Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614

Aus Arnold Horsch e.K Wissensdatenbank
Version vom 11. März 2026, 16:40 Uhr von Horsch (Diskussion | Beiträge) (5. Prüfung and Auswertung)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seminare

Ich biete zu diesem Thema die Seminare Metallographie in der Praxis Teil 1 und Teil 2 an.
Schauen Sie auf meiner Homepage vorbei und sichern Sie sich Ihren Platz! Metallo-1+2-1.jpg

Seite im Aufbau Fehler sind möglich


Verlinkte Seiten



Einleitung

Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.

Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung[1]

Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden.
Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-

  • X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343)
  • X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344)
  • X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)

Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung [1]

Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.

Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung[1]

Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.

Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.

Bildreihen[1]

Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.

Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)[1]

Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.

Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)[1]

Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.

Prüfung and Auswertung[1]

Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Details siehe SEP 1614 im Original.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996