Gefügezustandes ist eine Zerstörung oder zumindest Beschädigung des Werkstückes unumgänglich. Es kann jedoch genügen, das Prüfen an einer zu diesem Zweck zusammen mit den Werkstücken wärmebehandelten Kontrollprobe vorzunehmen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnerische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen zum wärmebehandelten Zustand in zeichnerischen Darstellungen ist wie in den Bildern 2 bis 39, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung des ganzen Teils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allseitig gleiche Anforderungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wärmebehandelte Zustand muss durch entsprechende Wortangaben angegeben sein. Beispiele siehe Bilder 2 bis 6, 20 bis 25 und 34 bis 37, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Werkstück in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Werte aufweisen, so ist dies wie folgt zu kennzeichnen. &lt;br /&gt;
Die entsprechenden Bereiche müssen jeweils mit einer Kennzahl versehen werden, um die benötigte Behandlung und die Abgrenzung der Anwendung zu entnehmen. Die Kennzahlen müssen unter den Wortangaben entsprechend 4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; mit Angabe der geforderten Werte wiederholt werden, siehe Bilder 7, 14, 16, 17, 21, 26, 27 und 30,DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;. Gegebenenfalls sind vorgeschriebene Messstellen nach 4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Örtlich begrenzte Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte immer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Wärmebehandlung örtlich zu begrenzen, weil dies gegenüber einer Behandlung des ganzen Teiles mit zusätzlichem Aufwand verbunden sein kann. Die Größe des Übergangs zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich ist vom Wärmebehandlungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des zu behandelnden Teils abhängig. Es ist daher zweckmäßig, die Maße und Toleranzen für Größe und Lage der Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen, in Absprache mit der Härterei festzulegen. Bereiche, an denen keine Wärmebehandlung erforderlich ist, sollten nicht gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein müssen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeichnerischen Darstellung sind diejenigen Bereiche eines Teiles, die wärmebehandelt sein müssen, in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen. Bei rotationssymmetrischen Teilen genügt es zur Vereinfachung, eine entsprechende Mantellinie („die Erzeugende“) zu kennzeichnen, wenn dies unmissverständlich ist (siehe z. B. Bild 10&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). Soweit erforderlich, sind Größe und Lage dieser Bereiche durch Maße und Toleranzen festzulegen. &lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen wärmebehandeltem und nicht wärmebehandeltem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des wärmebehandelten Bereichs.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Bild 10.jpg|600px|left]]&lt;br /&gt;
|In Bereich der Strichpunktline muss das Bauteil die geforderten Werte aufweisen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bereichen, die wärmebehandelt sein müssen, müssen auch Angaben zu Bereichen, die wärmebehandelt sein dürfen, gemacht werden, da dies die Durchführung der örtlich begrenzten Wärmebehandlung erleichtert und den Verzug vermindern kann. &lt;br /&gt;
Bereiche, die wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 durch eine breite Strichlinie Typ 02.2.1 außerhalb der Körperkontur zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die Angabe einer Toleranz ist für diese Bereiche im Allgemeinen nicht erforderlich, siehe Bilder 9, 11 und 31, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bereiche, die nicht wärmebehandelt sein dürfen =====&lt;br /&gt;
Bereiche, die bei Ganzhärtung oder innerhalb der breiten Strichpunktlinie oder breiten Strichlinie nicht wärmebehandelt sein dürfen, sind in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 mit einer schmalen Strich Zweipunktlinie Typ 05.1 zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungen, die spezifische Angaben zur Wärmebehandlung angeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben zur Wärmebehandlung dürfen an einer separaten Darstellung des Teils gemacht werden. Diese Darstellung darf unvollständig und an einer beliebigen freien Stelle der Zeichnung platziert sein. Sie muss den Titel „Wärmebehandlungsbild“ tragen (siehe Bild 17&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;). &lt;br /&gt;
Analoges gilt für ein Randschichtschmelzbehandlungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausführungsbeispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen nur Beispiele für eine Normgerechte Zeichnungsvorschrift angegeben werden.&lt;br /&gt;
====&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder und die zugehörigen Angaben sind Ausführungsbeispiele. Die Zweckmäßigkeit der Angaben ist anhand der verfahrenstechnischen Einzelheiten des Wärmebehandlungsverfahrens festzulegen. Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Maßangaben in Millimeter angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die detaillierte zeichnerische Darstellung ist im Kapitel 6. Ausführungsbeispiele der DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; wiedergegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, aus urheberrechtlichen Gründen können diese Bilder und Darstellungen hier nicht im Original wiedergegeben werden. Die Bilder und die zugehörigen Angaben, in der Norm, sind Ausführungsbeispiele, die von mir erstellten Bilder sind synonym zur Norm.&lt;br /&gt;
====Härten, Härten und Anlassen, Vergüten, Bainitisieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Allseitig gleiche Anforderungen=====&lt;br /&gt;
Detail siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kap. 6.2.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten (siehe nachfolgendes Beispiele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Bauteil gehärtet und angelassen auf eine Oberflächenhärte von 60-64 HRC, Messstelle 50mm von Links auf der Mittelachse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 4.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* vergütet auf eine Oberflächenhärte von 350-400 HBW 2,5/187,5, Messstelle kann vom Prüfer frei gewählt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und den vorgeschriebenen Werten&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 5.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Wird zur Prüfung des vergüteten Zustandes ein Abschnitt des wärmebehandelten Teils abgetrennt, so muss die Kennzeichnung wie dargestellt erfolgen. Es kann auch ein Probenstück vergleichbarer Abmessung und aus der gleichen Werkstoffcharge zusammen mit dem Bauteil wärmebehandelt werden und daran werden die Werkstoffkennwerte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vergütet&lt;br /&gt;
* Zugfestigkeit - Rm 1000 - 1100 MPa&lt;br /&gt;
* Dehngrenze - Rp 0,2 ≥ 800 MPa&lt;br /&gt;
* Dehnung A5 ≥ 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vergütet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle und Bezug auf die &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkstoffnorm, in der die zu prüfenden Werte stehen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 40.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Vergütet nach DIN EN 10083 T. 3, Festigkeiten abhängig vom Ø des Bauteiles.&lt;br /&gt;
Hier ist die Festigkeit des Bauteils, nach EN 10083 T.3, an der bezeichneten Stelle gemeint.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bainitisiert nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 6.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Hier gibt es neben der Prüfvorschrift noch eine HTO (Wärmebehandlungsanweisung), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bauteil bainitisiert auf eine Oberflächenhärte von 52-56 HRC&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wärmebehandlung des ganzen Teils — Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen siehe nachfolgende Beispiele.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der Angabe mehrerer Messstellen&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 3-2.jpg|300px|center]]&lt;br /&gt;
|Bauteil gehärtet und angelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Messstelle 1, Oberflächenhärte 58-62 HRC, Messstelle auf der Mitte des kleineren Ø an der Oberfläche &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Messstelle 2, Oberflächenhärte 50-54 HRC, Messstelle auf der Mitte des größeren Ø an der Oberfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Örtlich begrenzte Wärmebehandlung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Teil in einzelnen Bereichen unterschiedliche Härtewerte aufweisen und die Wärmebehandlung in Übereinstimmung mit einer Wärmebehandlungsanweisung (HTO) durchgeführt werden, sind die Bereiche unterschiedlicher Härte zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Außerdem ist auf die HTO hinzuweisen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gehärtet und angelassen nach HTO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
mit Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 7.jpg|400px|center]]&lt;br /&gt;
|Ganzes Bauteil gehärtet und angelassen &lt;br /&gt;
* auf 52-56 HRC&lt;br /&gt;
* im Bereich 1 Härte 44-48 HRC&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichthärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Allgemeines=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Randschichthärten ist im Regelfall örtlich begrenzt. Dementsprechend gelten hierfür besonders die in 5.3, DIN ISO 15787 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; dargestellten Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nach dem Härten angelassen werden, so genügt die Wortangabe „gehärtet“ nicht, um den gehärteten und angelassenen Zustand eindeutig zu kennzeichnen. In diesem Fall muss die vollständige Angabe „gehärtet und angelassen“ lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegung der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte randschichtgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist mit den Tabellen A.1 bis A.3 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einhärtungs-Härtetiefe (SHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kurzzeichen für die Einhärtungs-Härtetiefe (SHD) muss der Zahlenwert der Grenzhärte, die im Regelfall als Vickershärte HV1 gemessen wird, beigefügt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 80 % der vorgeschriebenen Oberflächen-Mindesthärte (Zeichnungstoleranz) gerechnet in HV und kann der Tabelle A.4 DIN ISO 15787 entnommen werden, welche auch die Grenzhärte für die Fälle, in denen die Oberflächenhärte in HRC, HRA oder HRN angegeben ist, enthält.&lt;br /&gt;
Die Einhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der SHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.5 DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrekte Schreibweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Tabelle A4 - Grenzhärte aus der Oberflächenmindesthärte&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:SHD.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TabelleA.4.jpg|700px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allgemeingültige Beispiele======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall genügt die breite Strichpunktlinie Typ 04.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 für die Kennzeichnung des randschichtgehärteten Bereichs (siehe Bild), wenn die breite Strichpunktlinie durch die Wortangabe „randschichtgehärtet“ erläutert wird. Die angegebenen Werte für die Oberflächenhärte und Einhärtungs-Härtetiefe charakterisieren den randschichtgehärteten Zustand.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen randschichtgehärtetem und nicht randschichtgehärtetem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des randschichtgehärteten Bereiches. Die Breite des Übergangs hängt von der Randschichthärtetiefe, dem Randschichthärtungsverfahren, dem Werkstoff und der Form des Werkstücks ab.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil randschichtgehärtet im markierten Bereich, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Randschichthärteverfahrens belassen. Soll das Randschichthärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SHD-1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;randschichtgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und mit Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 10-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil induktiv randschichtgehärtet im markierten Bereich und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 600-750 HV 30&lt;br /&gt;
* SHD 500 = 0,8 - 1,6 mm&lt;br /&gt;
