Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen nach SEP 1614: Unterschied zwischen den Versionen

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(Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung)
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* X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)
 
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=='''Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung'''<ref name="SEP1614"/> ''' ==
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Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung <ref name="SEP1614"/>  
Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.
 
  
Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.
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Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.
  
 
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Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.
 
Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.
  
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='''Prüfung and Auswertung'''<ref name="SEP1614"/>  =
Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Bei der Zuordnung des Gefüges in einem Blickfeld ermittelt man dasjenige Bild der Richtreihe, das dem beobachteten Gefüge am nächsten kommt. Sofern keine spezifischen Vereinbarungen getroffen wurden, wird die Beurteilung durch eine Übersichtsbeobachtung ermittelt. Das Prüfergebnis wird in Form der Koordinaten des entsprechenden Bildes (z. B. „SB 3" für die Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente bzw. „GA 3" für die Bewertung der Glühgefügebildreihe von Warmarbeitsstahl angegeben.
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Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Details siehe SEP 1614 im Original.
 
 
'''Hinweis''' - Die nachfolgende Fototafel ist von der Qualität nicht ausreichend für eine korrekte Auswertung der Karbidausbildung, die Qualität wurde absichtlich herabgesetzt, bitte bestellen Sie sich die für eine korrekte Bewertung notwendigen Originaltafeln 1+2 bei<ref>https://shop.stahldaten.de/produkt/sep-1614-09-96-mikroskopische-pruefung-von-warmarbeitsstaehlen</ref>.
 
* '''Tafel 1''' Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen, Vergrößerung 50:1
 
[[Datei:1614-Tafel1.jpg|600px]]
 
* '''Tafel 2''' Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl, , Vergrößerung 500:1
 
[[Datei:1614-Tafel2.jpg|600px]]
 
  
 
='''Einzelnachweise'''=
 
='''Einzelnachweise'''=

Aktuelle Version vom 11. März 2026, 16:40 Uhr

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Einleitung

Dieses Kapitel zum SEP 1614 gibt nur eine kurze Einleitung zur Handhabung der Prüfvorschrift bitte bestellen Sie sich die Originalunterlagen beim Stahlinstitut VDEh in Düsseldorf www.vdeh.de.

Zweck, Wesen und Geltungsbereich der Prüfung[1]

Warmarbeitsstahle finden in diversen Werkzeugen und Werkzeugbereichen Verwendung. Die Werkstoffauswahl für die einzelnen Werkzeugkomponenten ist daher auf die vorherrschenden Beanspruchungen auszurichten. Die mikroskopischen Prüfungen zur Beurteilung der Mikrohomogenität der Legierungselemente und des Glühgefüges erfolgen an Schliffproben, die visuell mit den entsprechenden Bildtafeln des SEP 1614 (Tafeln 1 und 2) verglichen werden.
Dieses Prüfblatt gilt vornehmlich für- die drei Warmarbeitsstähle-

  • X37CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2343)
  • X40CrMoV5-1 (W.-Nr. 1.2344)
  • X38CrMoV5-3 (W.-Nr. 1.2367)

Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung [1]

Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen. Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.

Prüfumfang, Probenahme und Probenvorbereitung[1]

Die Vereinbarung über Prüfumfang und Qualitätsstandard ist in den Lieferbedingungen festzulegen.

Bei Entnahme der Proben zur mikroskopischen Prüfung ist zu beachten, dass Art, Größe, Gestalt, Menge und Verteilung der verschiedenen Gefügephasen im wesentlichen vom Erschmelzungs- und Gießverfahren, der Geometrie und Größe des Rohblockes, von der Umformung und der Temperaturführung der anschließenden Wärmebehandlung abhängen. Die Proben werden gem Bild 1 des SEP1614 Bild 1, entnommen. Die zu beurteilende Schlifffläche sollte ausreichend große sein, Details siehe SEP 1614, Prüfbereich siehe Abbildung 1. Die mikroskopische Beurteilung der Schliffproben erfolgt zur Bewertung der Mikrohomogenität bei einer entsprechenden Vergrößerung und zur Bewertung der Glühgefügeausbildung bei einer höheren Vergrößerung, siehe SEP 1614.

Bildreihen[1]

Die SEP 1614 hat zwei Bldreihen, die Sie sich beim VDEh bestellen müssen.

Richtreihe zur Bewertung der Mikrohomogenität der Legierungselemente in Warmarbeitsstahlen (Tafel 1)[1]

Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen diese beschreiben anhand des vorliegenden Seigerungszustandes die Mikrohomogenität der Legierungselemente des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.

Richtreihe zur Bewertung der Gefüge von geglühtem Warmarbeitsstahl (Tafel 2)[1]

Die Richtreihe besteht aus Gefügeaufnahmen mit einer Vergrößerung von 500:1. Sie beschreiben anhand der Einformung und Verteilung der Sekundarcarbide die Glühgefügeausbildung des zu beurteilenden Warmarbeitsstahles.

Prüfung and Auswertung[1]

Die Schliffproben werden unter dem Mikroskop mit der dem Abbildungsmaßstab der jeweiligen Bildreihe entsprechenden Vergrößerung betrachtet. Details siehe SEP 1614 im Original.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 SEP 1614, Mikroskopische Prüfung von Warmarbeitsstählen, 1.Ausgabe, September 1996