Da das Randschichthärteverfahren ist als &amp;quot;induktiv&amp;quot; vorgegeben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Randschichthärten eines Teiles kann es verfahrenstechnisch günstiger sein, einen größeren Bereich zu härten als erforderlich. Sofern dies stattgefunden hat, muss der zusätzlich mitgehärtete Bereich mit einer breiten Strichlinie Typ 02.2.1 in Übereinstimmung mit ISO 128-24:1999 zusammen mit der Maßangabe die die Lage des randschichtgehärteten Bereiches zeigt, gekennzeichnet werden (siehe Bild 11, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wärmebehandlungsbilder für Zahnräder======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.2&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Unterschiedliche Randschichthärtetiefen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.3&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Randschichthärtung mit Schlupfstelle======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.4&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiel für mehrere Messstellen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.3.4.5&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Randschichtschmelzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787 Kapitel 6.4 &amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzhärten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte einsatzgehärteter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die CHD zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist nach den Tabellen A.1, A.2 und A.3 nach  DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Einsatzhärtungs-Härtetiefe (CHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen CHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall 550 HV1.&lt;br /&gt;
Die Einsatzhärtungs-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der CHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.6 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Aufkohlungstiefe (CD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festlegen einer Aufkohlungstiefe ist dann erforderlich, wenn das Härten nicht unmittelbar anschließend an das Aufkohlen vorgenommen wird, z. B. zum Zwecke eines Zwischenbearbeitens oder Richtens.&lt;br /&gt;
Für die Aufkohlungstiefe ist das Kurzzeichen CD zu verwenden, ergänzt durch einen Index, welcher das zur Ermittlung der Aufkohlungstiefe festgelegte Grenzmerkmal kennzeichnet3).&lt;br /&gt;
Die Aufkohlungstiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufungen der CD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.9 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allseitige Einsatzhärtung muss durch die Wortangabe „einsatzgehärtet“ gekennzeichnet sein (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall ist die Kennzeichnung wie im Beispiel im Bild vorzunehmen: Angabe des Wärmebehandlungszustands, der Oberflächenhärte und der Einsatzhärtungs-Härtetiefe im jeweiligen Fall, zusammen mit der zulässigen Abweichung (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und ohne Angabe des Härteverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 23.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet, nicht angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
Da das Einsatzhärteverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Einsatzhärteverfahren belassen. Soll das Einsatzhärteverfahren vorgegeben werden ist die Angabe weiter zu ergänzen, wie nachfolgend dargestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:CHD-4.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 24-1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet (im Salzbad) und angelassen&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 60-64 HRC&lt;br /&gt;
* CHD = 0,8 - 1,2 mm&lt;br /&gt;
* Aufkohlung und Härtung im Salzbad&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einsatzgehärtet und angelassen nach (HTO)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil einsatzgehärtet und angelassen nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO)&lt;br /&gt;
* gehärtet auf 700-800 HV 30&lt;br /&gt;
* CHD 600HV3 = 0,5 - 0,8 mm&lt;br /&gt;
* Wärmebehandlung nach Wärmebehandlungsanweisung (HTO), in der auch weitere wichtige Prüfangaben enthalten sein können.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Einsatzhärtung mit unterschiedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungs- Härtetiefe nach dem Aufkohlen======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Einsatzhärtung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Beispiele für aufgekohlte Teile======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details siehe DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; Kapitel 6.5.4.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitrieren und Nitrocarburieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Oberflächenhärte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festlegen der Oberflächenhärte nitrierter Teile ist auf eine sorgfältige Abstimmung der Prüflast auf die Nitrier-Härtetiefe (NHD) zu achten. Die Auswahl der Prüflast ist in Übereinstimmung mit Tabelle A.1 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt; vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Nitrier-Härtetiefe (NHD)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzzeichen NHD muss benutzt werden. Die Grenzhärte beträgt im Regelfall: Istkernhärte + 50 HV0,5.&lt;br /&gt;
Die Nitrier-Härtetiefe wird in Millimeter als Nennmaß angegeben. Zweckmäßige Stufung der NHD-Werte und Anhaltswerte für die zuzuordnenden oberen Grenzabweichungen siehe Tabelle A.7 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festlegen der Verbindungsschichtdicke (CLT)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dicke der Verbindungsschicht (CLT) und die Grenzabweichung werden in μm angegeben. Zweckmäßige Werte für den Nennwert und die Grenzabweichung siehe Tabelle A.10 nach DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2016 ist die [https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-30902/209763368 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN 30902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten nitrierter und nitrocarburierter Werkstücke, als neue Norm herausgegeben worden. In dieser Norm wird die korrekt Bestimmung der CLT festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausführungsbeispiele=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrierte Zustand durch die Wortangabe „nitriert“ und die Angabe der Nitrierhärte-Härtetiefe mit der zulässigen Abweichung gekennzeichnet sein (siehe Bild 34).&lt;br /&gt;
Wenn das Nitrieren im Gas oder im Plasma erfolgt ist, so ist die Wortangabe in Übereinstimmung mit ISO 4885 zu ergänzen (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei der Prüfung der Nitrier-Härtetiefe von dem festgelegten Regelfall abgewichen und z. B. eine andere Prüflast als HV0,5 benutzt, so ist dies bei der NHD-Angabe, wie im Bild, anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plasmanitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 34.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil plasmanitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 950 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,3 - 0,4 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle und des Nitrierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥ 800 HV3&lt;br /&gt;
* NHD HV0,3 = 0,1 - 0,15 mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Allseitige Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall muss der nitrocarburierte Zustand durch die Wortangabe „nitrocarburiert“ und die Angabe der Verbindungsschichtdicke (CLT) mit der Grenzabweichung in μm gekennzeichnet sein (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 36.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 12 - 18µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbadnitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Angabe des Nitrocarburierverfahrens&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 37.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
|Bauteil Salzbadnitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 10 - 16µm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrierten und der nicht nitrierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitriertem und nicht nitriertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Nitriertiefe, dem Nitrierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitriert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 38.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitriert&lt;br /&gt;
* Härte ≥900 HV10&lt;br /&gt;
* NHD = 0,4 - 0,6mm&lt;br /&gt;
Da das Nitrierverfahren nicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Örtlich begrenzte Nitrocarburierung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung der nitrocarburierten und der nicht nitrocarburierten Bereiche muss nach 5.3 erfolgen.&lt;br /&gt;
Der Übergang zwischen nitrocarburiertem und nicht nitrocarburiertem Bereich liegt grundsätzlich außerhalb des Nennmaßes für die Länge des nitrocarburierten Bereichs. Die Breite des Übergangs hängt von der Dicke der Verbindungsschicht, dem Nitrocarburierverfahren, dem Werkstoff, der Form des Werkstücks und der Art und Weise, wie das örtlich begrenzte Nitrocarburieren durchgeführt wird, ab (siehe Bild)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angabe der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichnungseitrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nitrocarburiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
ohne Angabe der Messstelle&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 39.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bauteil im gekennzeichneten Bereich nitrocarburiert&lt;br /&gt;
* CLT = 15 - 23µm&lt;br /&gt;
Da das Nitrocarburierverfahrennicht vorgegeben wurde bleibt dem Wärmebehandler die Wahl des Nitrocarburierverfahren belassen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Glühen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung eines geglühten Zustands muss durch die Wortangabe „geglüht“ mit einer Zusatzbezeichnung, die das Glühverfahren näher kennzeichnet (siehe ISO 4885) erfolgen, wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „auf Ferrit-Perlit Gefüge behandelt“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+FP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher BG)&lt;br /&gt;
* „geglüht auf globularen Zementit&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+AC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher GKZ)&lt;br /&gt;
* „weichgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* „rekristallisationsgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+RA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* „normalgeglüht“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist gegebenenfalls eine Härteangabe bzw. eine weitere Angabe zum Gefügezustand anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toleranzangaben in Zeichnungen und Prüfvorschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Zur Zeit existiert keine Norm in der Prüfbare und Zeichnungstoleranzen vorgeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit ist eine DIN Norm in Erarbeitung die diesem Umstand Rechnung trägt und in der Vorschläge zu Wärmebehandlungstoleranzen erfolgen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Typische Härtetoleranzangaben=====&lt;br /&gt;
Die vorgegebenen Härtetoleranzen sollten vom Wärmebehandler auch sicher erreicht werden können. Oftmals sind die vorgegebenen Toleranzwerte nicht zu erzielen, da der Härtewert mit zulässiger Abweichung nach Norm und der vorhandenen Messunsicherheit nicht erreichbar ist. Es gibt keine Norm in der anzuwendende Härtetoleranzen, allgemein gültig, vorgeschrieben oder vorgeschlagen werden, die nachfolgenden Angaben sind Vorschläge aus der Erfahrung des Verfasser und stellen Mindestwerte dar, die nicht unterschritten werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische mindest Toleranzwerte sind z.B-&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8% |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prüfverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:11% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mind. Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:12% | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispieltoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! style=&amp;quot;width:69%| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erklärung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HV 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 HV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|700 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; HV 10&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 HV ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HBW 2,5/187,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 70 HB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|350 &amp;lt;sup&amp;gt;+70&amp;lt;/sup&amp;gt; HBW 2,5/187,5&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 70 HB ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens +6 HRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
plus Wert X&lt;br /&gt;
|57 &amp;lt;sup&amp;gt;+6&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
|Toleranzen kleiner 6 Rockwelleinheiten sind nicht sicher Prüfbar, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
Die Toleranz sollte mind. 4 Rockwelleinheiten plus einem Wert X für MU (bei HRC 1), also 2 HRC mehr als 4 HRC sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Toleranz 58&amp;lt;sup&amp;gt;+4&amp;lt;/sup&amp;gt; HRC&lt;br /&gt;
** Messunsicherheit der Prüfmaschine 0,6 HRC&lt;br /&gt;
** erweiterte Messunsicherheit der Probe 1,2 HRC&lt;br /&gt;
* dies bedeutet das von der ursprünglichen Toleranz von 4 HRC für das Bauteil oben und unten jeweils 0,6 HRC für die Messunsicherheit der Prüfmaschine abgezogen werden müssen, so dass nur noch 2,8 HRC für die Fertigung zur Verfügung stehen, wird die erweiterte Messunsicherheit der Probe mit 1,2 HRC oben und unten abgezogen bleiben noch 1,6 HRC für die Fertigung. Ich denke hier ist jedem Messtechniker klar das dies nicht sicher Herstell- und Prüfbar ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mindestens + 150 MPa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|800 &amp;lt;sup&amp;gt;+150&amp;lt;/sup&amp;gt; MPa&lt;br /&gt;
|Eine Toleranzangabe kleiner 150 MPa ist nur schwer zu Prüfen, wenn auch noch die Messunsicherheit in die Betrachtung einbezogen wird.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[https://www.dinmedia.de/de/erweiterte-suche/1052992!search?alx.searchType=complex&amp;amp;alx.search.autoSuggest=true&amp;amp;searchAreaId=1&amp;amp;query=DIN+ISO+15787+&amp;amp;facets%5B1053000%5D=&amp;amp;hitsPerPage=10] Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin &amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alle Bezüge in diesem WIKI auf die DIN ISO 15787 beziehen sich auf die Ausgabe 2010-01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt; Mit der Ausgabe 2018-08 sind viele Tabellen entfallen und auch die Schreibweisen der Härtetoleranzen ist geändert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiefer &amp;quot;&amp;gt;Peter Schiefer, STA GTS Heat Treat Specialist Europe, Ford-Werke GmbH, Köln &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt; [http://www.beuth.de/de/norm/iso-4885/2053899 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN ISO 4885&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 687-2&amp;quot;&amp;gt; [https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-683-2/291176306 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN ISO 683-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Für eine Wärmebehandlung bestimmte Stähle, legierte Stähle und Automatenstähle – Teil2: Legierte Vergütungsstähle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Thermochemische_W%C3%A4rmebehandlungsverfahren&amp;diff=7957</id>
		<title>Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Thermochemische_W%C3%A4rmebehandlungsverfahren&amp;diff=7957"/>
		<updated>2025-05-02T07:28:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Diffusion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
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  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Grundlagen der Wärmebehandlung|Zu den Grundlagen der Wärmebehandlung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diffusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Natur sind Stoffe bestrebt Konzentrationsunterschiede auszugleichen&lt;br /&gt;
* der Ausgleich erfolgt im Festkörper temperaturabhängig durch einen Teilchenstrom über die Zeit&lt;br /&gt;
* die treibende Kraft für die Diffusion von C + N in das Material ist der Potentialunterschied zwischen dem Randbereich und dem inneren des Werkstoffes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition des Einsatzhärtens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition des Nitrierens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Thermochemische_W%C3%A4rmebehandlungsverfahren&amp;diff=7956</id>
		<title>Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Thermochemische_W%C3%A4rmebehandlungsverfahren&amp;diff=7956"/>
		<updated>2025-05-02T07:27:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Diffusion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diffusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Natur sind Stoffe bestrebt Konzentrationsunterschiede auszugleichen&lt;br /&gt;
* Der Ausgleich erfolgt im Festkörper temperaturabhängig durch einen Teilchenstrom über die Zeit&lt;br /&gt;
* Die treibende Kraft für die Diffusion von C + N in das Material ist der Potentialunterschied zwischen dem Randbereich und dem inneren des Werkstoffes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition des Einsatzhärtens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition des Nitrierens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Grundlagen_der_W%C3%A4rmebehandlung&amp;diff=7955</id>
		<title>Grundlagen der Wärmebehandlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Grundlagen_der_W%C3%A4rmebehandlung&amp;diff=7955"/>
		<updated>2025-05-02T07:27:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Ablauf einer Wärmebehandlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Grundlagen der Metallkunde|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Metallkunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diese Seiten befinden sich im Aufbau, sind noch nicht vollständig und teilweise mit Fehlern behaftet, da Sie noch nicht Korrektur bearbeitet wurden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufgezählter Listeneintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Wärmebehandlung von Metallen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel wird die Wärmebehandlung von Stahl - Eisenwerkstoffen und Aluminium behandelt, es werden nicht die Grundlagen der Metallkunde erläutert sondern nur die Wärmebehandlungsverfahren beschrieben. Die nachfolgende Zusammenfassung stellt nur eine Kurzbeschreibung der gängigen Wärmebehandlungsverfahren bei Eisen - und Stahlwerkstoffen dar, wenn Sie mehr über Wärmebehandlung Wissen möchten, besuchen Sie doch eines meiner [http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seminare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] zu diesem Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmebehandlung von Metallen stellt einen der wichtigsten Produktionsschritte in der Veredelung von Bauteilen aus Metallen dar. Alle aus Metallen hergestellten Erzeugnisse werden im Laufe der Produktion mehrfach Temperaturänderungen (Wärmebehandlungen) ausgesetzt. Schon frühzeitig wurde erkannt, dass damit Eigenschaftsveränderungen verbunden sind, die ausgenutzt werden können, um einen beanspruchungsgerechten Werkstoffzustand herzustellen. Das Ergebnis war die Herausbildung von Wärmebehandlungstechnologien als eigenständige Prozessstufe. Darüber hinaus kann man heute feststellen, dass die gesammelten Erfahrungen in Verbindung mit der wissenschaftlichen Durchdringung der Verfahren es gestatten, in vollem Umfang alle ablaufenden Temperaturänderungen zu einer gezielten Beeinflussung der Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften zu nutzen. Das bedeutet, dass sich das Gebiet der Wärmebehandlung erweitert und der Begriff folgerichtig alle vorgesehenen thermischen Operationen umfassen sollte, die Eigenschaftsänderungen des Werkstoffs zum Ziel haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir über Wärmebehandlung sprechen benötigen wir erst ein mal eine Definition was Wärmebehandlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung ist eine folge von Wärmebehandlungsschritten, in deren Verlauf ein Werkstück ganz oder teilweise &amp;lt;br&amp;gt;Zeit-Temperatur-Folgen unterworfen wird, um eine Änderung seiner Eigenschaften und/oder seines Gefüges herbeizuführen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung kann mit einer Änderung der chemischen Zusammensetzung (thermochemische Behandlung) &amp;lt;br&amp;gt;oder auch einem Umformen (thermomechanische Behandlung) verbunden sein.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Ziel des Verfahrens wird die Wärmebehandlung durch folgende Angaben charakterisiert:&lt;br /&gt;
* Art des Erwärmens&lt;br /&gt;
* Haltetemperatur&lt;br /&gt;
* Haltedauer&lt;br /&gt;
* Art des Abkühlens (Ofen-, Luft-, Öl-, Wasserabkühlung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum wird Stahl wärmebehandelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Werkzeuge und Maschinenteile aus Stahl, meistens gefertigt auf Dreh-, Fräs-, Bohr- oder Hobelmaschinen, sind für viele Zwecke ohne spezielle, weitere Behandlung zum größten Teil zu weich; sie müssen also härter gemacht, d. h. gehärtet werden. Dies gilt einerseits für Werkzeuge wie Drehmeißel, Bohrer, Fräser usw., die zur Bearbeitung von Maschinenteilen eine entsprechende Härte und Festigkeit haben müssen, und andererseits für Bauteile (Zahnräder, Wellen, Federn), die in Maschinen oder Fahrzeugen eingebaut sind und ebenfalls so großen Belastungen unterliegen, dass sie im nicht wärmebehandelten Zustand diesen Anforderungen nicht genügen würden. Aus diesen Gründen ist die genaue Kenntnis der Eigenschaften des Stahls und von dessen Wärmebehandlung für jeden Metallverarbeiter von größter Wichtigkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Historie der Wärmebehandlung von Eisen und Stahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Wärmebehandlung ist sehr alt. Blicken wir zurück in die Geschichte des Härtens, so beginnt dies bei der Entdeckung des Eisenerzes. Das allgemeine Wissen um die Eisenverarbeitung wird meist aus europäischem Blickwinkel betrachtet wird. Aber bereits 5.000 vor Christus beginnt die Stahlverarbeitung in Ägypten, wo die erste Stahlart verarbeitet wurde, die aus Meteroitengestein extrahiert wurde.&amp;gt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gilt als gesichert, dass das Härten von Stahl vor ca. 3500 Jahren im mittleren Osten und Indien bereits praktiziert wurde. Es wurde sehr schnell erkannt, dass nur Eisen und kein anderer Werkstoff gehärtet werden kann. Im Jahr 1.400 vor Christus begann die Eisen- und Stahlproduktion im Nahen Osten und erst rund 600 Jahre später in Europa.&lt;br /&gt;
In Oberösterreich stießen die Kelten auf große Eisenerzvorkommen und erkannten schnell, dass sich das Metall mittels Hitze aus dem Erz herauslösen und härten ließ. Neben Krügen und anderen Gefäßen setzten die Kelten den gewonnenen Stahl für ihre Waffenproduktion ein.&amp;gt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten Öfen, in denen die Kelten das Eisen schmolzen, waren sogenannte Rennöfen. Der Rennofen war ein Schachtofen mit einer Höhe von etwa 100 bis 220 cm. Er wurde aus Lehm oder Stein gefertigt und mit Holzkohle, Holz oder Torf befeuert. Die Rennöfen wurden bei einer Temperatur von 1100 bis 1350 °C betrieben. Um kein sprödes und unschmiedbares Gusseisen zu erzeugen, war es wichtig, sich unterhalb der Schmelztemperatur von Eisen aufzuhalten. Rennöfen wurden mittels Blasebalgs belüftet. Dies war nötig, um die notwendige Sauerstoffversorgung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
Mit der Erfahrung vieler Generationen von Härtern wurden die verschiedenen Wärmebehandlungsverfahren bis zu ihrer heutigen Vielfalt entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Die Durchführung einer Wärmebehandlung wird immer mit einem Ziel erfolgen. Diese Ziele können beispielsweise sein-&lt;br /&gt;
* Verbesserung der mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit oder Zähigkeit und damit auch der Gebrauchseigenschaften (z. B. Normalglühen, durchgreifendes Härten, Vergüten von Stahl, Aushärten von Al-Legierungen)&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Eigenschaften der Werkstückoberfläche im Hinblick auf Verschleiß-, Gleit- und Reibwiderstand (z. B. Einsatzhärten, Nitrieren, Flamm- oder Induktionshärten)&lt;br /&gt;
* Schaffung optimaler Bearbeitungsmöglichkeiten zur Zerspanung oder Kaltumformung (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen)&lt;br /&gt;
* Abbau innerer Spannungen, Bearbeitungs- Guss- oder Schweißspannungen (Spannungsarmglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung einer Kaltverfestigung (z. B. Rekristallisationsglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen)&lt;br /&gt;
* Legierungselemente zur Wirkung bringen&lt;br /&gt;
Durch eine Wärmebehandlung können die Eigenschaften metallischer Werkstoffe in weiten Grenzen so verändert werden, dass das wärmebehandelte Bauteil seine spätere Funktion optimal erfüllen kann. Durch eine Wärmebehandlung können die an ein Bauteil gestellten Aufgaben länger und besser erfüllt werden. Schließlich sind manche Werkstücke, wie z.B. Werkzeuge, überhaupt erst nach einer Wärmebehandlung (Härten) einsatzfähig. Bei einer Wärmebehandlung wollen wir ein definiertes Gefüge einstellen, um gezielt die Eigenschaften zu verändern. Das Ziel einer Wärmebehandlung ist eine definierte Gefügezusammensetzung, die uns die entsprechenden Gebrauchseigenschaften sichert. Die Wärmebehandlung ist ein wichtiger Schritt der Bauteilherstellung, ohne eine Wärmebehandlung keine sicheren Gebrauchseigenschaften der Bauteile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittels einer Wärmebehandlung können gezielt Eigenschaften eines Stahles verbessert (z.B. Glühen) oder eingestellt (z.B. Vergüten) werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzipiell soll mit einer Wärmebehandlung ein bestimmtes Gefüge eingestellt werden, welches dann die optimalen Gebrauchs- und Verarbeitungseigenschaften aufweist. Diese Gefügeeinstellung findet über den Herstellungs- und Wärmebehandlungsprozess statt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Gefüge-1.png|800px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Bild sind noch einmal die durch Wärmebehandlung erwünschten Eigenschaften zusammengefasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Eigenschaften-1.png|1000px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der Wärmebehandler ein Bauteil / Werkstoff zum Wärmebehandeln erhält, hat es/er bereits eine Vielzahl von Wärmebehandlungen erfahren, die alle seine Eigenschaften beeinflussen können, siehe nachfolgende Graphik. Dies bedeutet also die Wärmebehandlung in den Härtereien ist das Ende einer langen Reihe einzelner Wärmebehandlungsschritte zur Erzeugung optimaler Gebrauchseigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Stahl- und Eisenwerkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefüge eines Stahls beeinflusst im besonderen Maße dessen Eigenschaften,das Stahlgefüge wird allerdings nicht nur durch die Erstarrungsbedingungen beeinflusst. Das sich bildende Gefüge kann auch durch nachträgliche Fertigungsverfahren wie Walzen, Tiefziehen, Schweißen, etc. beeinflusst werden. So werden bspw. beim Walzen eines Stahlbleches die rundlichen Körner in Walzrichtung gestreckt. Eine solche gestreckte Gefügestruktur bezeichnet man dann auch als Walztextur. Das gewalztes Stahlblech verhält sich bei einem anschließenden Biegeprozess in Walzrichtung schließlich anders als quer dazu. Während der Stahl beim Biegen parallel zur Walzrichtung eher zur Rissbildung neigt, ist die Rissgefahr beim Biegen quer zur Walzrichtung wesentlich geringer. Die Umformbarkeit ist also durch das Walzen richtungsabhängig geworden, was sich fertigungstechnisch in der Regel nachteilig auswirkt. Die Richtungsabhängigkeit einer Eigenschaft (z.B. Umformbarkeit, Zerspanbarkeit, Stromleitfähigkeit, Reflexionsvermögen, etc.) wird im Allgemeinen als Anisotropie bezeichnet. Verhält sich ein Werkstoff bezüglich einer bestimmten Eigenschaft hingegen in alle Richtungen gleich, so spricht man von Isotropie (&amp;quot;iso&amp;quot; = gleich) bzw. von einem isotropen Werkstoff. Eine Anisotropie in den Eigenschaften eines Werkstoffes ist in der Regel nicht erwünscht, da dies unvorhersehbare Effekte nach sich ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur beim Walzen kann das Gefüge eines Stahls negativ beeinflusst werden. Im Bereich der Fügestelle zweier geschweißter Bleche kann es ebenfalls zu unerwünschten Gefügeänderungen kommen. Diese sind den hohen Temperaturen und einer unkontrollierten Abkühlung nach dem Schweißen geschuldet. Die Schweißnaht kann hierdurch spröde werden, sodass die Fügestelle unter hohen Belastungen auseinander zu reißen droht. Aus diesen Gründen wurden bestimmte Wärmebehandlungsverfahren entwickelt, bei denen das Stahlgefüge durch Aussetzen hoher Temperaturen und gezielter Steuerung der Abkühlung nachträglich in gewünschter Weise geändert werden kann. Auf diese Weise können unerwünschte Gefügeänderungen nicht nur rückgängig gemacht werden (z.B. Rekristallisationsglühen beim Walzen oder Spannungsarmglühen nach dem Schweißen), sondern teilweise völlig neue Eigenschaften erzielt werden (z.B. durch Härten oder Vergüten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Wärmebehandlung von Werkstoffen können also wesentliche Eigenschaften geändert und festgelegt werden. Die Kenntnisse über die Vorgänge in metallischen Werkstoffen bei der Wärmebehandlung erlauben dem Anwender daher die gezielte Optimierung von Bauteilen – passend zur Verwendung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben der Wärmebehandlungsverfahren und der zugehörigen Prüfverfahren sollte immer normgerecht erfolgen, siehe hierzu Kapitel [[Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normgerechte Prüfvorschriften erstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]] und die entsprechenden Regelwerke wie, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, DIN EN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; und weitere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenwerkstoffe nehmen in Abhängigkeit von der Temperatur unterschiedliche kristalline Zustände ein, deren Eigenschaften zum Teil erheblich voneinander abweichen. Beschleunigtes Abkühlen von der Austenitisierungstemperatur führt zu Unterkühlungserscheinungen, d. h., die Umwandlung des Austenits erfolgt bei tieferen Temperaturen unter veränderten Diffusionsbedingungen für den Kohlenstoff und die Legierungselemente. Die Eigenschaften der Umwandlungsprodukte hängen daher stark von der Umwandlungstemperatur und den dann herrschenden Diffusionsmöglichkeiten ab. Die Erscheinung der allotropen Modifikation und die leichte Unterkühlbarkeit sind die Gründe dafür, dass bei keinem anderen metallischen Werkstoff durch Wärmebehandlungen tiefgreifendere und vielfältigere Eigenschaftsänderungen vorgenommen werden können als bei Eisen-Kohlenstofflegierungen (Stahl). Die Wärmebehandlung ist damit ein Verfahren oder die Kombination mehrerer Verfahren, bei denen ein Werkstück im festen Zustand Temperaturänderungen unterworfen wird, um bestimmte Werkstoffeigenschaften zu erzielen. Dabei kann durch die Umgebung eine Änderung der chemischen Zusammensetzung erfolgen (z. B. Aufkohlen, Aufsticken). Folgende Eigenschaften können geändert werden: &lt;br /&gt;
* die spangebende Bearbeitbarkeit verbessern (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* die Festigkeit erhöhen oder verringern (z. B. Härten, Normalglühen, Weichglühen), &lt;br /&gt;
* die Auswirkung der Kaltverformung beseitigen (z. B. Rekristallisationsglühen, Normalglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen oder Verringern von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen), &lt;br /&gt;
* ändern der Korngröße (z. B. Normalglühen, Rekristallisationsglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen von Eigenspannungen (z. B. Spannungsarmglühen), &lt;br /&gt;
* erzeugen bestimmter Gefügezustände (z. B. Normalglühen, Weichglühen, Härten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren der Wärmebehandlung können in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden: &lt;br /&gt;
* Glühen &lt;br /&gt;
* Härten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glühverfahren|Glühbehandlungen]] verändern das Gefüge in Richtung eines dem Gleichgewicht näheren Zustandes: die Abkühlung erfolgt langsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Härten - Vergüten - Anlassen|Härten]] wird der Austenit mit einer von der Stahlzusammensetzung abhängigen Mindestabkühlgeschwindigkeit (= kritische Abkühlgeschwindigkeit) so schnell abgekühlt, dass das Ungleichgewichtsgefüge Martensit entsteht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eine Wärmebehandlung besteht immer aus 3 Schritten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Graphik gibt diesen Ablauf einer Wärmebehandlung einmal schematisch wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ablauf-Wbh-1.png|1000px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abkühlungsprozess kann kontinuierlich (z.B. Härten) oder diskontinuierlich (Glühen, Bainitisieren usw.) erfolgen, siehe nachfolgende Graphik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ablauf Wärmebehandlung-1.png|500px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die verschiedenen Wärmbehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Unterschieden werden die Wärmebehandlungsverfahren in 4 Hauptgruppen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermisch chemische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Grundverfahren der Wärmebehandlung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;TGL 21862/01, &amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Klassifizierung und Terminologie der Grundverfahren&amp;#039;&amp;#039;, 1982, Norm der DDR&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:WBH-Basis1.jpg|1200px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glühverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Glühen versteht man in der Werkstoffkunde das Anwärmen, Durchwärmen und Abkühlen von Halbzeugen und Werkstücken zur Erzielung definierter Werkstoffeigenschaften. Glühen ist ein Teilgebiet der Wärmebehandlung und zählt nach DIN 8580 zu den Fertigungsverfahren durch Änderung der Stoffeigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterteilt den Glühvorgang in mindestens drei Phasen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Aufwärmen oder Hochwärmen)&lt;br /&gt;
** In der Anwärmphase wird das Werkstück auf die Haltetemperatur gebracht. Es wird durchgewärmt und dient dem Temperaturausgleich im Werkstück bis es auch der Kern die gewünschte Haltetemperatur erreicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Haltephase wird das Werkstück bei einer konstanten Haltetemperatur gehalten. Sie dient der Gleichgewichtseinstellung chemischer und physikalischer Vorgänge im Werkstoff. Die dazu notwendige Dauer wird Haltezeit genannt und ist außer von dem zu erzielenden Ergebnis auch von der Werkstückgeometrie und der Anordnung der Werkstücke im Glühofen bzw. der Wärmebehandlungsanlage abhängig. Die Haltezeit wird erst ab den Zeitpunkt gerechnet ab den der Bauteilkern die Temperatur erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Abkühlphase wird das Werkstück wieder auf Umgebungstemperatur gebracht.&lt;br /&gt;
Sowohl in der Anwärm- als auch in der Abkühlphase kann die Einhaltung spezifischer Anwärm- und Abkühlgeschwindigkeiten erforderlich sein. Werkstoffe für hohe Anforderungen erfordern teilweise eine Auflösung der drei genannten Phasen in weitere Teilphasen. Zur sprachlichen Unterscheidung werden solche komplexen Wärmebehandlungen auch Glühvorschrift oder Glühprogramm genannt. Wobei Glühvorschrift unabhängig von der Art der Glühung gebraucht wird und auch die zeitliche Abfolge von Glühungen verschiedener Werkstücke oder die Zusammenstellung der möglichen Glühungen für ein Produkt(-sortiment) bedeuten kann. &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Glühverfahren sind ein eigenes umfangreiches Kapitel für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Glühverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Glühverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten - Anlassen - Vergüten nach Volumenerwärmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stahl oder Eisenlegierungen sind der einzigen Werkstoffe der gehärtet werden können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wird dieser Begriff bei anderen Werkstoffen wie z.B. Aluminium verwendet meint er nicht das klassische Härten (Erwärmen und schnelles abkühlen) sondern andere Prozesse wie aushärten/auslagern, die auch mit einer Steigerung der Festigkeit/Härte verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Härteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Härten - Vergüten - Anlassen|Detaillierte Erklärungen zu den Härteverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Einsatzhärten und Nitrieren gehören zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren.  &lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden nur die beiden Verfahren Aufkohlen, Carbonitrieren, Nitrieren und Nitrocarburieren behandelt. Bei allen Verfahren wird in die Oberfläche ein anderes Element eingebracht und die chemische Zusammensetzung geändert. Folgende Element werden eingebracht:&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten	= C, Kohlenstoff&lt;br /&gt;
* Carbonitrieren	= C + N, Kohlenstoff + Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrieren	= N, Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrocarburieren	= N + C, Stickstoff + Kohlenstoff* &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärteverfahren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Das Oberflächenhärten ist eine besondere Verfahrenstechnik, hierbei wird gezielt eine gewisse Tiefe der Werkstoff härtetechnisch beeinflusst. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Randschichthärten nur thermische Veränderung der Randzone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärten Erzeugung einer harten Randschicht bei zähem Kern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Zahnrad-1.png|300px|center]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Oberflächenhärteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Oberflächenhärteverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Oberflächenhärteverfahren ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Härteprozess kann grundsätzlich immer auch als Kombinationsverfahren durchgeführt werden. Hierbei werden verschiedene Wärmebehandlungsschritte durchgeführt die jeder für sich alleine oder eben in Kombination mit anderen Wärmebehandlungsschritten durchgeführt werden. Dies sind z.B.-&lt;br /&gt;
* Härten + Anlassen&lt;br /&gt;
* Vergüten&lt;br /&gt;
* Randschichthärten und Anlassen&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten und Anlassen&lt;br /&gt;
wobei in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung die einzelnen Wärmbehandlungsschritte aufzuzählen sind, z. B. „gehärtet und angelassen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, auch ist auf die richtige Bezeichnung nach DIN EN ISO 4885 zu achten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlagentechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Kapitel ist in Erstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Aluminium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wärmebehandeln von Aluminium ist nicht mit dem der Stahlwerkstoffe zu vergleichen. Die Aluminium Zentrale hat hierzu das hervorragendes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merkblatt W7 - Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; heraus gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aluminiumdeutschland.de/wp-content/uploads/2022/11/W7_Waermebehandlung_von_Aluminiumlegierungen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird detailliert die Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;&amp;gt; H.J. Eckstein Herausgeber, Technologie der Wärmebehandlung von Stahl, VEB Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;&amp;gt;Arnold Horsch, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Härteprüfung&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag, 63. Härtereikolloquium, Wiesbaden, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;&amp;gt;Werkstoffkunde 10. Auﬂage, Hans-Jürgen Bargel · Günter Schulze (Hrsg.),Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;&amp;gt;Dipl.-Ing.-Päd. Andreas Höfler, Rosenstr. 94, 76287 Rheinstetten, Maschinenbau &amp;amp; Physik, https://www.tec-science.com/de/werkstofftechnik/waermebehandlung-stahl/oberflaechenhaerten-randschichthaerten/#more-3068&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-iso-15787/122364177 DIN ISO 15787], Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-4885/289121134 DIN EN ISO 4885], Eisenwerkstoffe - Wärmebehandlung - Begriffe / Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare Arnold Horsch], Seminar Metallographie in der Praxis, Teil 1, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Horsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Seminar Werkstoffprüfung + Metallographie für Auszubildende und Labormitarbeiter, Kapitel Grundlagen der Wärmebehandlung, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Datei:Ablauf_W%C3%A4rmebehandlung-1.png&amp;diff=7954</id>
		<title>Datei:Ablauf Wärmebehandlung-1.png</title>
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		<updated>2025-05-02T07:19:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Grundlagen_der_W%C3%A4rmebehandlung&amp;diff=7953</id>
		<title>Grundlagen der Wärmebehandlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Grundlagen_der_W%C3%A4rmebehandlung&amp;diff=7953"/>
		<updated>2025-05-02T07:12:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Ablauf einer Wärmebehandlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Grundlagen der Metallkunde|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Metallkunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diese Seiten befinden sich im Aufbau, sind noch nicht vollständig und teilweise mit Fehlern behaftet, da Sie noch nicht Korrektur bearbeitet wurden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufgezählter Listeneintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Wärmebehandlung von Metallen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel wird die Wärmebehandlung von Stahl - Eisenwerkstoffen und Aluminium behandelt, es werden nicht die Grundlagen der Metallkunde erläutert sondern nur die Wärmebehandlungsverfahren beschrieben. Die nachfolgende Zusammenfassung stellt nur eine Kurzbeschreibung der gängigen Wärmebehandlungsverfahren bei Eisen - und Stahlwerkstoffen dar, wenn Sie mehr über Wärmebehandlung Wissen möchten, besuchen Sie doch eines meiner [http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seminare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] zu diesem Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmebehandlung von Metallen stellt einen der wichtigsten Produktionsschritte in der Veredelung von Bauteilen aus Metallen dar. Alle aus Metallen hergestellten Erzeugnisse werden im Laufe der Produktion mehrfach Temperaturänderungen (Wärmebehandlungen) ausgesetzt. Schon frühzeitig wurde erkannt, dass damit Eigenschaftsveränderungen verbunden sind, die ausgenutzt werden können, um einen beanspruchungsgerechten Werkstoffzustand herzustellen. Das Ergebnis war die Herausbildung von Wärmebehandlungstechnologien als eigenständige Prozessstufe. Darüber hinaus kann man heute feststellen, dass die gesammelten Erfahrungen in Verbindung mit der wissenschaftlichen Durchdringung der Verfahren es gestatten, in vollem Umfang alle ablaufenden Temperaturänderungen zu einer gezielten Beeinflussung der Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften zu nutzen. Das bedeutet, dass sich das Gebiet der Wärmebehandlung erweitert und der Begriff folgerichtig alle vorgesehenen thermischen Operationen umfassen sollte, die Eigenschaftsänderungen des Werkstoffs zum Ziel haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir über Wärmebehandlung sprechen benötigen wir erst ein mal eine Definition was Wärmebehandlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung ist eine folge von Wärmebehandlungsschritten, in deren Verlauf ein Werkstück ganz oder teilweise &amp;lt;br&amp;gt;Zeit-Temperatur-Folgen unterworfen wird, um eine Änderung seiner Eigenschaften und/oder seines Gefüges herbeizuführen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung kann mit einer Änderung der chemischen Zusammensetzung (thermochemische Behandlung) &amp;lt;br&amp;gt;oder auch einem Umformen (thermomechanische Behandlung) verbunden sein.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Ziel des Verfahrens wird die Wärmebehandlung durch folgende Angaben charakterisiert:&lt;br /&gt;
* Art des Erwärmens&lt;br /&gt;
* Haltetemperatur&lt;br /&gt;
* Haltedauer&lt;br /&gt;
* Art des Abkühlens (Ofen-, Luft-, Öl-, Wasserabkühlung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum wird Stahl wärmebehandelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Werkzeuge und Maschinenteile aus Stahl, meistens gefertigt auf Dreh-, Fräs-, Bohr- oder Hobelmaschinen, sind für viele Zwecke ohne spezielle, weitere Behandlung zum größten Teil zu weich; sie müssen also härter gemacht, d. h. gehärtet werden. Dies gilt einerseits für Werkzeuge wie Drehmeißel, Bohrer, Fräser usw., die zur Bearbeitung von Maschinenteilen eine entsprechende Härte und Festigkeit haben müssen, und andererseits für Bauteile (Zahnräder, Wellen, Federn), die in Maschinen oder Fahrzeugen eingebaut sind und ebenfalls so großen Belastungen unterliegen, dass sie im nicht wärmebehandelten Zustand diesen Anforderungen nicht genügen würden. Aus diesen Gründen ist die genaue Kenntnis der Eigenschaften des Stahls und von dessen Wärmebehandlung für jeden Metallverarbeiter von größter Wichtigkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Historie der Wärmebehandlung von Eisen und Stahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Wärmebehandlung ist sehr alt. Blicken wir zurück in die Geschichte des Härtens, so beginnt dies bei der Entdeckung des Eisenerzes. Das allgemeine Wissen um die Eisenverarbeitung wird meist aus europäischem Blickwinkel betrachtet wird. Aber bereits 5.000 vor Christus beginnt die Stahlverarbeitung in Ägypten, wo die erste Stahlart verarbeitet wurde, die aus Meteroitengestein extrahiert wurde.&amp;gt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gilt als gesichert, dass das Härten von Stahl vor ca. 3500 Jahren im mittleren Osten und Indien bereits praktiziert wurde. Es wurde sehr schnell erkannt, dass nur Eisen und kein anderer Werkstoff gehärtet werden kann. Im Jahr 1.400 vor Christus begann die Eisen- und Stahlproduktion im Nahen Osten und erst rund 600 Jahre später in Europa.&lt;br /&gt;
In Oberösterreich stießen die Kelten auf große Eisenerzvorkommen und erkannten schnell, dass sich das Metall mittels Hitze aus dem Erz herauslösen und härten ließ. Neben Krügen und anderen Gefäßen setzten die Kelten den gewonnenen Stahl für ihre Waffenproduktion ein.&amp;gt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten Öfen, in denen die Kelten das Eisen schmolzen, waren sogenannte Rennöfen. Der Rennofen war ein Schachtofen mit einer Höhe von etwa 100 bis 220 cm. Er wurde aus Lehm oder Stein gefertigt und mit Holzkohle, Holz oder Torf befeuert. Die Rennöfen wurden bei einer Temperatur von 1100 bis 1350 °C betrieben. Um kein sprödes und unschmiedbares Gusseisen zu erzeugen, war es wichtig, sich unterhalb der Schmelztemperatur von Eisen aufzuhalten. Rennöfen wurden mittels Blasebalgs belüftet. Dies war nötig, um die notwendige Sauerstoffversorgung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
Mit der Erfahrung vieler Generationen von Härtern wurden die verschiedenen Wärmebehandlungsverfahren bis zu ihrer heutigen Vielfalt entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Die Durchführung einer Wärmebehandlung wird immer mit einem Ziel erfolgen. Diese Ziele können beispielsweise sein-&lt;br /&gt;
* Verbesserung der mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit oder Zähigkeit und damit auch der Gebrauchseigenschaften (z. B. Normalglühen, durchgreifendes Härten, Vergüten von Stahl, Aushärten von Al-Legierungen)&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Eigenschaften der Werkstückoberfläche im Hinblick auf Verschleiß-, Gleit- und Reibwiderstand (z. B. Einsatzhärten, Nitrieren, Flamm- oder Induktionshärten)&lt;br /&gt;
* Schaffung optimaler Bearbeitungsmöglichkeiten zur Zerspanung oder Kaltumformung (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen)&lt;br /&gt;
* Abbau innerer Spannungen, Bearbeitungs- Guss- oder Schweißspannungen (Spannungsarmglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung einer Kaltverfestigung (z. B. Rekristallisationsglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen)&lt;br /&gt;
* Legierungselemente zur Wirkung bringen&lt;br /&gt;
Durch eine Wärmebehandlung können die Eigenschaften metallischer Werkstoffe in weiten Grenzen so verändert werden, dass das wärmebehandelte Bauteil seine spätere Funktion optimal erfüllen kann. Durch eine Wärmebehandlung können die an ein Bauteil gestellten Aufgaben länger und besser erfüllt werden. Schließlich sind manche Werkstücke, wie z.B. Werkzeuge, überhaupt erst nach einer Wärmebehandlung (Härten) einsatzfähig. Bei einer Wärmebehandlung wollen wir ein definiertes Gefüge einstellen, um gezielt die Eigenschaften zu verändern. Das Ziel einer Wärmebehandlung ist eine definierte Gefügezusammensetzung, die uns die entsprechenden Gebrauchseigenschaften sichert. Die Wärmebehandlung ist ein wichtiger Schritt der Bauteilherstellung, ohne eine Wärmebehandlung keine sicheren Gebrauchseigenschaften der Bauteile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittels einer Wärmebehandlung können gezielt Eigenschaften eines Stahles verbessert (z.B. Glühen) oder eingestellt (z.B. Vergüten) werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzipiell soll mit einer Wärmebehandlung ein bestimmtes Gefüge eingestellt werden, welches dann die optimalen Gebrauchs- und Verarbeitungseigenschaften aufweist. Diese Gefügeeinstellung findet über den Herstellungs- und Wärmebehandlungsprozess statt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Gefüge-1.png|800px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Bild sind noch einmal die durch Wärmebehandlung erwünschten Eigenschaften zusammengefasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Eigenschaften-1.png|1000px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der Wärmebehandler ein Bauteil / Werkstoff zum Wärmebehandeln erhält, hat es/er bereits eine Vielzahl von Wärmebehandlungen erfahren, die alle seine Eigenschaften beeinflussen können, siehe nachfolgende Graphik. Dies bedeutet also die Wärmebehandlung in den Härtereien ist das Ende einer langen Reihe einzelner Wärmebehandlungsschritte zur Erzeugung optimaler Gebrauchseigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Stahl- und Eisenwerkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefüge eines Stahls beeinflusst im besonderen Maße dessen Eigenschaften,das Stahlgefüge wird allerdings nicht nur durch die Erstarrungsbedingungen beeinflusst. Das sich bildende Gefüge kann auch durch nachträgliche Fertigungsverfahren wie Walzen, Tiefziehen, Schweißen, etc. beeinflusst werden. So werden bspw. beim Walzen eines Stahlbleches die rundlichen Körner in Walzrichtung gestreckt. Eine solche gestreckte Gefügestruktur bezeichnet man dann auch als Walztextur. Das gewalztes Stahlblech verhält sich bei einem anschließenden Biegeprozess in Walzrichtung schließlich anders als quer dazu. Während der Stahl beim Biegen parallel zur Walzrichtung eher zur Rissbildung neigt, ist die Rissgefahr beim Biegen quer zur Walzrichtung wesentlich geringer. Die Umformbarkeit ist also durch das Walzen richtungsabhängig geworden, was sich fertigungstechnisch in der Regel nachteilig auswirkt. Die Richtungsabhängigkeit einer Eigenschaft (z.B. Umformbarkeit, Zerspanbarkeit, Stromleitfähigkeit, Reflexionsvermögen, etc.) wird im Allgemeinen als Anisotropie bezeichnet. Verhält sich ein Werkstoff bezüglich einer bestimmten Eigenschaft hingegen in alle Richtungen gleich, so spricht man von Isotropie (&amp;quot;iso&amp;quot; = gleich) bzw. von einem isotropen Werkstoff. Eine Anisotropie in den Eigenschaften eines Werkstoffes ist in der Regel nicht erwünscht, da dies unvorhersehbare Effekte nach sich ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur beim Walzen kann das Gefüge eines Stahls negativ beeinflusst werden. Im Bereich der Fügestelle zweier geschweißter Bleche kann es ebenfalls zu unerwünschten Gefügeänderungen kommen. Diese sind den hohen Temperaturen und einer unkontrollierten Abkühlung nach dem Schweißen geschuldet. Die Schweißnaht kann hierdurch spröde werden, sodass die Fügestelle unter hohen Belastungen auseinander zu reißen droht. Aus diesen Gründen wurden bestimmte Wärmebehandlungsverfahren entwickelt, bei denen das Stahlgefüge durch Aussetzen hoher Temperaturen und gezielter Steuerung der Abkühlung nachträglich in gewünschter Weise geändert werden kann. Auf diese Weise können unerwünschte Gefügeänderungen nicht nur rückgängig gemacht werden (z.B. Rekristallisationsglühen beim Walzen oder Spannungsarmglühen nach dem Schweißen), sondern teilweise völlig neue Eigenschaften erzielt werden (z.B. durch Härten oder Vergüten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Wärmebehandlung von Werkstoffen können also wesentliche Eigenschaften geändert und festgelegt werden. Die Kenntnisse über die Vorgänge in metallischen Werkstoffen bei der Wärmebehandlung erlauben dem Anwender daher die gezielte Optimierung von Bauteilen – passend zur Verwendung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben der Wärmebehandlungsverfahren und der zugehörigen Prüfverfahren sollte immer normgerecht erfolgen, siehe hierzu Kapitel [[Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normgerechte Prüfvorschriften erstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]] und die entsprechenden Regelwerke wie, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, DIN EN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; und weitere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenwerkstoffe nehmen in Abhängigkeit von der Temperatur unterschiedliche kristalline Zustände ein, deren Eigenschaften zum Teil erheblich voneinander abweichen. Beschleunigtes Abkühlen von der Austenitisierungstemperatur führt zu Unterkühlungserscheinungen, d. h., die Umwandlung des Austenits erfolgt bei tieferen Temperaturen unter veränderten Diffusionsbedingungen für den Kohlenstoff und die Legierungselemente. Die Eigenschaften der Umwandlungsprodukte hängen daher stark von der Umwandlungstemperatur und den dann herrschenden Diffusionsmöglichkeiten ab. Die Erscheinung der allotropen Modifikation und die leichte Unterkühlbarkeit sind die Gründe dafür, dass bei keinem anderen metallischen Werkstoff durch Wärmebehandlungen tiefgreifendere und vielfältigere Eigenschaftsänderungen vorgenommen werden können als bei Eisen-Kohlenstofflegierungen (Stahl). Die Wärmebehandlung ist damit ein Verfahren oder die Kombination mehrerer Verfahren, bei denen ein Werkstück im festen Zustand Temperaturänderungen unterworfen wird, um bestimmte Werkstoffeigenschaften zu erzielen. Dabei kann durch die Umgebung eine Änderung der chemischen Zusammensetzung erfolgen (z. B. Aufkohlen, Aufsticken). Folgende Eigenschaften können geändert werden: &lt;br /&gt;
* die spangebende Bearbeitbarkeit verbessern (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* die Festigkeit erhöhen oder verringern (z. B. Härten, Normalglühen, Weichglühen), &lt;br /&gt;
* die Auswirkung der Kaltverformung beseitigen (z. B. Rekristallisationsglühen, Normalglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen oder Verringern von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen), &lt;br /&gt;
* ändern der Korngröße (z. B. Normalglühen, Rekristallisationsglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen von Eigenspannungen (z. B. Spannungsarmglühen), &lt;br /&gt;
* erzeugen bestimmter Gefügezustände (z. B. Normalglühen, Weichglühen, Härten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren der Wärmebehandlung können in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden: &lt;br /&gt;
* Glühen &lt;br /&gt;
* Härten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glühverfahren|Glühbehandlungen]] verändern das Gefüge in Richtung eines dem Gleichgewicht näheren Zustandes: die Abkühlung erfolgt langsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Härten - Vergüten - Anlassen|Härten]] wird der Austenit mit einer von der Stahlzusammensetzung abhängigen Mindestabkühlgeschwindigkeit (= kritische Abkühlgeschwindigkeit) so schnell abgekühlt, dass das Ungleichgewichtsgefüge Martensit entsteht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eine Wärmebehandlung besteht immer aus 3 Schritten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ablauf-Wbh-1.png|1000px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die verschiedenen Wärmbehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Unterschieden werden die Wärmebehandlungsverfahren in 4 Hauptgruppen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermisch chemische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Grundverfahren der Wärmebehandlung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;TGL 21862/01, &amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Klassifizierung und Terminologie der Grundverfahren&amp;#039;&amp;#039;, 1982, Norm der DDR&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:WBH-Basis1.jpg|1200px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glühverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Glühen versteht man in der Werkstoffkunde das Anwärmen, Durchwärmen und Abkühlen von Halbzeugen und Werkstücken zur Erzielung definierter Werkstoffeigenschaften. Glühen ist ein Teilgebiet der Wärmebehandlung und zählt nach DIN 8580 zu den Fertigungsverfahren durch Änderung der Stoffeigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterteilt den Glühvorgang in mindestens drei Phasen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Aufwärmen oder Hochwärmen)&lt;br /&gt;
** In der Anwärmphase wird das Werkstück auf die Haltetemperatur gebracht. Es wird durchgewärmt und dient dem Temperaturausgleich im Werkstück bis es auch der Kern die gewünschte Haltetemperatur erreicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Haltephase wird das Werkstück bei einer konstanten Haltetemperatur gehalten. Sie dient der Gleichgewichtseinstellung chemischer und physikalischer Vorgänge im Werkstoff. Die dazu notwendige Dauer wird Haltezeit genannt und ist außer von dem zu erzielenden Ergebnis auch von der Werkstückgeometrie und der Anordnung der Werkstücke im Glühofen bzw. der Wärmebehandlungsanlage abhängig. Die Haltezeit wird erst ab den Zeitpunkt gerechnet ab den der Bauteilkern die Temperatur erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Abkühlphase wird das Werkstück wieder auf Umgebungstemperatur gebracht.&lt;br /&gt;
Sowohl in der Anwärm- als auch in der Abkühlphase kann die Einhaltung spezifischer Anwärm- und Abkühlgeschwindigkeiten erforderlich sein. Werkstoffe für hohe Anforderungen erfordern teilweise eine Auflösung der drei genannten Phasen in weitere Teilphasen. Zur sprachlichen Unterscheidung werden solche komplexen Wärmebehandlungen auch Glühvorschrift oder Glühprogramm genannt. Wobei Glühvorschrift unabhängig von der Art der Glühung gebraucht wird und auch die zeitliche Abfolge von Glühungen verschiedener Werkstücke oder die Zusammenstellung der möglichen Glühungen für ein Produkt(-sortiment) bedeuten kann. &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Glühverfahren sind ein eigenes umfangreiches Kapitel für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Glühverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Glühverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten - Anlassen - Vergüten nach Volumenerwärmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stahl oder Eisenlegierungen sind der einzigen Werkstoffe der gehärtet werden können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wird dieser Begriff bei anderen Werkstoffen wie z.B. Aluminium verwendet meint er nicht das klassische Härten (Erwärmen und schnelles abkühlen) sondern andere Prozesse wie aushärten/auslagern, die auch mit einer Steigerung der Festigkeit/Härte verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Härteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Härten - Vergüten - Anlassen|Detaillierte Erklärungen zu den Härteverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Einsatzhärten und Nitrieren gehören zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren.  &lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden nur die beiden Verfahren Aufkohlen, Carbonitrieren, Nitrieren und Nitrocarburieren behandelt. Bei allen Verfahren wird in die Oberfläche ein anderes Element eingebracht und die chemische Zusammensetzung geändert. Folgende Element werden eingebracht:&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten	= C, Kohlenstoff&lt;br /&gt;
* Carbonitrieren	= C + N, Kohlenstoff + Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrieren	= N, Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrocarburieren	= N + C, Stickstoff + Kohlenstoff* &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärteverfahren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Das Oberflächenhärten ist eine besondere Verfahrenstechnik, hierbei wird gezielt eine gewisse Tiefe der Werkstoff härtetechnisch beeinflusst. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Randschichthärten nur thermische Veränderung der Randzone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärten Erzeugung einer harten Randschicht bei zähem Kern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Zahnrad-1.png|300px|center]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Oberflächenhärteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Oberflächenhärteverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Oberflächenhärteverfahren ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Härteprozess kann grundsätzlich immer auch als Kombinationsverfahren durchgeführt werden. Hierbei werden verschiedene Wärmebehandlungsschritte durchgeführt die jeder für sich alleine oder eben in Kombination mit anderen Wärmebehandlungsschritten durchgeführt werden. Dies sind z.B.-&lt;br /&gt;
* Härten + Anlassen&lt;br /&gt;
* Vergüten&lt;br /&gt;
* Randschichthärten und Anlassen&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten und Anlassen&lt;br /&gt;
wobei in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung die einzelnen Wärmbehandlungsschritte aufzuzählen sind, z. B. „gehärtet und angelassen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, auch ist auf die richtige Bezeichnung nach DIN EN ISO 4885 zu achten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlagentechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Kapitel ist in Erstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Aluminium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wärmebehandeln von Aluminium ist nicht mit dem der Stahlwerkstoffe zu vergleichen. Die Aluminium Zentrale hat hierzu das hervorragendes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merkblatt W7 - Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; heraus gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aluminiumdeutschland.de/wp-content/uploads/2022/11/W7_Waermebehandlung_von_Aluminiumlegierungen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird detailliert die Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;&amp;gt; H.J. Eckstein Herausgeber, Technologie der Wärmebehandlung von Stahl, VEB Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;&amp;gt;Arnold Horsch, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Härteprüfung&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag, 63. Härtereikolloquium, Wiesbaden, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;&amp;gt;Werkstoffkunde 10. Auﬂage, Hans-Jürgen Bargel · Günter Schulze (Hrsg.),Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;&amp;gt;Dipl.-Ing.-Päd. Andreas Höfler, Rosenstr. 94, 76287 Rheinstetten, Maschinenbau &amp;amp; Physik, https://www.tec-science.com/de/werkstofftechnik/waermebehandlung-stahl/oberflaechenhaerten-randschichthaerten/#more-3068&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-iso-15787/122364177 DIN ISO 15787], Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-4885/289121134 DIN EN ISO 4885], Eisenwerkstoffe - Wärmebehandlung - Begriffe / Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare Arnold Horsch], Seminar Metallographie in der Praxis, Teil 1, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Horsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Seminar Werkstoffprüfung + Metallographie für Auszubildende und Labormitarbeiter, Kapitel Grundlagen der Wärmebehandlung, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Grundlagen_der_W%C3%A4rmebehandlung&amp;diff=7952</id>
		<title>Grundlagen der Wärmebehandlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.arnold-horsch.de/index.php?title=Grundlagen_der_W%C3%A4rmebehandlung&amp;diff=7952"/>
		<updated>2025-05-02T07:12:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Horsch: /* Ziel der Wärmebehandlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;box pull-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;heading&amp;quot;&amp;gt;Seminare&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Ich biete zu diesem Thema die Seminare an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Schauen Sie auf [http://arnold-horsch.de meiner Homepage] vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz!&lt;br /&gt;
    [[File:Metallo-1+2-1.jpg|350px|link=http://arnold-horsch.de/seminare]]&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verlinkte Seiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Grundlagen der Metallkunde|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Metallkunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diese Seiten befinden sich im Aufbau, sind noch nicht vollständig und teilweise mit Fehlern behaftet, da Sie noch nicht Korrektur bearbeitet wurden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufgezählter Listeneintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Wärmebehandlung von Metallen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel wird die Wärmebehandlung von Stahl - Eisenwerkstoffen und Aluminium behandelt, es werden nicht die Grundlagen der Metallkunde erläutert sondern nur die Wärmebehandlungsverfahren beschrieben. Die nachfolgende Zusammenfassung stellt nur eine Kurzbeschreibung der gängigen Wärmebehandlungsverfahren bei Eisen - und Stahlwerkstoffen dar, wenn Sie mehr über Wärmebehandlung Wissen möchten, besuchen Sie doch eines meiner [http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seminare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] zu diesem Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmebehandlung von Metallen stellt einen der wichtigsten Produktionsschritte in der Veredelung von Bauteilen aus Metallen dar. Alle aus Metallen hergestellten Erzeugnisse werden im Laufe der Produktion mehrfach Temperaturänderungen (Wärmebehandlungen) ausgesetzt. Schon frühzeitig wurde erkannt, dass damit Eigenschaftsveränderungen verbunden sind, die ausgenutzt werden können, um einen beanspruchungsgerechten Werkstoffzustand herzustellen. Das Ergebnis war die Herausbildung von Wärmebehandlungstechnologien als eigenständige Prozessstufe. Darüber hinaus kann man heute feststellen, dass die gesammelten Erfahrungen in Verbindung mit der wissenschaftlichen Durchdringung der Verfahren es gestatten, in vollem Umfang alle ablaufenden Temperaturänderungen zu einer gezielten Beeinflussung der Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften zu nutzen. Das bedeutet, dass sich das Gebiet der Wärmebehandlung erweitert und der Begriff folgerichtig alle vorgesehenen thermischen Operationen umfassen sollte, die Eigenschaftsänderungen des Werkstoffs zum Ziel haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir über Wärmebehandlung sprechen benötigen wir erst ein mal eine Definition was Wärmebehandlung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung ist eine folge von Wärmebehandlungsschritten, in deren Verlauf ein Werkstück ganz oder teilweise &amp;lt;br&amp;gt;Zeit-Temperatur-Folgen unterworfen wird, um eine Änderung seiner Eigenschaften und/oder seines Gefüges herbeizuführen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung kann mit einer Änderung der chemischen Zusammensetzung (thermochemische Behandlung) &amp;lt;br&amp;gt;oder auch einem Umformen (thermomechanische Behandlung) verbunden sein.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Ziel des Verfahrens wird die Wärmebehandlung durch folgende Angaben charakterisiert:&lt;br /&gt;
* Art des Erwärmens&lt;br /&gt;
* Haltetemperatur&lt;br /&gt;
* Haltedauer&lt;br /&gt;
* Art des Abkühlens (Ofen-, Luft-, Öl-, Wasserabkühlung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warum wird Stahl wärmebehandelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Werkzeuge und Maschinenteile aus Stahl, meistens gefertigt auf Dreh-, Fräs-, Bohr- oder Hobelmaschinen, sind für viele Zwecke ohne spezielle, weitere Behandlung zum größten Teil zu weich; sie müssen also härter gemacht, d. h. gehärtet werden. Dies gilt einerseits für Werkzeuge wie Drehmeißel, Bohrer, Fräser usw., die zur Bearbeitung von Maschinenteilen eine entsprechende Härte und Festigkeit haben müssen, und andererseits für Bauteile (Zahnräder, Wellen, Federn), die in Maschinen oder Fahrzeugen eingebaut sind und ebenfalls so großen Belastungen unterliegen, dass sie im nicht wärmebehandelten Zustand diesen Anforderungen nicht genügen würden. Aus diesen Gründen ist die genaue Kenntnis der Eigenschaften des Stahls und von dessen Wärmebehandlung für jeden Metallverarbeiter von größter Wichtigkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Historie der Wärmebehandlung von Eisen und Stahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Wärmebehandlung ist sehr alt. Blicken wir zurück in die Geschichte des Härtens, so beginnt dies bei der Entdeckung des Eisenerzes. Das allgemeine Wissen um die Eisenverarbeitung wird meist aus europäischem Blickwinkel betrachtet wird. Aber bereits 5.000 vor Christus beginnt die Stahlverarbeitung in Ägypten, wo die erste Stahlart verarbeitet wurde, die aus Meteroitengestein extrahiert wurde.&amp;gt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gilt als gesichert, dass das Härten von Stahl vor ca. 3500 Jahren im mittleren Osten und Indien bereits praktiziert wurde. Es wurde sehr schnell erkannt, dass nur Eisen und kein anderer Werkstoff gehärtet werden kann. Im Jahr 1.400 vor Christus begann die Eisen- und Stahlproduktion im Nahen Osten und erst rund 600 Jahre später in Europa.&lt;br /&gt;
In Oberösterreich stießen die Kelten auf große Eisenerzvorkommen und erkannten schnell, dass sich das Metall mittels Hitze aus dem Erz herauslösen und härten ließ. Neben Krügen und anderen Gefäßen setzten die Kelten den gewonnenen Stahl für ihre Waffenproduktion ein.&amp;gt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten Öfen, in denen die Kelten das Eisen schmolzen, waren sogenannte Rennöfen. Der Rennofen war ein Schachtofen mit einer Höhe von etwa 100 bis 220 cm. Er wurde aus Lehm oder Stein gefertigt und mit Holzkohle, Holz oder Torf befeuert. Die Rennöfen wurden bei einer Temperatur von 1100 bis 1350 °C betrieben. Um kein sprödes und unschmiedbares Gusseisen zu erzeugen, war es wichtig, sich unterhalb der Schmelztemperatur von Eisen aufzuhalten. Rennöfen wurden mittels Blasebalgs belüftet. Dies war nötig, um die notwendige Sauerstoffversorgung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
Mit der Erfahrung vieler Generationen von Härtern wurden die verschiedenen Wärmebehandlungsverfahren bis zu ihrer heutigen Vielfalt entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel der Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Die Durchführung einer Wärmebehandlung wird immer mit einem Ziel erfolgen. Diese Ziele können beispielsweise sein-&lt;br /&gt;
* Verbesserung der mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit oder Zähigkeit und damit auch der Gebrauchseigenschaften (z. B. Normalglühen, durchgreifendes Härten, Vergüten von Stahl, Aushärten von Al-Legierungen)&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Eigenschaften der Werkstückoberfläche im Hinblick auf Verschleiß-, Gleit- und Reibwiderstand (z. B. Einsatzhärten, Nitrieren, Flamm- oder Induktionshärten)&lt;br /&gt;
* Schaffung optimaler Bearbeitungsmöglichkeiten zur Zerspanung oder Kaltumformung (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen)&lt;br /&gt;
* Abbau innerer Spannungen, Bearbeitungs- Guss- oder Schweißspannungen (Spannungsarmglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung einer Kaltverfestigung (z. B. Rekristallisationsglühen)&lt;br /&gt;
* Beseitigung von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen)&lt;br /&gt;
* Legierungselemente zur Wirkung bringen&lt;br /&gt;
Durch eine Wärmebehandlung können die Eigenschaften metallischer Werkstoffe in weiten Grenzen so verändert werden, dass das wärmebehandelte Bauteil seine spätere Funktion optimal erfüllen kann. Durch eine Wärmebehandlung können die an ein Bauteil gestellten Aufgaben länger und besser erfüllt werden. Schließlich sind manche Werkstücke, wie z.B. Werkzeuge, überhaupt erst nach einer Wärmebehandlung (Härten) einsatzfähig. Bei einer Wärmebehandlung wollen wir ein definiertes Gefüge einstellen, um gezielt die Eigenschaften zu verändern. Das Ziel einer Wärmebehandlung ist eine definierte Gefügezusammensetzung, die uns die entsprechenden Gebrauchseigenschaften sichert. Die Wärmebehandlung ist ein wichtiger Schritt der Bauteilherstellung, ohne eine Wärmebehandlung keine sicheren Gebrauchseigenschaften der Bauteile.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittels einer Wärmebehandlung können gezielt Eigenschaften eines Stahles verbessert (z.B. Glühen) oder eingestellt (z.B. Vergüten) werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzipiell soll mit einer Wärmebehandlung ein bestimmtes Gefüge eingestellt werden, welches dann die optimalen Gebrauchs- und Verarbeitungseigenschaften aufweist. Diese Gefügeeinstellung findet über den Herstellungs- und Wärmebehandlungsprozess statt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Gefüge-1.png|800px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im nachfolgenden Bild sind noch einmal die durch Wärmebehandlung erwünschten Eigenschaften zusammengefasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ziel Wbh Eigenschaften-1.png|1000px]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der Wärmebehandler ein Bauteil / Werkstoff zum Wärmebehandeln erhält, hat es/er bereits eine Vielzahl von Wärmebehandlungen erfahren, die alle seine Eigenschaften beeinflussen können, siehe nachfolgende Graphik. Dies bedeutet also die Wärmebehandlung in den Härtereien ist das Ende einer langen Reihe einzelner Wärmebehandlungsschritte zur Erzeugung optimaler Gebrauchseigenschaften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Stahl- und Eisenwerkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefüge eines Stahls beeinflusst im besonderen Maße dessen Eigenschaften,das Stahlgefüge wird allerdings nicht nur durch die Erstarrungsbedingungen beeinflusst. Das sich bildende Gefüge kann auch durch nachträgliche Fertigungsverfahren wie Walzen, Tiefziehen, Schweißen, etc. beeinflusst werden. So werden bspw. beim Walzen eines Stahlbleches die rundlichen Körner in Walzrichtung gestreckt. Eine solche gestreckte Gefügestruktur bezeichnet man dann auch als Walztextur. Das gewalztes Stahlblech verhält sich bei einem anschließenden Biegeprozess in Walzrichtung schließlich anders als quer dazu. Während der Stahl beim Biegen parallel zur Walzrichtung eher zur Rissbildung neigt, ist die Rissgefahr beim Biegen quer zur Walzrichtung wesentlich geringer. Die Umformbarkeit ist also durch das Walzen richtungsabhängig geworden, was sich fertigungstechnisch in der Regel nachteilig auswirkt. Die Richtungsabhängigkeit einer Eigenschaft (z.B. Umformbarkeit, Zerspanbarkeit, Stromleitfähigkeit, Reflexionsvermögen, etc.) wird im Allgemeinen als Anisotropie bezeichnet. Verhält sich ein Werkstoff bezüglich einer bestimmten Eigenschaft hingegen in alle Richtungen gleich, so spricht man von Isotropie (&amp;quot;iso&amp;quot; = gleich) bzw. von einem isotropen Werkstoff. Eine Anisotropie in den Eigenschaften eines Werkstoffes ist in der Regel nicht erwünscht, da dies unvorhersehbare Effekte nach sich ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur beim Walzen kann das Gefüge eines Stahls negativ beeinflusst werden. Im Bereich der Fügestelle zweier geschweißter Bleche kann es ebenfalls zu unerwünschten Gefügeänderungen kommen. Diese sind den hohen Temperaturen und einer unkontrollierten Abkühlung nach dem Schweißen geschuldet. Die Schweißnaht kann hierdurch spröde werden, sodass die Fügestelle unter hohen Belastungen auseinander zu reißen droht. Aus diesen Gründen wurden bestimmte Wärmebehandlungsverfahren entwickelt, bei denen das Stahlgefüge durch Aussetzen hoher Temperaturen und gezielter Steuerung der Abkühlung nachträglich in gewünschter Weise geändert werden kann. Auf diese Weise können unerwünschte Gefügeänderungen nicht nur rückgängig gemacht werden (z.B. Rekristallisationsglühen beim Walzen oder Spannungsarmglühen nach dem Schweißen), sondern teilweise völlig neue Eigenschaften erzielt werden (z.B. durch Härten oder Vergüten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Wärmebehandlung von Werkstoffen können also wesentliche Eigenschaften geändert und festgelegt werden. Die Kenntnisse über die Vorgänge in metallischen Werkstoffen bei der Wärmebehandlung erlauben dem Anwender daher die gezielte Optimierung von Bauteilen – passend zur Verwendung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben der Wärmebehandlungsverfahren und der zugehörigen Prüfverfahren sollte immer normgerecht erfolgen, siehe hierzu Kapitel [[Normgerechte Wärmebehandlungsangaben und Prüfvorschriften erstellen|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normgerechte Prüfvorschriften erstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]] und die entsprechenden Regelwerke wie, DIN ISO 15787&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, DIN EN ISO 4885&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt; und weitere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenwerkstoffe nehmen in Abhängigkeit von der Temperatur unterschiedliche kristalline Zustände ein, deren Eigenschaften zum Teil erheblich voneinander abweichen. Beschleunigtes Abkühlen von der Austenitisierungstemperatur führt zu Unterkühlungserscheinungen, d. h., die Umwandlung des Austenits erfolgt bei tieferen Temperaturen unter veränderten Diffusionsbedingungen für den Kohlenstoff und die Legierungselemente. Die Eigenschaften der Umwandlungsprodukte hängen daher stark von der Umwandlungstemperatur und den dann herrschenden Diffusionsmöglichkeiten ab. Die Erscheinung der allotropen Modifikation und die leichte Unterkühlbarkeit sind die Gründe dafür, dass bei keinem anderen metallischen Werkstoff durch Wärmebehandlungen tiefgreifendere und vielfältigere Eigenschaftsänderungen vorgenommen werden können als bei Eisen-Kohlenstofflegierungen (Stahl). Die Wärmebehandlung ist damit ein Verfahren oder die Kombination mehrerer Verfahren, bei denen ein Werkstück im festen Zustand Temperaturänderungen unterworfen wird, um bestimmte Werkstoffeigenschaften zu erzielen. Dabei kann durch die Umgebung eine Änderung der chemischen Zusammensetzung erfolgen (z. B. Aufkohlen, Aufsticken). Folgende Eigenschaften können geändert werden: &lt;br /&gt;
* die spangebende Bearbeitbarkeit verbessern (z. B. Weichglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* die Festigkeit erhöhen oder verringern (z. B. Härten, Normalglühen, Weichglühen), &lt;br /&gt;
* die Auswirkung der Kaltverformung beseitigen (z. B. Rekristallisationsglühen, Normalglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen oder Verringern von Seigerungen (z. B. Diffusionsglühen), &lt;br /&gt;
* ändern der Korngröße (z. B. Normalglühen, Rekristallisationsglühen, Grobkornglühen), &lt;br /&gt;
* beseitigen von Eigenspannungen (z. B. Spannungsarmglühen), &lt;br /&gt;
* erzeugen bestimmter Gefügezustände (z. B. Normalglühen, Weichglühen, Härten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren der Wärmebehandlung können in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden: &lt;br /&gt;
* Glühen &lt;br /&gt;
* Härten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glühverfahren|Glühbehandlungen]] verändern das Gefüge in Richtung eines dem Gleichgewicht näheren Zustandes: die Abkühlung erfolgt langsam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Härten - Vergüten - Anlassen|Härten]] wird der Austenit mit einer von der Stahlzusammensetzung abhängigen Mindestabkühlgeschwindigkeit (= kritische Abkühlgeschwindigkeit) so schnell abgekühlt, dass das Ungleichgewichtsgefüge Martensit entsteht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablauf einer Wärmebehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eine Wärmebehandlung besteht immer aus 3 Schritten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die verschiedenen Wärmbehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
Unterschieden werden die Wärmebehandlungsverfahren in 4 Hauptgruppen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermisch chemische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Grundverfahren der Wärmebehandlung &amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;TGL 21862/01, &amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen - Klassifizierung und Terminologie der Grundverfahren&amp;#039;&amp;#039;, 1982, Norm der DDR&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:WBH-Basis1.jpg|1200px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glühverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Glühen versteht man in der Werkstoffkunde das Anwärmen, Durchwärmen und Abkühlen von Halbzeugen und Werkstücken zur Erzielung definierter Werkstoffeigenschaften. Glühen ist ein Teilgebiet der Wärmebehandlung und zählt nach DIN 8580 zu den Fertigungsverfahren durch Änderung der Stoffeigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterteilt den Glühvorgang in mindestens drei Phasen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwärmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Aufwärmen oder Hochwärmen)&lt;br /&gt;
** In der Anwärmphase wird das Werkstück auf die Haltetemperatur gebracht. Es wird durchgewärmt und dient dem Temperaturausgleich im Werkstück bis es auch der Kern die gewünschte Haltetemperatur erreicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Haltephase wird das Werkstück bei einer konstanten Haltetemperatur gehalten. Sie dient der Gleichgewichtseinstellung chemischer und physikalischer Vorgänge im Werkstoff. Die dazu notwendige Dauer wird Haltezeit genannt und ist außer von dem zu erzielenden Ergebnis auch von der Werkstückgeometrie und der Anordnung der Werkstücke im Glühofen bzw. der Wärmebehandlungsanlage abhängig. Die Haltezeit wird erst ab den Zeitpunkt gerechnet ab den der Bauteilkern die Temperatur erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abkühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In der Abkühlphase wird das Werkstück wieder auf Umgebungstemperatur gebracht.&lt;br /&gt;
Sowohl in der Anwärm- als auch in der Abkühlphase kann die Einhaltung spezifischer Anwärm- und Abkühlgeschwindigkeiten erforderlich sein. Werkstoffe für hohe Anforderungen erfordern teilweise eine Auflösung der drei genannten Phasen in weitere Teilphasen. Zur sprachlichen Unterscheidung werden solche komplexen Wärmebehandlungen auch Glühvorschrift oder Glühprogramm genannt. Wobei Glühvorschrift unabhängig von der Art der Glühung gebraucht wird und auch die zeitliche Abfolge von Glühungen verschiedener Werkstücke oder die Zusammenstellung der möglichen Glühungen für ein Produkt(-sortiment) bedeuten kann. &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Glühverfahren sind ein eigenes umfangreiches Kapitel für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Glühverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Glühverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Härten - Anlassen - Vergüten nach Volumenerwärmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stahl oder Eisenlegierungen sind der einzigen Werkstoffe der gehärtet werden können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wird dieser Begriff bei anderen Werkstoffen wie z.B. Aluminium verwendet meint er nicht das klassische Härten (Erwärmen und schnelles abkühlen) sondern andere Prozesse wie aushärten/auslagern, die auch mit einer Steigerung der Festigkeit/Härte verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Härteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Härten - Vergüten - Anlassen|Detaillierte Erklärungen zu den Härteverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Einsatzhärten und Nitrieren gehören zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren.  &lt;br /&gt;
In diesem Kapitel werden nur die beiden Verfahren Aufkohlen, Carbonitrieren, Nitrieren und Nitrocarburieren behandelt. Bei allen Verfahren wird in die Oberfläche ein anderes Element eingebracht und die chemische Zusammensetzung geändert. Folgende Element werden eingebracht:&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten	= C, Kohlenstoff&lt;br /&gt;
* Carbonitrieren	= C + N, Kohlenstoff + Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrieren	= N, Stickstoff&lt;br /&gt;
* Nitrocarburieren	= N + C, Stickstoff + Kohlenstoff* &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Thermochemische Wärmebehandlungsverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den thermochemischen Wärmebehandlungsverfahren]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärteverfahren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Das Oberflächenhärten ist eine besondere Verfahrenstechnik, hierbei wird gezielt eine gewisse Tiefe der Werkstoff härtetechnisch beeinflusst. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Randschichthärten nur thermische Veränderung der Randzone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberflächenhärten Erzeugung einer harten Randschicht bei zähem Kern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[File:Zahnrad-1.png|300px|center]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Oberflächenhärteverfahren werden als eigenes Kapitel dargestellt, für die eine eigene WIKI Seite erstellt wurde.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Oberflächenhärteverfahren|Detaillierte Erklärungen zu den Oberflächenhärteverfahren ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kombinationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Härteprozess kann grundsätzlich immer auch als Kombinationsverfahren durchgeführt werden. Hierbei werden verschiedene Wärmebehandlungsschritte durchgeführt die jeder für sich alleine oder eben in Kombination mit anderen Wärmebehandlungsschritten durchgeführt werden. Dies sind z.B.-&lt;br /&gt;
* Härten + Anlassen&lt;br /&gt;
* Vergüten&lt;br /&gt;
* Randschichthärten und Anlassen&lt;br /&gt;
* Einsatzhärten und Anlassen&lt;br /&gt;
wobei in den Wortangaben entsprechend der Reihenfolge ihrer Durchführung die einzelnen Wärmbehandlungsschritte aufzuzählen sind, z. B. „gehärtet und angelassen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787 &amp;quot;/&amp;gt;, auch ist auf die richtige Bezeichnung nach DIN EN ISO 4885 zu achten&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umformungsthermische Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlagentechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
Kapitel ist in Erstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wärmebehandlung von Aluminium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wärmebehandeln von Aluminium ist nicht mit dem der Stahlwerkstoffe zu vergleichen. Die Aluminium Zentrale hat hierzu das hervorragendes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merkblatt W7 - Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; heraus gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aluminiumdeutschland.de/wp-content/uploads/2022/11/W7_Waermebehandlung_von_Aluminiumlegierungen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird detailliert die Wärmebehandlung von Aluminium Werkstoffen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitel ist in Erstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eckstein&amp;quot;&amp;gt; H.J. Eckstein Herausgeber, Technologie der Wärmebehandlung von Stahl, VEB Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK2007&amp;quot;&amp;gt;Arnold Horsch, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Härteprüfung&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag, 63. Härtereikolloquium, Wiesbaden, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werkstoffkunde&amp;quot;&amp;gt;Werkstoffkunde 10. Auﬂage, Hans-Jürgen Bargel · Günter Schulze (Hrsg.),Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;&amp;gt;Dipl.-Ing.-Päd. Andreas Höfler, Rosenstr. 94, 76287 Rheinstetten, Maschinenbau &amp;amp; Physik, https://www.tec-science.com/de/werkstofftechnik/waermebehandlung-stahl/oberflaechenhaerten-randschichthaerten/#more-3068&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN ISO 15787&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-iso-15787/122364177 DIN ISO 15787], Technische Produktdokumentation - Wärmebehandelte Teile aus Eisenwerkstoffen - Darstellung und Angaben, Beuth Verlag Gmbh, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 4885&amp;quot;&amp;gt;[https://www.beuth.de/de/norm/din-en-iso-4885/289121134 DIN EN ISO 4885], Eisenwerkstoffe - Wärmebehandlung - Begriffe / Ferrous products — Heat treatments — Vocabulary&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metallographie in der Praxis&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare Arnold Horsch], Seminar Metallographie in der Praxis, Teil 1, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBH-Grundlagen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.arnold-horsch.de/seminare &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Horsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;], Seminar Werkstoffprüfung + Metallographie für Auszubildende und Labormitarbeiter, Kapitel Grundlagen der Wärmebehandlung, Arnold Horsch e.K., Remscheid&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hauptseite|Zur WIKI Hauptseite]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Horsch</name></author>
		
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